Lieber Mitt......wenn er nicht Präsident wird jetzt wirklich zum letzten Mal.

Aus aktuellem Anlass möchte ich noch einmal über Mitt Romney schreiben.
Ich weiß, ich weiß. Ich schreibe fast nie über aktuelle Anlässe. Aber der Typ ist nun einmal der Brüller. Ich kann auch nichts dafür. Ich kann es nur nehmen wie es kommt.
Beim letzten Aufeinandertreffen von Romney und Obama ging es ja vornehmlich um die Außenpolitik.
Vor allem China hat es ihm angetan. China ist der große Feind. Wenn es die Sowjetunion schon nicht mehr gibt (obwohl wer Russland auch nicht mag) muss eben ein neuer Feind her.
Die Chinesen nämlich die holen sich die ganzen amerikanischen Firmen nach China. Könnt ihr das glauben? Die produzieren da wo es billig ist. Ja, solche Probleme hat natürlich nur die USA. Das gibt es sonst ja nirgends.
Und nicht nur das. Die klauen nicht nur die amerikansiche Technologie. Nee nee, liebe Freunde. Die kopieren auch amerikansiche Produkte. Die kopieren die einfach. So mir nichts, dir nichts. Auch solche Probleme kennt man ja sonst nirgends.
Vielleicht sollte ihm mal jemand ein "POZILEI"-Shirt schenken. Ich würde mich da anbieten. Und die Chinesen die entwerten ihre Währung ja künstlich. Das ist ja unfair, weil der Yuan wär ja sonst viel mehr wert. Das allerdings, macht sonst tatsächlich keiner.
Nur die Chinesen sind damit erfolreich.

Wie dem auch sei. Am ersten Tag der Romney-Präsidentschaft wird Romney den Chinesen offiziell vorwerfen, so sein Plan, dass die Volksrepublik ein Währungsmanipulator sei. Das macht der. Hat er ja also jetzt im Grunde schon.

Aber wenn wir einmal ehrlich sind: So mancher hat vor seiner Präsidentschaft die Chinesen kritisiert. Nicht wirklich die VP, sondern eher die wohlgesonnene Politik des amtierenden Präsidenten. Man sollte sich als Präsidentschaftskandidat also mal fragen, wieso wohl jeder Präsident pro China ist.

Auch Bill Clinton war dafür die Beziehungen zu der VP China einzuschränken. Und dann ist er eine "konstruktive strategische Partnerschaft" mit China eingegangen. Egal wie man es nennt, auch Bush jun. musste sich nach Amtsantritt der Realität stellen. Denn schauen wir einmal der Realität ins Auge. Das Reich der Mitte ist der größte ausländische Kreditgeber der USA. Ohne chinesische Kredite sehe es dort ganz schön düster aus. Natürlich ist China umgekehrt auch von den USA abhängig. So ein Handel funktioniert nun einmal nur wechselseitig.

Aber die Chinesen sehen das Problem wohl realistisch. Denn die prophezeien genau das. Wenn Romney erst einmal Präseident ist, wird ihn wohl ein spontaner Sinneswandel befallen und seine Wahlversprechen werden ihn verfolgen. Aber Mitt dürfte das wohl cool nehmen. Denn was passiert bekanntlich mit Politikern die ihre Wahlversprechen nicht halten? Richtig: Gar nichts.
Nach der Wahl kräht da kein Hahn mehr nach.

Obama ist sicherlich kein Präsident den ich wählen würde. Aber Mitt Romney schlägt dem Fass den Boden aus.
Interessant auch dass Mitt Romney gegen genau die Krankenversicherung ist, die er in Massachusetts einführen wollte.
Ich schließ mit den üblichen Worten unter einem Mitt Romney-Artikel:
So ein Depp.

7.11.12 00:39

Letzte Einträge: Interview mit einer unehrenhaften Frau, Horrorstories 1, Die Anfänge, And now for something completely different, Weiter geht's!, Endlich zum Schluss kommen

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


R. / Website (7.11.12 00:50)
mhmm ...


Maccabros (7.11.12 06:29)
Lieber Obama (der gottlob gewonnen hat) als die Knalltüte Romney - auch Obama musste sich der Realität stellen und das heißt leider, dass Amerika ein gespaltenes Land ist, wo alles blockiert wird, was den Status Quo ändern will...

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