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Rätsel

Ich hab mal ein Rätsel gehört, dass ich sehr schön fand. Es wurde an Universitäten und Kindergärten geschickt.
84% der Kindergartenkinder konnten es auf Anhieb lösen und nur 17% der Studenten.
Folgendes:

Was ist größer als Gott?
Was ist größer als der Teufel?
Was braucht der Glückliche?
Was hat der Arme?
Wenn man es isst, stirbt man.

Kommentiert das ....ich will viele Lösungsvorschläge hören.

4 Kommentare 8.8.06 11:05, kommentieren

Les Gens

Ich hab beschlossen eine neue Kategorie aufzumachen. Ich will Menschen vorstellen die subjektiv einen bestimmten Eindruck auf mein Leben haben oder aber hatten.
Ich werde wohl eher selten Personen aus dem öffentlichen Leben wählen. Deshalb ist das Ganze auch nur wenig von „öffentlichem“ Interesse.
Aber ich will besonders gute oder schlechte Menschen ehren oder beschimpfen.

Ich vergebe dabei die Prädikate: Sünder und Heilige.
Ich glaub dass mich das erleichtert. Und schließlich ist dies hier nicht nur eine Ansammlung von Zitaten, Gedichten und Kurzgeschichten, sondern nicht zuletzt auch eine Art Kummerkasten.

9.8.06 21:04, kommentieren

Schleife Prädikat: Heilige Ein kleines Musiktalent, die ich wirklich um ihre Fähigkeiten beneide.
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4 Kommentare 9.8.06 21:05, kommentieren

Das perfekte Herz

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler an ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. Genauer, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.Die Leute starrten ihn an: „Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner??“, dachten sie.
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Mensch, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, dass in die leer Stellen meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige rauhe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht Perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fliessen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite...

Gelesen bei: die Wühlmaus

1 Kommentar 11.8.06 21:27, kommentieren

Wieso kann man nicht sagen was man fühlt? Mich regt es auf dass, sobald man glaubt eine passende Formulierung für etwas gefunden zu haben, man feststellt dass es eine Zeile aus 1000 Liebesliedern ist.
Wieso reichen die Worte nicht aus. Unschwer zu erkennen daran dass meine Gedichte die schlimmsten Pubertierendentexte enthalten. Mich macht das jedes Mal so wütend, dass meine Sprache nur so unzureichend ist.

Wieso kann man heute nichts besonderes mehr sagen? Wieso können wir nicht am Anfang der Zeit stehen, wo noch nichts gesagt wurde? Damit alles besonders ist?! Und wieso haben andere diese Schwierigkeiten nicht? (Mich regt in Gedichten und Grundsatz –Blog -Einträgen bei mir immer auf, dass ich einfach nicht auf Fragen verzichten kann.)

Gut dass ich keinen Freund habe. Ich würde den Anforderungen an Liebeserklärungen nie gerecht werden. Will ich aber. Wie schaffen andere das nur? Ich jedenfalls ärgere mich immer sehr.
Es gibt doch so viele Wörter. Und manche klingen sogar richtig schön. Und gerade Deutsch ist eine Sprache mit vielen Details. Wieso beherrsche ich sie nicht? Verdammt, schon wieder eine Frage!
Ich hab gar nicht so viele Fragen wie ich Fragezeichen setze.

Blogger der das Problem nicht zu haben scheint:
Gedankenspieler

9 Kommentare 13.8.06 10:48, kommentieren