Hohe Medizin

Jungfräulichkeit

Es gibt, auch heute noch, einige junge Mädchen die der Überzeugung sind man könne ihnen Jungfräulichkeit ansehen.
Und umgekehrt gibt es junge Frauen die panische Angst davor haben, dass man ihnen die sexuelle Erfahrung ansehen könnte.

Hier eine Info: Oft kann man das auch. Aber nicht im Gesicht.

Dies soll ein Beitrag über Jungfräulichkeit werden. Sowohl die naturgegebene als auch die Künstliche.

Ich bin zu der Überzeugung gelang dass so ein Beitrag nur helfen kann.
In letzter Zeit bin ich, anfangs durch Zufall, auf Internetseiten und Foren gestoßen in denen das Thema Revirgination (Wiedererlangen der Jungfräulichkeit nach vorherigem Verlust) besprochen wurde.
Ein Großteil der schreibenden Frauen haben einen Migrationshintergrund. Da sie in Deutschland aufgewachsen sind, haben sie alle Freiheiten der sexuellen Selbstbestimmung ausleben dürfen. Nun kommen diese Frauen ins heiratsfähige Alter, und stellen fest dass ihre Familie erwartet dass sie als Jungfrau in die Ehe gehen, und sie stellen fest dass sie das teilweise auch von sich selbst erwarten.
Das Hymen (Jungfernhäutchen) und die damit einhergehende Unversehrtheit wird fast schon zum Mythos.

Hier die harten Fakten, von einer Krankenschwester:
Das Hymen ist in Wirklichkeit kein Jungfernhäutchen sondern eher ein Jungfernfältchen. Denn das Jungfernhäutchen besteht in Wirklichkeit aus Schleimhautfalten. Diese können vielgestalt sein. Es können mehrere straffe sein, oder auch so flache dass ein Gynäkologe der mit diesem speziellen Thema nicht viel Erfahrung hat, schwören könnte das Hymen sei nicht mehr da.

Beim ersten Geschlechtsverkehr können diese Falten eingerissen werden, und verschwinden. Wie in der Generation Bravo vermutlich jeder weiß, kann das aber auch schon beim Reiten, Schwimmen usw. passieren.
Manche Hymen sind so belastbar dass sie lebenslangem Verkehr locker standhalten. Und angeblich soll es sogar Frauen geben die ihr Jungfernhäutchen nicht einmal bei einer Geburt eingebüßt haben. Letzteres kenne ich selbst aber nicht aus beruflicher Erfahrung.
Es kann sogar vorkommen dass sich diese Schleimhautfalten wieder neu bilden wenn man über einen langen Zeitraum keinen Sex mehr hatte. Wir reden hier von Jahrzehnten - damit das klar ist.
Das Hymen, ist wie gesagt kein Häutchen. Wenn Frauen eine geschlossene Haut in ihrer Vagina konservieren ist das eine Krankheit, bei der Abhilfe geschaffen werden kann. Denn wohin soll das Regelblut wenn da eine Haut den Ausgang versperrt? Ist logisch oder?

Es gibt, wie oben beschrieben auch Menschen die sich ihre Jungfräulichkeit zurückwünschen. Ich will nicht verschweigen dass das nicht nur aus religiösen Gefühlen heraus passiert oder aus Pflichtgefühl der Familie gegenüber. Es gibt durchaus Frauen die es tun damit sie ihrem aktuellen Partner, nur aus Spaß, das Geschenk der Jungfräulichkeit machen können.

Die Revirgination läuft folgendermaßen ab:
An der Stelle an der die Schleimhautfalten sitzen (könnten), wird die Schleimhaut angeritzt - mit einem Skalpell - und die Wundränder zusammengenäht. So entstehen erneut Falten (aufgefrischt). Diese können teilweise sehr straff sein. Das soll bedeuten: Die erneute Entjungferung kann durchaus mehr wehtun als die wirkliche, echte, erste Entjungferung.

Die Preise bewegen sich soweit ich weiß im Rahmen zwischen 500€ und 4000€. Einheitliche Preise gibt es nicht. Das liegt vor allem auch daran dass die Revirgination nicht wirklich zur Ausbildung eines Arztes gehört. Gynäkologen und Chirurgen bringen sich das gegenseitig bei und dann heißt es für sie: Ausprobieren! Das ist kein Witz! Die deutschen Universitäten haben die Zeichen der Zeit wohl noch nicht erkannt.

Was mich an dem Thema nach wie vor am meisten verstört ist die Verzweiflung der jungen Frauen in den Internetforen. Deshlab gilt dieser Artikel der Aufklärung und nicht dem vorstellen der dümmsten Fragen aus diesen Foren. Das wäre einfach gewesen. Die Unwissenheit lauert an jeder Ecke. Aber es wäre doch zu stupide sich über die Angst der Armen lustig zu machen.
Die Frage ob es wirklich Sinn hat die Jungfräulichkeit operativ zurückzuerlangen wenn man es kopfmäßig doch auf jeden Fall nicht mehr ist, ist wohl müßig.
Ist es wirklich die Schuld der Mädchen dass sie in einem Land aufwachsen in dem die sexuelle Selbstbestimmung ganz normal ist für sie. Und in dem sie sich gleichzeitig den Vorstellungen der Familie beugen müssen? Nein. Es ist unter Umständen besser sich dem Eingriff zu unterziehen als auf offener Straße angezündet zu werden. Ich selbst würde unter diesen Umständen von dem Rat mancher Artikel sich mit dem Zukünftigen darüber zu reden abraten.

Man sollte stattdessen lieber einmal darüber sprechen warum aus der Jungfräulichkeit so ein großes Ding gemacht wird. Schon die Worte "Unschuld" oder "Reinheit" als Synonyme sagen doch alles. Als ob Nicht-Jungfrauen schmutzig oder in irgendeinem Sinne schuldig wären.

Ich hoffe mit diesem Artikel geholfen zu haben.
Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle vor falschen Informationen zu warnen. Allein bei der Suche nach einem geeigneten Bild das die Revirgination darstellt bin ich auf groben Unfug gestoßen.
Hier ein Bild von einer "Revirgination" wie sie einer Artzseite(!!!) vorschwebt:



Über die Folgen einer verschlossenen Vagina sprachen wir ja vorhin schon. Und jeder, der auch nur eine grobe Vorstellung von einer Scheide hat, sieht dass da etwas rumgedoktort wurde.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=oKZZW1eYu70&w=420&h=315]

Auch eine schwefelsaure Verbindung aus Kalium und Aluminium wird wohl nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Ich hatte schon Mühe rauszufinden was dieses ominöse Pulver überhaupt darstellen soll. Da kann man nur den Kopf schütteln.

Zum Schluß kommt das was jedes medizinische Fachpersonal an dieser Stelle einfach sagen MUSS. Jeder Eingriff birgt auch Risiken. Eine Entzünding der entsprechenden Stelle kann böse Folgen haben die ein Leben lang andauern können.

Informativ sind dazu vielleicht auch folgende Zeitungsartikel:

TAZ
EMMA

4 Kommentare 16.11.12 16:13, kommentieren

Nazimediziner und was aus ihnen wurde




Ich habe ein sehr interessantes Buch über Mediziner im 3. Reich und was aus ihnen wurde. (Und zwar nicht nur die großen Fische)

6 Kommentare 15.4.12 11:55, kommentieren

Rektale Penetration

Immer wieder kommt es vor dass Menschen sich Gegenstände in den Anus einführen, die dann ein Arzt der Notaufnahme, und eine geneigte Schwester herausfummeln müssen.

Schauen Sie sich bitte einmal um. In welchem Raum auch immer sie sind. Schauen Sie sich genau um. Alles was eine längliche Form hat in Ihrer Umgebung war auch schon einmal im Rektum eines Menschen.
Sie lesen das auf der Toilette? Ja dann schielen Sie ruhig einmal auf die Klobürste neben Ihnen. Und ja, ich meine die Bürste, nicht den Stiel. Sie lesen das im Wohnzimmer? Vielleicht befindet sich eine Tageszeitung neben Ihnen. Auch diese findet sich gelegentlich in einer menschlichen Körperöffnung.

Es gibt sogar Wissenschaftler die eine Strichliste über die Häufigkeit solcher Vorkommnisse führen. Die lesen Wissenschaftsmagazine, und schreiben diese Fälle raus.
Nach diesen Wissenschaftlern ist der am häufigsten verwendete Gegenstand eine Flasche. Von 182 Fallbeschreibungen, entfallen 32 Fälle auf Flaschen-unfälle. Ich schreibe Unfälle. Denn was alle diese Fälle gemein haben ist das verschämte Gesicht des Patienten und die Zeit die aufgewendet wird um zu beteuern, dass diese Flasche zufällig dastand als der Patient in der Badewanne ausrutschte.

Wer sowas mag: Ich bitte darum die Fasche mit dem Hals nach außen einzuführen. Denn wenn einmal ein Unterdruck entstanden ist, kriegt man das Teil nicht mehr so gut raus.

Immerhin 7 Fälle entfielen auf Glühbirnen. Hiervon möchte ich doch strikt abraten. Denn die Glühbirne ist oft schwer zu entfernen ohne diese zu zerbrechen. Es soll schon so mancher mit künstlichem Darmausgang nach Haus gegangen sein weil der Enddarm total zerschnippelt wurde. In einen Anus Praeter (Künstlicher Darmausgang) passt so eine Glühbirne dann nämlich wirklich nicht mehr rein. Wobei man das wohl ausprobieren müsste, um es zu verifizieren.

Und noch ein Tipp:
Es ist nie, niemals, unter gar keinen Umständen anzuraten diese Gegenstände ganz hineinzuschieben.
Ich sage ja immer:"Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
Ich gebe zu das musste ich googlen denn Pläsierchen kommt ja vom französischen Wort "plaisir" also Freunde, es müsste dementsprechend Plaisierchen heißen.

Man sollte jedenfalls aufpassen, dass man nicht vor mir auf der Notfalltrage landet und ich gezwungen bin Ihnen, verehrtem Leser, im Anus rumzufummeln. Denn das macht sicher keinem mehr Freude. Nein, mir auch nicht.

Und Übrigens:
Immerhin 3 arme Teufel landeten in der Notaufnahme weil sie sich Rinderhörner in den Hinterausgang geschoben haben. Dabei sagt das Wort Ausgang doch schon, dass da nichts hineingeschoben gehört. Das sind wahrscheinlich diesselben Typen die bei OBI regelmäßig durch Tür mit der Aufschrift "Ausgang" stapfen und dann erst einmal um die Bäckerei und 2 Blumenbeete laufen müssen bevor sie den
Markt betreten können.

© Das Photo ist von der Fotocommunity

7 Kommentare 1.12.11 19:01, kommentieren

Mein Ekel-Samstag

Am letzten Samstag bin ich echt durchgedreht. Wer mal erleben will wie ich wild fuchtelnd und herumspuckend auf der Stelle springe hätte am letzten Wochende Gelegenheit dazu gehabt.

Es fing harmlos an, als ich gerade auf dem Weg zum Bahnhof war. Am Straßenrand hielt ein Auto, während die Vöglein zwitscherten und der Wind die Baumwipfel krümmte.
Und der Mann im Auto fragte mich wo es denn nach $Nachbarort$ geht. Bis dahin sangen die Vögel wie gesagt noch, und der Wind streichelte die Bäume oder so ähnlich.

Ich erklärte ihm also den Weg und er bedankte sich brav und wies mich darauf hin dass mir gerade irgendetwas in den Mundd geflogen wäre.
Natürlich habe ich aus Reflex, und aus Versehen, gleich geschluckt, noch bevor er mir sagte dass ich auf keinen Fall schlucken dürfe (was ich auch eigentlich selber wusste - theoretisch halt).

Also hustete und spuckte ich am Wegesrand so vor mich hin und gab bestimmt ein Bild für die Götter ab. Er forderte mich auf den Mund zu öffnen und tatsächlich - er erblickte am Gaumen hängend irgendein Vieh.
Dann begann er seine Rede, dass sein Bruder HNO-Arzt sei und er das schon öfter erlebt habe. Die Viecher kommen einen in den Mund geflogen und irgendwo merkt man in der Wange oder so einen Stich....aber dann sei es schon zu spät denn....
Ich wollte die Rede nicht zu Ende hören sondern begann natürlich gleich wieder heftig zu Husten und zu würgen. Gleichzeitig war mir natürlich peinlich dass ich nun schon 3 Mal meinen Mund sperrangelweit öffnete damit der Mann dieses Vieh betrachten konnte und ich bemerkte dass der Wind innehielt und der Gesang der Vögel dasselbe tat.

Nochmals öffnete ich also meinen Mund, und mir schoß kurz der Gedanke durch den Kopf dass es sich bei Ihm auch um einen Perversen hätte handeln können, der sich an Gaumenzäpfchen aufgeilt und mir kam das Wort Gaumenzäpfchen plötzlich ziemlich versaut vor. Doch dann sagte er auch schon dass das Vieh jetzt schon viel weiter vorne im Mund wäre und es irgendwie wie eine kleine Zecke aussähe. Da ergriff mich die Panik. So bin ich noch nie auf der Straße rumgesprungen, ich habe rumgerotzt, den Schnodder aus dem kleinen Zeh geholt (verzeiht meine Ausdrucksweise) und aus voller Kehle gehustet. Der Autofahrer bescheinigte mir dann zwar dass das Vieh weg sei, aber beruhigt war ich natürlich doch nicht gerade.

Ihr glaubt gar nicht wie einem plötzlich alles im Mund kribbelt wenn jemand so etwas zu einem sagt. Ich habe mich gar nicht mehr getraut zu schlucken für den Fall dass die Zecke sich nur vor seinen Augen verborgen hiel - hinter dem Gaumenzäpfchen oder so. Die Scheiß Vögel und das Grünzeug interessierte mich nun überhaupt nicht mehr. Und ich sah mich schon bei einem HNO-Arzt (seinem Bruder?) in der Praxis sitzen und meinen Mund öffnen wo eine Daumengroße, ach sagen wir gleich Faustgroße, Zecke an meinem Gaumen hängt und droht den Tropfen Blut aus mir herauszusaugen u´m sich dann in meinen Magen fallen zu lassen und dort zusammen mit meinem Blut in ihr von Magensäure angedaut zu werden. Das sind vielleicht Krankenschwester-Gedankenspiele, aber ich fand es trotzdem echt eklig.

Pfui, und seitdem laufe ich immer mit geschlossenem Mund und wende mein Gesicht möglichst vom Wind ab. Sonst sitzt der faustgroße Pfropfen noch irgendwann in meiner Nase weil er aus Versehen dort hineingeweht wurde.
Paranoiaalarm!

Düdeldü

P.S. Auf der Suche nach dem Perversen oder eben den möglichen Folgen eines Zeckenbisses (auér FSME ist für im KH ja nichts anderes so wichtig) und da finde ich das hier: Ich hab mich erst ausgeschüttet und dann tierisch geekelt.

Ich habe das gleich einmal zu meinen Zusatzseiten hinzugefügt. Es passt so gut zu "Große Geschäfte".

1 Kommentar 4.11.10 16:29, kommentieren

Regelblutung

Bitte nur lesen wenn man Charlotte Roche mag und keine Angst vor Frauenthemen hat:


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13 Kommentare 7.10.09 16:12, kommentieren