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Happy Birth-mas

Ich weiß, dass es hier sehr ruhig geworden ist. Aber hier mal wieder eine kleine Rückmeldung, eine ganz kleine.

Ich wünsche allen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Morgen feiere ich übrigens meinen 9. Blog-Geburtstag.

23.12.14 23:52, kommentieren

Ein neues Opfer

Noch im Oktober hat mich eine Freundin aufgeregt angerufen. Scheinbar hatte Robert ein neues Opfer.
Ein Mädchen in unserem Alter. Genau seine Zielgruppe: wohnt ein Stückchen von zu Hause weg und kam gerade aus einer nicht sehr glücklichen Beziehung.

Also bin ich zu ihrer Mutter gefahren, die hier in Naumburg wohnt. Die war natürlich sehr aufgeregt. Das kann man sich gut vorstellen.
Ich habe ihr alles über Robert gesagt was ich weiß. Ich hatte auch meine Unterlagen mit falls sie mir nicht glaubt. Die Geschichte ist ja schon recht heftig. Und vielleicht klingt die ein oder andere Stelle etwas nach rachsüchtiger Ex-Freundin. Gerade bei Roberts Manipulationstalent muss da ja aufpassen.

Sie hat mir geglaubt. Nachdem sie auf den Schock erst einmal einen Schnaps getrunken hat habe ich ihr gesagt, dass es wohl besser ist wenn wir ihre Tochter, und damit Robert, nicht vorwarnen. Sie war auch einverstanden.
Aber der Schrecken saß wohl so tief, dass es nicht bei einem Schnaps blieb. Und als sie genug davon hatte hat sie Robert per SMS angeschrieben und ihm brühwarm getextet, dass sie alles weiß und ich gerade auf ihrer Couch sitze.
Großer Fehler.

Am nächsten Tag standen ihre Tochter und Robert tatsächlich bei ihr auf der Matte. Ich hätte ja nie vermutet, dass er sich dort tatsächlich hintrauen würde.
Erwartungsgemäß hat Robert die junge Frau aber so unter seiner Fuchtel gehabt, dass sie ihrer Mutter kein Wort geglaubt hat und wutentbrannt abgezischt ist.

Ein paar Tage später ließ sie sich dann doch überzeugen, dass sich alles so verhält wie es ihr dargelegt wurde. Aber nur mithilfe einiger Freunde die auch schon etwas haben läuten hören.

Anzeige wollte weder Mutter noch Tochter erstatten.
Das fand ich aber nicht gut. Ich fand es richtiger der Polizei anzuzeigen, dass man Interesse an der Strafverfolgung hat.
Mutter und Tochter glaubten zu dem Zeitpunkt noch durch Roberts Mutter die von Robert gemachten Schulden erstattet zu kriegen.
Genau gesagt haben sie zwar nichts, aber ich hatte den Eindruck der Schuldenberg war dann doch größer als sie zunächst vermutet hatten.
(Und wenn jemand Anspruch auf Zahlungen hat dann bin das zuallererst einmal ich. Denn ich habe zwei Titel gegen Robert.)
Eine Anzeige folgte dann jedenfalls doch.

Das war auch gut so denn ich hatte schon vergeblich versucht durch eine Aussage bei der Polizei eine Anzeige von Amtswegen in die Wege zu kriegen. Hat aber nicht geklappt.
Robert hatte sich diesmal als Richter ausgegeben. Aber ich konnte nicht nachweisen, dass er sich auch außerhalb der Beziehung als Richter ausgegeben hat.

Jetzt wurde wieder ein Strafverfahren gegen Robert angestrengt.
Mal sehen inwieweit das am 14.01.2015 in der Berufungsverhandlung einfließt.


Inzwischen sitzt Robert in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses.
Reines Kalkül.
Nachdem bei meinem Prozess festgestellt wurde, dass er sich immer nur in psychiatrische Behandlung begibt wenn ein Strafverfahren anhängig ist, und nachdem tadelnd erwähnt wurde, dass er sich nicht in vollstationäre Behandlung begeben will, musste er ja etwas tun. Also etwas mehr als bloß in die nahegelegene psychiatrische Praxis zu wackeln und sich dort ein neues Rezept ausstellen zu lassen.
So etwas berechnendes.

1 Kommentar 31.12.14 18:21, kommentieren