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Die Bayern kommen....

Es ist Zeit.
Endlich ist es soweit. Die Zeit ist heran. Ich glaube ich kann es wagen. Die Menschheit ist, wenn noch nicht bereit, so doch fähig diesen Eintrag zu verkraften.

Vor ca. 8 Jahren betrat ein Mann die deutsche Fernsehlandschaft mit einem Auftrag. Mit der Mission nämlich sich der Lächerlichkeit preis zu geben.
Du, ja genau du lieber Leser wirst heute Zeuge wie dieser Mann aufersteht von den Toten. Du lieber Leser, ich weiß es, hast keine Vorurteile und weißt was man über den Propheten im eigenen Land sagt.

Also höre und staune wen ich euch totally remastered präsentiere:

Daniel Küblböck




Neulich nacht träumte ich dass ich mit Daniel Küblböck am Strand lag. Und als ich aufwachte fragte ich mich 1.) warum er eine Türklinke am Rücken hatte und 2.) Was macht der Kerl jetzt eigentlich?

Ich will euch nicht langweilen, wen's interessieet kann es selber nachschlagen. Aber ich war doch schon ziemlich überrascht dass er jetzt ganz Joschka Fischer-mäßig vom Quertreiber zum Anzugträger wurde. Nicht nur der feine Zwirn ist anders. Von einer Tv-total-Show von vor 3 Jahren wusste ich dass er jetzt Blues und Jazz statt Rumzappel-Musik macht.
Am Anfang klingt die Stimme immer so als würde er sie absichtlich tiefer drücken. Das ist weil jeder diese Froschstimme noch im Hinterkopf hat. Wenn ihr ihm aber langsam anfangt zu glauben dass das seine Stimme ist, überzeugt er schon als adequater Sänger.

Ich war wirklich erstaunt und werde mir vielleicht sogar sein neuestes Album holen, dass er auf seinem eigenen Plattenlabel rausbringt.
Ich finde den Typen irgendwie cool auch wenn er irgendwie nicht telegen ist. Der kommt vor einer Fernsehkamera fast immer idiotisch und unglaubwürdig rüber aber ich werde ihn ab jetzt, wie heißt das noch gleich?: supporten.
Auch wenn er immer noch Gnom-Finger hat.

Und ihr solltet euch "Born in Bavaria" anhören. Da macht er einen auf Country. Das is echt 'n Ohrwurm.

1 Kommentar 7.10.10 19:04, kommentieren

And the Nobel Price goes to.....

Gestern wurde endlich wieder der Nobelpreis für Literatur verliehen. Wer mich kennt weiß dass ich die Verleihung jedes Jahr verfolge. Nun ja, nicht die Verleihung selbst aber doch zumindest die Bekanntgabe. Aus irgendeinem Grund ist der Nobelpreis für Literatur für mich immer noch die höchste Auszeichnung die es gibt für Schriftsteller auf diesem Planeten.

Und gestern wurde nun Mario Vargas Llosa zum diesjährigen Preisträger erkoren.
Wer die Asuwahlkriterien kennt weiß dass es gar keine Fehlentscheidungen geben kann, denn ein Jahr lang mach sich ein Gremium aus insgesamt Hunderten von Menschen nur Gedanken darum wer der nächste Preisträger wird.

Und was für mich auch immer interessant ist sind die internationalen Stimmen die jedes Mal dazu veröffentlicht werden. Also wie international darauf reagiert wird.

Ein paar Stimmen zu Llosa.

So wurde zum Beispiel auf Elfriede Jelinek vor ein paar Jahren ziemlich verhalten reagiert, da die Verleihung an sie eine Riesenüberraschung war und fast niemand sie international kannte. Llosa hat den Preis gewiss verdient. Noch dazu wo er doch schon seit Jahren als Favorit gehjandelt wird.
Ich will aber ehrlich gesagt Thomas Pynchon als Preisträger sehen.

Irgendwann schreibe ich mal einen Artikel über den Literaturnobelpreis und was ich darüber zu wissen glaube.
Fakt ist: Ich kenne mich ein bisschen aus und kann die Preisträger der letzten 20 Jahre mehr oder weniger sicher benennen und die deutschen Preisträger natürlich erst recht. Wanna bet?

1 Kommentar 8.10.10 13:50, kommentieren

Schritt 7 und 8 und ein Tipp

Langsam verstehe ich warum die Amerikaner sich so gegen Obama und seine Krankenversicherung für alle sträuben.
Wie kommt man aus einer deutschen Krankenversicherung raus wenn es eine Pflichtversicherung ist und man nicht die Absicht hat die deutsche Staatsbürgerschaft abzulegen?

Ich habe wirklich hart recherchiert. Aber man findet nix dazu.
Heute habe ich endlich eine verbindliche Antwort bekommen. Wer sich also mit denselben Träumen abschleppt wie ich dem sei gesagt: Man darf die deutsche Krankenversicherung kündigen, und kann sich aber auch jederzeit wieder anmelden. Und man muss sich eine private Versicherung aus dem Land in das man geht suchen. So ist es zumindest bei der AOK und, da seit 2007 alle gesetzlichen Krankenkassen einheitlich sind, wohl auch bei allen anderen.
Wieder rein zu kommen ist auch kein Problem.

So und jetzt entschuldigt mich ich muss gerade mal Schritt 7 und 8 erledigen.

Edit: Hier mit ist die Gewerkschaftsmitgliedschaft gekündigt genauso wie der Bausparvertrag. Etwas mehr dass ich abhaken kann.

2 Kommentare 13.10.10 13:34, kommentieren

Zu Hause angekommen

Endlich habe ich alle (naja ca. 98%) meiner Bücher hier in Stuttgart.
Es fühlt sich wirklich toll an. Ich laufe durch die Wohnung und es ist wie in der alten Heimat. Die Bücher stehen überall bis fast Hüfthöhe herum.
Man kommt sich förmlich belesen vor.
Nun gut, damals standen sie rum weil kein Platz da war um sie zu verstauen, hier stehen sie rum weil ich mit diesem schnellen Büchersegen gar nicht gerechnet habe und noch nicht einmal ein Bücherregal gekauft habe.

Aber es ist trotzdem toll und Stuggi wird mit jedem Tag mehr mein zu Hause. Zumindest für vorerst.
Wartet's nur ab bis die in einem Regal stehen, da gehen euch die Augen über. Gut, uns gehen die Augen über. Vielleicht auch nur mir. Und vielleicht nicht einmal mir, weil es mir hier im Chaos eigentlich ganz gut gefällt. Ich wette ich könnte Leute in diesen Bücherwald schicken die erst Jahre später wieder herausfinden und dann von ihren Abenteuern erzählen - und natürlich ein Buch darüber schreiben.
Vielleicht stellt man aufgrund MEINER Wohung auch fest, dass man in bedruckten Blättern ertrinken kann. Und man findet Wasser Bücherleichen mit Papier in der Lunge, die schon ganz aufgedunsen sind - so wie Elvis nur irgendwie blau um die Wangen. Vielleicht sollte ich aber einfach nur die Wege zum Balkon und zur Küche ausbauen. Hinweisschilder könnte ich basteln. Ich bin mir nicht sicher ob Kreuzungen nötig sind. Wenn ja, dann müssten sie wohl nicht mehrspurig sein. Aber wissen kann man das ja nie. Der Durchgangsverkehr ist stark und wenn es passiert ist, ist es zu spät.

Soviel zu meiner Zustandsmeldung. Ach ja und hier schon einmal die Ankündigung dass ich dieses Jahr eventuell nicht zum Bloggeburtstag hier sein werde. Da ich in Australien verweilen werde zu Weihnachten. Schade eigentlich, denn schließlich wird Lukrezia das Herz dieses Jahr 5 Jahre alt. Und in Anbetracht der meisten Blogs dieses Hosts, ist das schon Greisenalter. Ich bin sozusagen eine Veteranin. Nun ja, wenn man Blogleichen nicht mitzählt.

Düdeldü

"Gegen den Tag" von Thomas Pynchon - und ich muss wirklich sagen: Respect, Alter!

2 Kommentare 27.10.10 19:44, kommentieren