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Dickhäuter

Wieder einmal wird ein oft zitierter Irrtum in diesem Blog aufgegriffen und zum Wohle der Bildung richtig gestellt.
Schießlich habe ich auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Elefanten sind keine Dickhäuter!



Die Haut eines Elefanten ist insgesamt 2-4cm dick. Das mag viel klingen. Ist es aber gar nicht. Vor allem wenn man bedenkt dass diese Haut, außer der äußeren Hormschicht, sehr gut durchblutet ist. Elefanten sind damit sogar äußerst druckempfindlich.

Zum Vergleich: Die menschliche Haut ist bis zu 6mm dick. Je nachdem an welcher Stelle des Körpers sie sich befindet. (Alle Hautschichten zusammengenommen versteht sich).
Diese Angabe ist allerdings ohne Gewähr. Denn es war hinreichend schwierig eine realistische Zahl zu bekommne. Die Angaben im I-Net reichen von 0,05mm bis zu 6cm. (Wenn man von der Armoberseite 6cm abschneidet und von der Armunterseite 6 cm abschneidet, was ja angeblich alles Haut ist, dann bleiben bei mir -7 cm. Und in diesem Negativbereich sind dann Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven oder was?)

Es trifft auch NICHT zu dass die Rüsseltiere durch ihren großen Strohhalm trinken. Sie trinken MIT ihrem großen Strohhalm. Sie saugen Wasser ein und spritzen es sich dann in den Mund. (Und ich will jetzt keine schmutzigen Witze hören.).

Wieder einmal hat das Herz die Welt gerettet durch das Verbreiten von Wissen und Weisheit. Verbreitet es schnell.

Das Foto ist von einem anderen Blog namens Masema


"Die Wette - 42 000 km, 2 Männer, 1 Globus, kein Flugzeug" von Steve Hely und Vali Chandrasekaran

8 Kommentare 1.12.11 18:47, kommentieren

Rektale Penetration

Immer wieder kommt es vor dass Menschen sich Gegenstände in den Anus einführen, die dann ein Arzt der Notaufnahme, und eine geneigte Schwester herausfummeln müssen.

Schauen Sie sich bitte einmal um. In welchem Raum auch immer sie sind. Schauen Sie sich genau um. Alles was eine längliche Form hat in Ihrer Umgebung war auch schon einmal im Rektum eines Menschen.
Sie lesen das auf der Toilette? Ja dann schielen Sie ruhig einmal auf die Klobürste neben Ihnen. Und ja, ich meine die Bürste, nicht den Stiel. Sie lesen das im Wohnzimmer? Vielleicht befindet sich eine Tageszeitung neben Ihnen. Auch diese findet sich gelegentlich in einer menschlichen Körperöffnung.

Es gibt sogar Wissenschaftler die eine Strichliste über die Häufigkeit solcher Vorkommnisse führen. Die lesen Wissenschaftsmagazine, und schreiben diese Fälle raus.
Nach diesen Wissenschaftlern ist der am häufigsten verwendete Gegenstand eine Flasche. Von 182 Fallbeschreibungen, entfallen 32 Fälle auf Flaschen-unfälle. Ich schreibe Unfälle. Denn was alle diese Fälle gemein haben ist das verschämte Gesicht des Patienten und die Zeit die aufgewendet wird um zu beteuern, dass diese Flasche zufällig dastand als der Patient in der Badewanne ausrutschte.

Wer sowas mag: Ich bitte darum die Fasche mit dem Hals nach außen einzuführen. Denn wenn einmal ein Unterdruck entstanden ist, kriegt man das Teil nicht mehr so gut raus.

Immerhin 7 Fälle entfielen auf Glühbirnen. Hiervon möchte ich doch strikt abraten. Denn die Glühbirne ist oft schwer zu entfernen ohne diese zu zerbrechen. Es soll schon so mancher mit künstlichem Darmausgang nach Haus gegangen sein weil der Enddarm total zerschnippelt wurde. In einen Anus Praeter (Künstlicher Darmausgang) passt so eine Glühbirne dann nämlich wirklich nicht mehr rein. Wobei man das wohl ausprobieren müsste, um es zu verifizieren.

Und noch ein Tipp:
Es ist nie, niemals, unter gar keinen Umständen anzuraten diese Gegenstände ganz hineinzuschieben.
Ich sage ja immer:"Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Ich gebe zu das musste ich googlen denn Pläsierchen kommt ja vom französischen Wort "plaisir" also Freunde, es müsste dementsprechend Plaisierchen heißen.

Man sollte jedenfalls aufpassen, dass man nicht vor mir auf der Notfalltrage landet und ich gezwungen bin Ihnen, verehrtem Leser, im Anus rumzufummeln. Denn das macht sicher keinem mehr Freude. Nein, mir auch nicht.

Und Übrigens:
Immerhin 3 arme Teufel landeten in der Notaufnahme weil sie sich Rinderhörner in den Hinterausgang geschoben haben. Dabei sagt das Wort Ausgang doch schon, dass da nichts hineingeschoben gehört. Das sind wahrscheinlich diesselben Typen die bei OBI regelmäßig durch Tür mit der Aufschrift "Ausgang" stapfen und dann erst einmal um die Bäckerei und 2 Blumenbeete laufen müssen bevor sie den
Markt betreten können.

© Das Photo ist von der Fotocommunity

7 Kommentare 1.12.11 19:01, kommentieren

Lana von König und Saitenschubsen

Da ich keinen Fernseher habe, und weder Radio höre noch Zeitung lese, weiß ich nicht wie bekannt diese reizende junge Dame ist. Und ob sie schon hoch und runter gespielt wird und eigentlich schon alle nervt. Aber ich habe sie gerade erst für mich entdeckt.
Es handelt sich um Lana del Rey. Und ihr aktueller Song "Born to die" ist genau mein Geschmack.


Lana Del Rey - Born To Die .mp3
Found at bee mp3 search engine



Ich mag an ihr, dass sie im Gegensatz zu den meisten anderen Sängerinnen die ich kenne, eine angenehm tiefe Stimme hat. Denn selbst Mädels-Indierockbands schmücken sich ja mit einem inadäquaten Gequäke, dass mir sehr schnell auf die Nerven geht.
Aber irgendwie erinnert mich der Song an einen anderen Song. Ich weiß nur nicht welcher.

Und um meinen Fortschritt mit meiner Klampfe noch zu dokumentieren: Ich habe kürzlich Bending, Hammer on und Sliding gelernt. Der Weg zur Rockröhre ist also geebnet.


Düdeldü

10 Kommentare 9.12.11 21:56, kommentieren

Schenkelklopfer

Ich weiß, ich bin normalerweise geistreich und kultiviert. Aber auch ich habe meine Momente in denen ich in die Niederungen der Kleingeistigkeit hinabsteige.
Hier ist einer:

Ich lief vorhin zum Supermarkt und habe mir auf dem Weg meine Einkaufsliste noch einmal vergegenwärtigt. Ich wollte 3 Mal Bier.


  • Richtiges Bier

  • Mädchenbier

  • Klopabier


  • Na wie ist der? Den habe ich mir selber ausgedacht. Ich könnte doch echt Gagschreiber bei Harald Schmidt werden. Ich habe so gelacht dass die Leute auf der Straße schon angefangen haben zu gucken.
    Meistens bin ich auch die Einzige die lacht.

    Denn, und hier ist der nächste Kalauer, mein Humor ist wie vietnamesische Nutten: flach und weit hergeholt.

    Aber ich gebe es zu: Der ist selbst für mich unterirdisch.


    "Bye Bye, Lübben City - Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR" von Michael Rauhut und Thomas Kochan (Hrsg.)

    7 Kommentare 10.12.11 23:39, kommentieren

Schokolaaaaade

Auf meinen Streifzügen durch die HD-Vimeo-Landschaft (Fehler intendiert) hab ich dieses Mal ein Video gefunden über 2 weit gereiste Brüder die noch an echtes Handwerk glauben.




Es ist wirklich inspirierend zu sehen was man aus Schokolade so machen kann. Das Produkt ist etwas Besonderes allein schon durch die Philosophie der Macher.

Und ich als Zuschauer fühle mich wie Samson von der Rettungstruppe wenn er Käse riecht, und sein Schnurbart sich zwirbelt und die Enden explodieren während in seinen Augen grün-gelbe Streifen pulsieren und er anfängt zu schweben während er total weggereten "Kääääse!" ruft. Aber dazu muss es nicht einmal Schokolade von den Mast Brothers sein. Es muss einfach nur Schokolade sein.


Düdeldü.

4 Kommentare 17.12.11 02:55, kommentieren