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Gimme Shelter geht weiter

Ich habe heute Kapitel 2 von "Gimme Shelter" beendet.

Die Chancen stehen also gut das zumindest noch Kapitel 2 /III online gestellt wird.

Und noch etwas:
Ich bereue es dass ich meine Stationseinträge alle gelöscht habe. Irgendwie tut es mir leid. Denn ich habe mich daran erinnert dass ich den Blog gestartet habe um mich später richtig zu erinnern.
So wie ich mein Abi dokumentiert habe.
Das finde ich schade. Der Ratschlag meiner Eltern war vielleicht doch nur sehr bedingt gut.

3 Kommentare 9.3.08 16:19, kommentieren

Wer bin ich?

Ich wurde in den späten 40er Jahren geboren. Mir war kein Reichtum beschieden. Mein Land litt unter Armut und als Kind eines Bauern und einer Dorfschullehrerin konnte ich erst recht keinen Luxus erwarten.

Schon in meiner Kindheit sah ich mich also gezwungen, unserem Lebensstandard auf die Beine zu helfen. Aber auch ein paar kleine Kriminalitäten zeigten nicht die erwünschte Wirkung
Ich wandte mich also lukrativeren Geschäften zu.
In den 70er Jahren kam ich zum Drogenhandel. Ich sah einfach wie andere damit Geld verdienten und wollte auch etwas vom großen Kuchen abhaben.Hätte ich nur ein paar Monate gezögert wäre es zu spät gewesen. Ich wäre ein gewöhnlicher Drogenschmuggler gewesen.

Ich baute ein riesiges Drogenimperium auf. Ich ließ mir Kokapaste aus Peru liefern und raffinierte daraus Kokain. Zu meinen besten Zeiten habe ich 1,5 Mio. US$ pro Stunde verdient.
Ich hatte die einzige große Villa die sich mit westlichen Villen messen konnte in ganz Kolumbien. Und alles nur dadurch dass ich mich mit den anderen 6 Gruppen in Medellin geeinigt hatte. Wir bildeten das große Medellin-Kartell.


Medellin wurde bewacht wie ein Hochsicherheitsgefängnis. Viele Menschen aus den Dörfern der Umgebung halfen uns.
Wir hatten im Dschungel Raffinerien gebaut die das Koks extrahierten. Und Landebahnen für dei Sportflugzeuge die es wegschafften. Die Landebahnen waren zur arnung mit Häusern bebaut die man auf Rollen wegschieben konnte. Unsere Funktürme konnten nicht nur amerikanische Flugzege sondern auch Spionage-Satelliten orten.

Die Piloten erhielten pro Flug 1 Mio. US$. Der Wert der Fracht betrug 100 Mio US$.
Sie warfen die Fracht vor der Küste ab und kleine Off-Shore Botte holten sie ab.

Ich dachte ich würde die Wet beherrschen. Die Polizei und die Staatsorgane - sie gehörten mir. Ich hatte sie alle gekauft. Ich ließ mich sogar in den kolumbianischen Kongress wählen. Obwohl ich später wegen meiner "geschäftlichen" Aktivitäten zurücktreten musste. Und obwohl ich 1982 mit 11 kg Kokain erwischt worden war, wurde ich nicht verurteilt.
Keiner traute sich mich zu verurteilen. Die Morddrohungen gegen Richter und Staatsanwälte taten ihr Übriges.

Ich war der größte Drogenhändler der Welt. Ich beherrschte 80% des kolumbianischen Drogenhandels und verdiente Unsummen mit dem Export von Kokain in die USA. Über Drittländer konnte man den Stoff ganz einfach ins Land schleußen. Genau genommen war sogar ich es der diese Droge überhaupt in die amerikanische Gesellschaft einführte. Bis dahin kannte kaum einer Kokain.

Die Amerikaner waren auch bereit viel mehr Geld dafür auf den Tisch zu legen. Ein Kilogramm Kokain, dass ca. 9000$ wert war, hatte in den USA einen Wer von 30.000$.
Und da wir das Zeug zu Zwei Dritteln streckten sogar 90.000$.
Ich war einer der reichsten Männer der Welt.

Denkt nicht schlecht von mir. Ich war kein Betrüger und ich wollte keine Menschen töten, obwohl mir nachgesagt wird einer der skupellosesten und grausamsten Drogenhändler der Welt gewesen zu sein. Ich wollte nur meiner ärmlichen Vergangenheit entkommen und auch anderen helfen das zu scaffen.
Ich baute in meiner Heimat Krankenhäuser, Sozialwohnungen und Schulen. Ich organisierte sportliche Veranstaltungen und kaufte massenhaft Immobilien und Grundstücke in den USA

Aber der Staat der von meinem Wohlstand profitierte biss mir in die Hand. Er fing an mich zu verfolgen. Die USA forderten die Auslieferung von Drogenhändlern und ich war einer der "Extraditables" (Auslieferbaren)
Ich wollte sie warnen aber sie hörten nicht.
Ich ließ hunderte Staatsanwält, Polizisten und Richter Journalisten und auch einige Unbeteiligte ermorden. Oft waren es nicht einmal meine eigenen Leute die sie töteten. Ich setzte einfach eine Belohnung aus auf jedes Polizistenleben in Medellin. So konnte ich auch sichergehen dass mir kein Polizist zu nahe kam.Darstellung meines Todes

Ich ließ berühmte Persönlichkeiten entführen und übersähte Bogotá mit Bombenanschlägen.
So kam es auch dass ich die Zeitung "El Espectator" zu einem Trümmerhaufen machte.
Nachdem ich immer intensiver gesucht wurde und auch der neue Präsidentschaftskandidat ankündigte mich finden zu wollen, habe ich ihn umbringen lassen.

Dabei hatte ich mich schon lange aus dem Kokaingeschäft zurückgezogen. Schmuggler die meine Infrastruktur nutzten mussten eine Steuer an mich abtreten. Damit allein verdiente ich schon genug.

1991 habe ich mich gestellt. Für den Ort meiner Festnahme habe ich mir ein chices Gefängnis gebaut. Es hieß "La Catedral". Dort habe ich schon viele andere Drogenbarone ermorden lassen.
Wie dem auch sei, wollte man mich in ein anderes Gefängnis verlegen, was ich nicht akzeptierte. Ich floh. Die Polizisten mit mir, kurz nach meiner Erschießung

Leider hatte ich allerdings inzwischen den Zuspruch meiner Freunde und befreundeter Gruppierungen verloren.
Ich wurde 1993 entdeckt und getötet als ich bei der Flucht aus einem Fenster auf ein nahes Dach springen wollte. Eine amerikanische Spezialeinheit hatte mich aufgespürt. Die Erschießung war zwar nicht legal aber doch "endlich" vollstreckt. Die USA hatten ihren toten Drogenbaron.

Den Einschuß in meinen Kopf, der auf meinen Selbstmord hindeutet kann sich aber bis heute keiner erklären.

Zu einer Sache will ich mich jedoch noch verteidigen. Ich habe nie Grabsteine gestohlen und sie an Schmuggler aus Panama verkauft. Dazu war ich viel zu abergläubisch. Dieses Gerücht entstand durch meine Arbeit bei meinem Onkel, der Grabsteinhändler war.

Nachtrag:
Gedankenspieler hat natürlich Recht. Es handelt sich um Pablo Escobar.

Noch einige Interessante Links:
Bilder von Pablo

Aus Escobars Villa wird ein Vergnügungspark

Ein Buch über den zeitweisen Staatsfeind Nr. 1

8 Kommentare 10.3.08 12:34, kommentieren

Die Auto-Sache

Heute ist mir die Hutschnur geplatzt. Das erste Mal seit Ewigkeiten. Kann mich nicht mal mehr an das letzte Mal erinnern.

In meiner Autowerkstatt werde ich ja nicht ernst genommen. Hab ich ja schon mal geschrieben dass immer so ist.
Und heute habe ich endlich mein Auto aus der Werkstatt abholen können (hatte ja vor 3 Wochen nen Unfall) und es gab neues Konfliktpotenzial.

Das Auto wurde mir übergeben und ein gaaanz kleinw enig zur Reparatur gesagt weil ja mein Vater nicht da war.

Naja und dann kam wieder dieser Satz:
"Es gibt noch etwas ganz ganz wichtiges wegen dem Auto. Da muss ich mal mit deinem Vater telefonieren."

Da ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe ihm gesagt dass ich das Auto zur Hälfte bezahlt habe, die Halterin bin, die Versicherung, Kfz-Steuer und das Benzin bezahle.
Da sagte er mir 2 Sachen:

  • Mein Vater hat beim Kauf festgelegt dass er der Ansprechpartner ist. Und immer wenn was mit dem Auto ist wird er informiert.

  • Mein Auto fährt höchstens noch 2000 km. Die Bremsbeläge sind so dermaßen runtergefahren dass sie schnellstens gewechselt werden müssen.


Das Zweitere hätte der mir nicht gesagt. Das muss man sich mal überlegen. Ich hätte es erfahren wenn mein Auto nicht mehr gebremst hätte. Ist ja egal für dei Fahrerin...

So! Das bin ich losgeworden....

2 Kommentare 11.3.08 17:08, kommentieren

Rocky Horror...

Die Rocky Horror Picture Show war mein allererstes Video das ich überhaupt je besaß (Geschenk von meiner Schwester).

Der Film ist einfach nur so kultig und genial.....
Und mein absolutes Lieblingslied teile ich da natürlch gerne....



Abgesehen davon ist der Time Warp ja auch der absolute Kult!
Ganz abgesehen von Richard O'Brien alias Riff Raff alias der verrückte bucklige Blonde....

1 Kommentar 13.3.08 20:36, kommentieren

Wie Schuppen von den Augen

Mir ist gestern etwas klar geworden:
Ich baue mich ein! Die ganzen Bücher und DVD's die ich habe und die sich in meinem Zimemr stapeln, obwohl längst kein Platz mehr dafür ist....sind nicht normal.

Ich will mal eine Weltreise machen und sammle trotzdem solche Besitztümer. Und mir ist auch klar geworden dass ich in einer Phase bin wo ich diese Dinge nie zurücklassen würde.

Würde ich eine Weltreise machen würde ich mich darum kpmmern dass meine Besitztümer gut untergebracht sind. Warum? Ich weiß es nicht.

Chuck Palahniuk hatte Recht:

"Dann sitzt du in deinem hübschen Nest in der Falle, und die Dinge, die du
einmal besessen hast, sie besitzen nun dich."


Er hatte so recht. Ich muss wirklich auf moich aufpassen.

1 Kommentar 15.3.08 18:27, kommentieren