Reise, Reise

Stuttgart 2012 - Kanada 2013

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr 2013.
Wir wollten über Silvester eigentlich gar nicht da sein. Und das dieser Artikel existiert bedeutet, dass wir nicht wie geplant in Funchal (auf Madeira) sind.
Das liegt zu allererst an meinem Honigapfel, den sie so tottherapiert haben mit ihren verschiedenen Medikamenten gegen Bluthochdrukc, dass er Nierensteine entwicklet hat. Mit 25!
Und diese Nierensteine sind jetzt zwar weg. Aber unter 2 Kompikationen macht es der Honigapfel nicht. Und so haben wir uns Ende letzten Jahres mit einem Riesenstein geplagt der sich erst im Harnleiter verkeilt hat, und dann nach Entfernung noch für eine Blutung sorgte. Als das ausgestanden war, bemerkte man den aufgeschlitzten Harnleiter der 1300ml Blut und Urin in die Bauchhöhle freigab. Grund genug also, nicht in Urlaub zu fahren.

Mein Honigapfel, gar nicht dumm, wollte mich darüber hinwegtrösten. Also hat er eine 4-wöchige Reise nach Kanada gebucht. Das trifft sich. Denn schließlich wollen wir uns dort Häuser angucken.
Ab Anfang Febraur bin ich also für 2 Wochen in Vancouver und für 2 Wochen in Whistler. Wir haben einen Mietwagen und wohnen in den teuersten Hotels der Stadt. *Angebermodus off*

Ich kann es kaum erwarten dort zu leben. Dann kann mich die GEZ mal kreuzweise.

Und weil ja Silvester war, hier ein kurzer Clip von einer Kugelbombe zu Sylvester in Jena (Gruß an dieser Stelle an meine Schwester)

3 Kommentare 2.1.13 17:41, kommentieren

Keyrings

Meine kleine aber feine Sammlung von Devotionalien der Orte die ich bis jetzt besucht habe. (Natürlich zählen nur größere Orte. )



Es werden in den kommenden Jahren hoffentlich noch viele dazukommen.
Vielleicht kann ich irgendwann ein Foto online stellen auf dem man nicht einmal mehr die Ortsnamen lesen kann weil die Anhänger von so weit weg fotografiert wurden um alle drauf zu bekommen.

1 Kommentar 3.11.12 15:05, kommentieren

Heidelberg

Wir sind heute spontan, also seit gestern geplant, nach Heidelberg gefahren.








Das Schloss dort ist wirklich klasse. Ich musste mich schon zusammenreißen nicht auf dem Weg dorthin ständig die Häuser am Wegesrand zu knipsen. In dem Viertel in dem das Schloss steht stehen wunderschöne Häuser. Es ist unglaublich. Die Wintergärten, die Fensterornamente, die alten Türen und überhaupt. Es war ein Paradies für mich. Kleine enge Gässchen führen zum Schloss, und zwar ziemlich steil bergan.
Und im Winter gibt es keinen Streudienst. Also definitv kein Hauptwohnsitz, sondern eher ein Sommerhaus.








Das Schloss selbst ist seltsam. Es ist in Teilen wahnsinnig gut erhalten. Kein Kratzer zu sehen, und teilweise noch mit Originalfarbe. Und dann gibt es da Teile die komplett abgebrochen und zerstört sind. Am tollsten ist wohl der Turm bei dem man in die Zimmer gucken kann weil eine komplette Wand abgestürzt ist.








Natürlich wurde, wie in jeder Großstadt, ein Magnet und ein Schlüsselanhänger gekauft. ich habe inzwischen schon eine kleine Sammlung. Da fällt mir ein, die könnte ich ja mal fotografieren und hier einstellen.








Lustig waren noch die Restaurants beim Schloss. Überall um das Schloss herum, und auch im Schlosshof selbst gibt es Restaurants. Das sieht man allerdings nicht wenn man im Schloss ankommt. Man sieht nur eine Würstchenbude. Und weil jeder glaubt, dass sei alles was es zu babbeln gibt, holt sich jeder eine Rostbratwurst, statt ordentlich einzukehren. Meine Güte, was der Würstchenstand für Kohle macht. Der Besitzer kann sich sicher so ein tolles Haus im Schlossviertel leisten.






2 Kommentare 28.10.12 19:21, kommentieren

Burg Hohenzollern

Burg Hohenzollern

Die Burg Hohenzollern wurde unser letztes Ziel.


Brennender Bus

Natürlich nicht ohne dass unser Chaosteam den Bus abgefackelt hat.
Nachweisen kann uns keiner was. Das lief eher über die telepathische Schiene. Der Bus hatte die ganze Zeit über besorgniserrgende Schwierigkeiten den Berg hochzukommen. Und plötzlich fuhr er ungebremst rückwärts. Wir haben es alle überlebt.

Eines sollten Buskonstrukteure aber demnächst bedenken:
Wenn die Türen, inklusive Nottür, auf einer Seite des Busses angebracht sind, und diese Seite genau an der Leitplanke steht, dann helfen diese Nottüren nicht mehr.



Das Schloss war echt ganz schön. Die Führung kann ich aber nicht empfehlen. Sehr penetrante Person, war das. Und die Fakten waren leider auch nicht alle richtig. Mein Honigapfel ist nur nicht so ein Klugscheißer wie ich es wäre. Er hat sie nicht darauf hingewiesen.


Königreich Preussen

Was habe ich gelernt? Burg Hohenzollern ist das Stammschloß der Hohenzollern, also der preußischen Könige. Und das aktuelle Familienoberhaupt Georg Friedrich wollte eigentlich gar nicht Familienoberhaupt werden. Da alle älteren Thronprädenten aber bürgerliche Katholikinnen (das Wort sieht seltsam aus? Hat noch nie jemand über weibliche Katholiken geschrieben?) geheiratet haben, haben sie ihre Ansprüche verloren.
Wir haben uns eine schöne preußische Fahne gekauft und werden sie hissen in unserem neuen Heim - in Kanada.


Düdeldü


P.S. Nach jahrelanger Vernachlässigung habe ich mal wieder alle Blogeinträge zu Wordpress rübergeschleppt. So dass mein Blog jetzt auch dort zu erreichen ist, und eventuell irgendwann den Platz dieses Blogs einnehmen wird.
Sonnemohn - der Wordpress-Blog

1 Kommentar 27.7.12 17:07, kommentieren

So ein Rotz.

Neulich fuhren mein Honigapfel und ich so durch die Gegend. Unser Ziel waren die Dornburger Schlösser weil ich dort zuletzt als Kind war.
Genau an diesem Tag war im kleinen Örtchen Dornburg ein Dorffest mit Umzug am gehen. Und die Autos stapelten sich teilweise bis fast zum nächsten Dorf.
Wir fuhren also ganz unschuldig durch die Lande und suchten die Schlösser zu erreichen als wir feststellten dass wir wohl unterhalb der Schlösser parken müssen (wo alles zugeparkt war).
Und tatsächlich hatten wir Glück. Wir fanden hinter einem Auto und vor einem anderen einen freien Platz. Wir stellten uns an den Straßenrand (und wunderten uns noch warum niemand sonst auf diesen herrlichen Parkplatz aufmerksam geworden ist).

Ich öffnete also die Tür und stelte fest dass das ungemähte Gras einen kleinen Bach verdeckte. Ca. 1m unter dem Auto entsprang ein Flüsschen, was von der Straße aus nicht sichtbar war. Ich hatte schon Schiss dass wir abkippen würden, sprang aus dem Auto und manövrierte meinen Honigapfel zurück.
Blöderweise gab plötzlich das Erdreich nach:



Wir kamen nirgendwo mehr hin und mussten auf die gelben Engel warten (die wieder wegfuhren weil das Auto gemietet war worauf wir bei Europcar anriefen die uns den ADAC schickten )

Das Lustige war: Wären wir in einem Opel Corsa oder Ähnlichem vorgefahren - da hätten wir uns vor Hilfangeboten wahrscheinlich nicht retten können. Ich hab das selber schon erlebt.
Aber bei einer Mercedes-Limousine da bekommt man nur ein hähnisches Lachen, Daumen-hoch-Zeichen und angehobene Augenbrauen so nach dem Motto: "Ha, so 'ne fette Karre fahren und dann im Graben landen."

Das sieht man auf dem Foto gar nicht so eindrucksvoll, aber die Karre stand so schief dass wir uns nicht einmal mehr taruen konnten uns ins Auto zu setzen weil das Ding dann auf die Seite gekippt wär. So ein Rotz.

4 Kommentare 4.7.12 15:17, kommentieren