Gastbeiträge

Working Holiday Visa Germany - How to get one?

Hier kommt ein Text meines Lebensgefährten darüber wie er das Working-Holiday-Visum in Deutschland errungen hat.
Man kann dies gern als Anleitung verwenden. Natürlich habe ich den Text im Englischen belassen. Das grün Geschriebene ist mein bescheidener Beitrag.

I got my visa in Stuttgart and it didn't really take that long even though I couldn't find the working holiday form. I just filled out the residence permit form for employment (Erwerbstätigkeit) and then when I was there they put me down for the working holiday program but I will get to that.
(Okay this is the author of this blog who tries to eplain the things my boyfriend forgot. The residence permit form for employment is definetly the wrong form. My boyfriend got a lot of forms. I think it was 12 forms. He just had to fill out 2. The rest was in case he tries to open a shop, closes a shop, overtakes a shop and so on. And the resindece permit for employment forces you to keep one job. And it will cause a lot of worries for your employer. Okay this is it.)

First of all people from New Zealand and Australia can apply for the working holiday visa in Germany but it will be easier to do it at home.
With the Visa you can work one year in Germany in the same job or as many as you want. The cost of the visa is 50 euro. Don't expect the people at the immigration office to speak english. Remember your in their country now so it wouldn't be a bad idea to bring someone who can speak German.
(Also people from Korea can get a working holiday visa pretty easy. Pretty easy means you just have to fill out 1000 forms instead of 100.000. Because Germany is the world champion when it comes to bureaucracy. And maybe it's a good idea o make a list what you will need BEFORE you go to the immigration office. The list of my boyfriend will follow at the end of the text.)

What to do:


  • In the morning go to the Bürgerbüro (citizens office) and register your adress (Anmeldung) There are many doors in there go into the one with the first letter of your surname.


Okay it's not that easy. First you have to ask the lady at the reception desk (in German please) where to go. Bcause on every floor are the same doors with the same letter just with a different number. That't just Germany. The door nr. 204 with the letters I-M is not the same as the door with nr. 304 with the letters I to M. Because the first one is the immigration office and the other one is the tax office. Just ask.
And it's sometimes hard to fulfil the condition with the adress. My boyfriend jsut moved to my appartment. But to rent a aapartment COULD BE pretty hard if you don't speak German.)



  • Go to the Ausländerbehörde (immigration office) find your room by your surname and talk to the receptionist about the working holiday visa. Show them the informations you have.


This could be the wikipedia-entry "Working Holiday Visa. The German one of course, because we're in Germany. Sometimes receptionists need some convincing. (Never try to seduce a german official).


  • Next the receptionist will send you to another room where you will get all your forms checked passport and money take in then 10 minutes later they will over your new passport with a nice new visa in it.


True!


  • Next you need a tax card (Lohnsteuerkarte) you might as well get it at the Bürgerbüro while you are there because it only takes 5 minutes and thats it.
    Your all done.


What you need:

-Passport photo (biometric)
-Passport
-50€
-Proof of health insurance
-Proof of funds (you need a bank statement
-Proof of flight home ( or proof that you can change a valid ticket)
-Application form filled out
-Be prepared to suck up to the immigraion office

The health insurance could be a problem. They wanted my boyfriend to proof that his australian health insurance covers exactly the stuff a german one does. But the australian one didn't cover health concequences after bank robbery. So he had to apply to a german health insurance. (Because you have to deal with bank robbery almost every day in Germany!?) He choose the TK (Techniker Krankenkasse) This one has also an english website. And he had to prrof that he could live in germany without german healthcare for at least 3 month. And they think that you need 400€ per month to do it. So you need at least 1200€ of funds. But of course, it's a matter of fact that you can hardly pay the rent with 400€ in western Germany.

1 Kommentar 9.12.09 22:24, kommentieren

Irland verändert

Und hier ein weiterer Gastbeitrag von meiner hochverehrten Irish Sarah

Irland verändert

Ich wohne seit drei Jahren in Dublin und ich liebe diese Stadt und glaube fest daran, dass man diese Stadt entweder liebt oder hasst. Wenn ich durch die Straßen Dublins gehe dann kribbelt es in mir überall, so viel Geschichte und Leid und Tod und Liebe und Unabhängigkeit auf so einer kleinen Fläche gibt’s nirgendwo anders. Irland wurde 800 Jahre von den Briten belagert und besetzt bis die „Brits“ endlich das Land verließen in den 40er Jahren. Deswegen wird auch in vielen Pubs am meisten in der North Inner City und South Inner City, das Lied „Go on home British Soldiers“ gespielt, wo der Refrain zwischen den historischen und neuen Gebäuden verhallt. Der Refrain(„Go on home British Soldiers, Go on home. Have you got no fuckin home of your own? For 800 years, we fought you without fears and we fight you for 800 more“) mag für uns sehr fremdenfeindlich gegenüber den Briten klingen, aber wir Deutschen können dazu nicht wirklich was sagen, denn wer hat uns schon 800 Jahre besetzt?? Ich glaube Deutsche können da nicht wirklich mit reden, denn jeder, der in Deutschland auch nur ein bisschen Patriotismus zeigt wird als Nazi oder Rechtsradikaler abgestempelt, deswegen mach ich dieses Land und vor allem diese Stadt so, denn hier wird Patriotismus gezeigt und zwar in einem gesunden Mittelmaß zwischen den Yanks (Amerikaner werden hier liebevoll so genannt) und den Germans (so werden wir liebevoll bezeichnet).

Dublin ist Hauptstadt und dabei so groß wie Leipzig, haha denkt sich da ein jeder Festlandeuropäer wie niedlich. Außerdem ist Dublin in Norden und Süden unterteilt. Die Grenze ist der Liffey (Fluss durch die Mitte der Stadt). Die Leute von der Südseite sagen, der Norden sei arm und mehr Knacker (nacker gesprochen, Schimpfwort für Junkies, Assis…) würde dort wohnen als auf der Südseite, Bono und Sinead O`Connor wohnen auf der Südseite und ratet mal wo die geboren und aufgewachsen sind??? Jaaaa auf der Nordseite…hihi und auch noch in relativ armen Verhältnissen…

Wenn man in Dublin auf die Straße geht kann es durchaus passieren, dass Beyonce oder Bono oder Pink an einem vorbeiradeln, denn die fahren hier regelmäßig Fahrrad wenn sie hier sind, also keine Seltenheit und die Leute, die hier wohnen sind nicht wirklich fasziniert.

In Dublin kennt jeder jeden, wie ein kleines Dorf…was nett aber auch manchmal ziemlich nervend sein kann…und wir sind nicht wirklich die sicherste Stadt Europas aber auch nicht die gefährlichste. Amerikanische Pässe und Bargeld sind immer gern genommen bei rumänische Zigeunern, die sich lauthals anschreien und über die besten Bettelplätze streiten, manchmal eben auch in der Mitte eine sehr sehr belebten Fußgängerzone. Dann werden die Gardai(gardiiii) gesprochen gerufen und die Zigeuner dürfen dann eine Nacht in Gewahrsam verbringen bevor sie wieder auf die arbeitenden Bevölkerung, die Junkies und alle anderen Leute in Dublin losgelassen werden. Junkies stehen in Gruppen und tauschen öffentlich ihr Methadon, manchmal findet man Spritzen auf dem nach Hause weg, es gibt viele Obdachlose und Junkies, aber nicht alles ist schlecht hier, die Leute sind freundlich und man wird sofort in Gespräche und Konversationen integriert und kriegt entweder a cup of tea oder einen Pint in die Hand. Die Leidenschaft und Liebe für ihre Stadt und ihr Land hat so viele Iren sterben lassen, dass es einen wundert als Deutschen…Spuren kann man nahezu überall finden…als Deutsche/r ist man hoch gehandelt, denn wir sind alle pünktlich und sehr effektiv. Wenn man von Deutschland nach Irland zieht, dann geht man back to basics, denn alles ist sehr teuer, die Wohnungen alle minimal klein, aber dafür doppelt so teuer, die Straßen sind viel kleiner und schlechter als in Deutschland und die Leute leben hier in einer anderen Zeit. Ich lebe hier mit viel weniger Geld als zu Hause, in viel weniger Raum als zu Hause bin aber mindestens eine Million mal glücklicher als ich es zu Hause je hätte werden können…


Natürlich wollte ich sofort wissen welche Promis Irish Sarah schon so an sich vorbei spazieren sah. Denn für mich ist das durchaus noch etwas Besonderes.
Die Antwort: Bono, Sinead O`Connor, Roger Moore, Bob Geldof.
Ich find's beeindruckend.

4 Kommentare 2.9.09 00:49, kommentieren

Ein irischer Landausflug…

Mal wieder konnte ich nicht ins Internet. Meine Erfahrungen mit der Telekom muss ich ach irgendwann einmal niederschreiben. Sie würden Bände füllen. Bände voller Hass. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrags sein sondern nur die Erklärung dafür wieso ch so lange nicht mehr geschrieben habe. Zurück melde ich mich mit einem Gastbeitrag von Irish Sarah aus Dublin:



Ein irischer Landausflug…

Mein irischer Verlobter und ich beschlossen ein paar deutsche Freunde von mir zu besuchen. Meine Freunde, die aus dem gleichen Ort in Deutschland kommen wie ich selber, nämlich Naumburg. Also habe ich mir eines Freitag nachmittags das Auto von Arbeit geborgt, einen 13 Jahre alten Toyota, der allerdings absolut keine Anzeichen von Power aufweist. Also machten wir uns auf den Weg nach Clarecastle in County Clare. Die Strecke würde ich auf deutschem Autobahn und Straßennetz mit drei Stunden berechnen, wobei allerdings in Irland es fast sechs Stunden dauerte bis wir im Westen Irlands endlich ankamen, da es in Irland nur eine Autobahn gibt außerhalb von Dublin, die ins Landesinnere führt, nachdem diese Autobahn in Portlaoise (Portliesch gesprochen) aufhörte, kämpften wir uns die nächsten vier Stunden durch die Counties Offaly und Tipperary hinter Traktoren und Mähdreschern, Rentnern und Hundert Jahre alten Autos.

Wenn man in Irland aufs Land fährt, dann muss man eines verstehen. In Irland werden Leute, die auf dem Land leben als Culchies bezeichnet und eigentlich ist alles was nicht zu Großraum Dublin, Limerick, Galway oder Shannon gehört the countryside. In Irland besteht eine, ich würde es nicht als Feindschaft sondern Hassliebe zwischen den Landleuten und den Stadtleuten, diese beiden Gruppen ärgern und verklapsen sich konstant und eigentlich immer wenn sie sich sehen.

Nach einer Odyssee von fast sechs Stunden erreichten wir endlich unser Ziel, wir bestellten uns etwas beim Chinesen und genossen den restlichen Abend mit Alkohol und viel, viel Gelächter. Als wir am Samstag morgen die Augen öffneten hörten wir wie der Regen auf unser Dachfenster prasselte, nach einen guten Frühstück was in Irland aus bacon, baked beans, hashbrowns, sausages, mushrooms und toast besteht, beschlossen wir uns für das Barbecue am Abend bei den Nachbarn einzudecken, denn wenn man in Irland irgendwo eingeladen ist, dann bringt man seinen eigenen Alkohol mit. Als wir unser Auto mit Dubliner Kennzeichen wieder vorm Haus parkten wurde es neugierig beäugt von jedem der vorbeifuhr, denn wir sind ja Leute aus der großen Stadt. Immer wenn du in einen Shop irgendwo gehst gucken dich die Leute an, weil du einen Dubliner Akzent hast, der dich genau zuordnet.

Am Abend liefen wir zu den Nachbarn und genossen unser Barbecue in strömenden Regen unter einen überdachten Carport, was hier keinen stört, denn wir sind das gewöhnt in Irland. Mindestens 25 Kinder aller Altersklassen rennen auf dem Rasen herum, barfuss und kurz bekleidet, denn hier ist Sommer und deswegen muss man sich auch kurz anziehen, egal wie viel Grad draußen sind. Die Themen schwanken zwischen katholischen Schulen, dem harten aufwachsen auf dem Land und wie arm die Leute waren damals…Zwischendurch wird immer wieder bemerkt, dass ich einen ganz dollen Dubliner Dialekt bekommen habe…ach ja die Iren sind schon ein ganz nettes Völkchen… sind jedem wärmstens zu empfehlen…

2 Kommentare 4.8.09 16:09, kommentieren

Mein Local Pub oder dinge die es in Deutschland nicht gibt!

Ein neuer Gasteintrag von meiner Sarah....(die bald Post bekommt )

Ich,Sarah, fast 22 Jahre, in Dublin lebend mit Freund in einem
miniappartment mitten in der City. Wenn man mitten in der Nord inner
City lebt dann ist das ein Unterschied zur Süd inner City, denn in der
Nord inner City ist alles etwas dunkler, ärmlicher und dreckiger aber
dafür umso lebendiger und freundlicher sind die Leute. Naja und mitten
da drin ist mein Local Pub (in deutsch Stammkneipe). Doch eine
Stammkneipe ist nicht dasselbe wie ein local Pub denn die Deutschen sind
nicht dasselbe wie die Iren.

Wenn ich in mein Local gehe, dann ist da meisten mein Freund dabei, denn
jeden Sonntag von 5-7 spielt da ein Freund von uns irische
Livemusik...und meine Freunde und "The Lads" also die Freunde von meinem
Freund sind auch dabei und je mehr Pints man intus hat desto einfacher
geht einem das Whiskey in the Jar oder Dirty old Town oder Leaving of
Liverpool herunter und es ist einfach schön und ich freue mich jeden
Sonntag ins Pub zu gehen, denn Die Freundlichkeit der Leute und die
Ehrlichkeit und "the Craig" wie man in Irland sagt ist einfach
unbeschreiblich.

Ein Local ist eine Institution in der Politik gemacht
wird, gelacht und geweint, vor allem dann wenn man beim Buchmacher
nebenan gerade gewettet hat und nun im Pub sitzt und wartet ob man
gewonnen oder verloren hat...
Man wird immer als erstes bedient auch wenn vor einem 20 Leute stehen,
denn man ist ein Local. Der Barmann chattet mit einem wenn er nix zu tun
hat oder manchmal auch gerade weil er was zu tun hat....denn es ist
nicht immer einfach das Englisch-wirr warr von Franzosen oder Spaniern
zu verstehen, wenn die ein Guinness bestellen wollen oder im Pub einen
Kaffee wollen und sich dann wundern wenn sie komisch angeschaut werden
vom Barmann...
Im Pub trinkt man keinen Kaffee sondern Guinness,
Carlsberg, Bulmers, Cashels, Jameson oder Tullamore...was auch immer
aber keinen Kaffee oder ne heiße Zitrone...

Auch als Frau ist man in
seinem Local immer sehr beschützt und alle Männer die zum ersten Mal das
Pub betreten oder auch nur Touristen sind werden kritisch beäugt und
wenn der arme Tourist der kein wort Englisch spricht sich dann ein
quälendes Sorry rausquetscht dann wird sofort ein Lächeln aufgesetzt und
auch wenn er nix versteht sofort ausgefragt und willkommen
geheißen...

Die Iren sind ein warmes Volk, die aufstehen wenn am Ende des
Abends Amhrán na bhFiann (Nationalhymne) gesungen wird, die Iren brechen
auch manchmal in Tränen aus, wenn Irland im Rugby gegen den Erzfein
England verliert...oder Deutschland Irland im Soccer besiegt...aber im
Local is das nich so schlimm, da stellt einen der Barmann einen neuen
Pint hin und keiner sagt ein Wort über die Tränen hinterher. Innerhalb
von 5 Minuten wird wieder gelacht über die Touristen, die im März oder
April noch mit dicker Jacke und Handschuhen, Mütze und Schal rumlaufen
während die Iren schon fast in Shorts und Flip Flops draussen gesichtet
werden...das alles und noch viel mehr ist ein Local...vielleicht gibts
nächstes Mal mehr...

eure sarah

3 Kommentare 19.3.08 12:07, kommentieren

Das Zigeunerproblem Dublins.

Endlich wieder ein Gastbeitrag von der guten Irish Sarah:

hallo ihr Lieben,

ich bins mal wieder irishsarah.

Das Zigeunerproblem Dublins.

Dublin hat eine ungeheure hohe Zahl von Zigeunern und diese sind anhänglich ohne Ende...und naja das schlimme ist ich hab manchmal das gefühl wenn ich durch die strassen von dublin laufe, dass sich manche von denen extra Beine oder arme abhacken, damit man ihnen Geld gibt.
Und vor ein paar Wochen war doch eine Zigeunerfrau so dreist und hat versucht mich zu bestehlen.
Ich war gerade einkaufen und hatte die Hände voll. Ich wohne fast neben einer Kirche und da sitzen mindestens immer zwei Zigeunerfrauen, die abwechselnd ständig schwanger sind.
Naja jedenfalls ging ich an den Frauen vorbei und plötzlich merkte ich, dass ich mein Brot fast verlor, also legte ich meinen Einkauf auf den Stufen der Kirche ab und sortierte mich kurz neu. Und man fasst es nicht, aber die eine Zigeunerfrau nahm mein Brot und ging weg damit.
Ich schrie ihr hinterher was das denn soll sie drehte sich um und sagte danke. Ich dachte ehrlich gesagt mein Schwein pfeipft. Ich lief ihr hinterher, nahm ihr das Brot aus der hand und fragte was das denn sollte.
Dann sah sie mich böse an und began auf mich einzuschmipfen. ich ging zurück zur treppe der Kirche, holte meinen restlichen Einkauf und ging nach wütend nach Hause...

bis zum nächsten Mal

2 Kommentare 13.1.08 12:11, kommentieren