Berühmte Irrtümer

Das Gift ist in uns....

Ja und wieder ein Märchen aus der Realität oder was wir als diese bezeichnen würden.

Die moderne Strahlenbelastung ist nicht vor allem Menschenwerk.

Nein nicht der Mensch bringt sich durch die Radioaktive Strahlung um sondern die Natur will uns offensichtlich auf solch perfide Weise los werden.
Schließlich ist im Großteil des irdenen Gesteins Radon untergebracht, das ja bekanntlich auch radioaktiv ist. Zusammen mit anderen Strahlern von der Erde selbst belastet es uns jährlich mit 50 Milliram. Die kosmische Strahlung tut mit 30 Milliram ihr Übriges.
Außerdem schlägt noch Kalium mit 30 Milliram pro Jahr zu Buche.
Und die hinterhältige Radioaktivität schleicht sich sogar in unseren Körper, da Kalium ein lebenswichtiges Mineral ist von dem wir täglich ca. 2g zu uns nehmen müssen.

Wer es schätzt den Namen dessen zu kennen, was ihn tötet - hier eine Liste von kaliumhaltigen Lebensmitteln: Pilze, Bananen, Bohnen, Chillies, Käse, Spinat und Kartoffeln.

Und um zum niederstreckendsten Argument zu kommen.
Leute die in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben sind gerade einmal 1 Milliram Strahlung pro Jahr ausgesetzt....

Was nicht heißen soll dass ich Wert drauf legen würde neben so einem Teil zu wohnen...

Aber ist doch mal wieder interessant wie fehlgeleitet die Medien doch oft mit ihrer Panikmache sind.

4 Kommentare 21.6.07 16:04, kommentieren

Die Freiheit die die Welt erleuchtet

Ich bin heute wieder unterwegs als rasende Reporterin die die Makel der Welt in Form von populären Irrtümern aufdeckt.

Kommen wir heute zu einem düsteren Kapitel der Weltgeschichte: Amerika.
Nun nicht wirklich. Es geht um die Freiheitsstatue und da diese ein Geschenk der Franzosen war geht es eigentlich um internationale Beziehungen.
Aber um nun zum Punkt zu kommen:
Die Freiheitsstatue steht nicht in New York.
Grausam aber wahr.

Sie steht nicht auf dem Boden New Yorks weder der Stadt noch (logischerweise) des Staates.
Sie gehört zu New Jersey.

Und um gleich mit noch einem Vorurteil aufzuräumen.

Die Freiheitsstatue heißt nicht "Statue of Liberty".
Sondern "Liberty enlightening the World".
So wieder etwas hellsichtige Intelligencia in diese trübe, von Dmmheit und Aberglauben geprägte Welt geschafft.

Immer dran denken: Rumänien ist überall.

1 Kommentar 28.4.07 18:29, kommentieren

Ein Fast-Irrtum oder so....

Der Mount Everest ist nicht der höchste Berg der Welt.



Dies ist er nur vom Meeresspiegel aus gesehen....aber da der Meeresspiegel schwankt ist dieser kein guter Ansatzpunkt.
Zu einem Zeitpunkt kann er auf der Welt über 100 Meter schwanken, und das is ne ganze Menge.

Wenn man den Erdmittelpunkt als Ansatzstelle nimmt sieht das alles schon ganz anders aus.
Da ist der Cimborazo der höchste Berg der Erde. Allerdings spielt dieser auch unfair. Er ist nämlich viel näher am Äquator als der Mount Everest und da die Erde nicht perfekt rund ist sondern abgeplattet ist der Äquator auch weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als die Pole....

Wenn man allerdings überlegt wie hoch der Berg ist vom festen Umland bis zum Gipfel dann gewinnt der Mouna Loa auf Hawai.

Und wenn man wiederrum von der Masse ausgeht aus der ein Berg besteht, also weniger die Größe beachtet, als viel mehr das Volumen, dann gewinnt der Kilimandscharo in Afrika.

Wir haben viele Gewinner. Es kommt nun nur drauf welches Kriterium ihr am Bedeutendsten findet.

Und ja, ich gebe es zu, das groß Geschriebene ist etwas reißerisch. Schließlich hat der Everst auch einmal gewonnen.

2.2.07 21:29, kommentieren

Mord und Totschlag

Die meisten Morde gibt es nicht in den USA



Auch wenn einige (ja, auch ich) das gern glauben würden. Aber die meisten Morde geschehen auf den Bahamas. Zumindest auf die Bevölkerungszahl gerechnet.

Die Zahl die bei "Bowling for Columbine" genannt wird, ist natürlich sinnlos weil sie gar keine Relation hat. Ich meine, der Vatikan hat nicht einmal so viele Einwohner, geschweige denn so viele Mordfälle.

Also auf eine Million Einwohner gerechnet geschehen auf den Bahamas 500 Morde, in den USA allerdings nur 100.
In Deutschland sind es übrigens nur 10. Also kein Grund ein Bollwerk um sein Haus zu bauen....

Quelle: "Salvage Operation" The Economist 7.5. 1994

1 Kommentar 19.1.07 21:20, kommentieren

Jesus würde sich im Grabe umdrehen

Jesus wurde nicht zu Weihnachten geboren.

Jesus (der historische Jesus nicht dieser angebliche "Messias") ist viel eher im März geboren. Zumindest gibt es mehrere Sachen die darauf hindeuten. Anhaltspunkte dazu gibt es vielerlei.
Um nur einen zu nennen: Im Winter ist es dort auch ziemlich kalt. Auf jeden Fall zu kalt als dass sich Hirten mit ihrem Vieh auf die Weiden verirren würden. Wenn dort Hirten wahren, waren die dort im Frühling oder Sommer.
Und außerdem wird gar nicht berücksichtigt dass 1582 der Kalender umgestellt wurde.
Lauter solche Fehler sind passiert. Bis man sich zum Schluß darauf geeinigt hat einfach irgendeinen Tag festzulegen.

Tatsächlich war Weihnachten im Laufe der Geschichte schon an mehreren Tagen. Es fand auch schon im September statt und im März. Weil damals der Jahresanfang im März war.....

Man sollte den 24. Dezember also behandeln wie den 24. Dezember. Es ist ein ganz normaler Tag im Jahr, der den Einzelhandel zwar glücklich macht, aber viele Menschen, viele Nerven kostet.
Wenn der historische Jesus wüsste was wir mit seinem Geburtstag machen.

2 Kommentare 23.12.06 18:44, kommentieren