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Schritt 16 und 17 und 18 - in Arbeit

Ja, ich lebe noch. Mehrere Zeugen können dies bestätigen. Leider ist mein Lappi kaputt so dass ich mich längere Zeit nicht hier blicken lassen konnte. Aber jetzt bin ich ja wieder da und kann folgendes berichten:

Die Rentenversicherung wurde informiert. Wenn man keine weiteren Rentenversicherungsbeiträge zahlen würde, dann bekommt man ja später mal keine Rente. Naja, nicht dass ich eine Rente erwarten würde in 42 Jahren.

Also muss man einen Pflichtbetrag von 78,40€ entrichten. Dieser Betrag stellt aber nur sicher dass ich meinen Anspruch auf eine Rente nicht verliere. Wenn man etwas eingezahlt wissen will dann muss man freiwillig noch mehr zahlen. Und das tu ich auch.

Für die Krankenversicherung muss ich eine Anwartschaft beantragen. Damit ich jederzeit wieder in die gesetzliche Krankenversicherung reinkomme muss ich ca. 50€ im Monat bezahlen. Habe daraus aber keinerlei Leistungen zu erwarten.
Ich brauche also auch eine Auslandskrankenversicherung die ich beim ADAC beantragt habe. Das kostet 900€ für 2 Jahre. Und schließt die USA mit ein. Das ist nicht selbstverständlich. Die meisten Auslandskrankenversicherungen werden sehr sehr teuer wenn die USA eingeschlossen sind. Da ist der ADAC fast schon ein Schnäppchen.

Die Anwartschaft für die Krankenversicherung läuft leider noch nicht so richtig an. Die von der AOK wollen zum Beweis für meinen Auslandsaufenthalt ein Flugticket sehen. Und diese blöden Tickets kommen einfach nicht hier an. Und solange die nicht da sind kann ich auch den Anwartschaftsvertrag nicht abschicken.
Wenn das fertig ist müsste ich die großen, wichtigen Sachen fast schon alle erledigt haben.
Dann steht nur noch die Kündigung meiner Stelle aus. Dann steht der Weltreise hoffentlich nichts mehr im Weg.


"Smaragdgrün" von Kerstin Gier
"Was ist koscher?" von Paul Spiegel
""The Story of stuff" von Annie Leonard

3 Kommentare 4.2.12 20:42, kommentieren

Ein Mann, 4 Bücher

2 Kommentare 7.2.12 18:31, kommentieren

Schritt 19

Ich habe heute meine Stelle gekündigt.
Das geht natürlich auch an mir nicht spurlos vorüber. Schließlich ist das mit einem großen Risiko verbunden. Und so schnell finde ich wohl kein Team wie meines. Alle haben einen Hau, aber ich habe sie alle lieb gewonnen.

Um auf meiner Station zu arbeiten muss man einfach nicht ganz dicht sein. Deswegen passe ich da ja so gut rein. Ich werde sie alle vermissen. Aber es musste sein um mir meinen Traum zu erfüllen. Ich hoffe inständig dass ich es nicht bereuen werde.
Das hoffe ich am Allermeisten.

Und ich hoffe dass die Angst vergeht. Zurück bleibt mal wieder die Frage wie andere Backpacker das machen? Wie andere so locker damit umgehen?
Ich glaube aber ich kenne die Antwort:

Andere Backpacker reisen mit Organisationen, und alles ist sehr kontrolliert. Und wenn sie nicht mit einer Organisation reisen dann sind sie zumindest unter 25 und bekommen alles Wichtige (wie KV und RV) von Mutti und Vati bezahlt - im Zuge der Familienversicherung. Ich glaube dass ist das Reisemodell was man wohl am häufigsten antreffen wird auf so einer Reise. Ich erinnere mich dabei an einen Chefarztsohn der großspurig von seiner Weltreise erzählte, die komplett von Mama und Papa gesponsert wurde. Der hatte es schon gut. Trotzdem wollte ich nicht mit ihm tauschen.

Jetzt wird es jedenfalls ernst. Denn die gekündigte Wohnung, das gekündigte Internet, der gekündigte Bausparvertrag usw. könnte man schnell kompensieren. In Deutschland bleiben, ohne Arbeit und ohne Krankenversicherung ist schon nicht mehr so lustig.
Drückt mir die Daumen.

2 Kommentare 7.2.12 18:42, kommentieren

Mein Nicht-Valentinstag

Ich habe einen neuen Laptop. Durch unglaubliche Umstände, bin ich unglaublich günstig zu einem gekommen. Und das ist nicht einmal der Schlechteste. Nein alles andere als das.



Ein schöner Zockercomputer. Ich bin stolz und zufrieden.

Wer ihn sich genauer ansehen will.

3 Kommentare 12.2.12 18:29, kommentieren

Meine Nicht-Nicht-Valentinstagsgeschenke

Da mir persönlich der Valentinstag nichts bedeutet, und ich das als erfundene Tradition betrachte, feiern wir hier heute Nicht-Nicht-Valentinstag. Ganz im Gegegnseatz zu den anderen 364 Tagen im Jahr, an denen wir beim Nicht-Valentinstag unsere Lioebe zelebrieren.

Trotzdem hat es sich mein Honigapfel nicht nehmen lassen mir etwas zu schenken.
Das sah ich als ich heute von der Arbeit nach Hause kam:




Hier allerdings möchte ich nicht den Inhalt aller Pakete zur Schau stellen. Sondern nur die besonders wertintensiven Sachen.

Da wäre zum Einen unser Abendessen. Es gibt 1,5kg Bisonfleisch. Da ich ja sehr gerne exotisch esse, und dabei auch vor Schnecken, Krokodil und Antilope nicht zurückschrecke musste es schon etwas Besonderes sein um meinen Gaumen zu erfreuen.
Man darf gespannt sein. Einziger Wermuts- (oder Wemuts?)tropfen ist dass ich es wohl selber zubereiten muss.


Und zum anderen einen Champagner, dessen materiellen Wert man gar nicht verraten darf, mal ganz angesehen vom emotionalen Wert. Einen echten Rothschild habe ich bis dato noch nie getrunken. Und ich bin gespannt wie es schmeckt wenn ich unsere Hibiskusblüten ins Glas tue, und drauflosschlürfe. Nicht zu verachten sind natürlich auch die Pralinen. Mit denen gewinnt man bei mir sofort einen Blumentopf und mehr.
Ich würde also sagen ich habe voll abgesahnt - dieses Jahr - zum Nicht-Nicht-Valentinstag.


Aber allgemein sehe ich nicht ein, einen Tag zu feiern der begangen wird, weil ein Priester zur Todesstrafe verurteilt wurde. Ich bin eben keine Kitschnudel.

1 Kommentar 14.2.12 18:38, kommentieren