Kiwi-Allergie

Der Letzte Teil

Die neue Verhandlung wurde eingestellt unter der Bedingung das das Arschloch seine Revision zurürckzieht. Dem hat er zugestimmt. Damit gibt es leider keine neue Strafe.

Ein Blick in die Zukunft:

Er wird in ein paar Monaten ins Gefängnis kommen. Dann wird er einen Teil der Strafe absitzen und vorzeitig entlassen werden. Da er lediglich 350€ im Monat zur Verfügung hat wird er sich schnellstmöglich ein neues Opfer suchen.

Ein weibliches oder männliches Opfer bei dem er sich einnisten kann und dem er das Geld stehelen kann, dass er für seinen Lebensstil braucht.
Und wenn seine Oma und seine Mutter nicht mehr leben, und er von ihnen also auch keine 400€ mehr im Monat bekommt, dann kann er wirklich nicht ohne Betrug leben. Denn arbeiten wird er nie. Er sieht sich selbst als jemanden der einen bequemen Lebensstil verdient hat und hält andere Lebensumstände für nahezu unzumutbar.

Er wird auch niemals das Geld haben um die (zivilrechtliche) Schuld zu begleichen, die auch dann noch auf ihm lastet. Aber das stört ihn nicht weiter. Denn er wird nach Absitzen der Gefängnisstrafe GLAUBEN, dass es keine Schuld mehr zu begleichen gibt.
Er wird auch jedes weitere Opfer über alles lieben und in den Mittelpunkt seines Lebens stellen bis diejenige merkt was er ihr heimlich antut.

Er wird ein Leben mit Höhen und Tiefen führen, wobei er für die Tiefen selbst verantwortlich zeichnet. Aber schuld sein wird er aus seiner Sicht an alledem nie.
Er ist und bleibt ein Arschloch und nichts wird das bessern.
Ganz sicher werden wir noch von ihm hören.

Ende der Geschichte.

1 Kommentar 28.9.15 20:54, kommentieren

Vergesst es, Jungs

Okay, doch kein Finale. Ich war zu vorschnell. Der Arsch hat Revision eingelegt. Er bemängt scheinbar Verfahrensfehler.
Tja, so ist das mit Menschen die den Weg gehen und dann den letzten Schritt nicht machen.
Als ob er dem Gefängnis entgehen könnte.

18.8.15 21:53, kommentieren

Finale

Mitte Semptember wird die nächste Verhandlung gegen das Arschloch sein. Dieses Mal geht es um die Urkundenfälschung und die Amtsanmaßung. Und das andere Opfer wird dabei sein.
Ich kann es kaum erwarten ihn in Ketten zu sehen. Ich hoffe jedenfalls das er schon sitzt.
Er hat es sich verdient. Vielleicht kann ich dann auch mal darüber nachdenken diesen Blog endlich wieder öffentlich zu machen.
Auf diese Weise habe ich fast alle meine Leser verloren.

"Das siebte Kreuz" von Anna Seghers

14.8.15 22:54, kommentieren

Endlich!

Oh und ich habe ganz vergessen, auf den neuesten Stand zu bringen was die Berufungsverhandlung angeht.
Also das Arschloch muss weiterhin 2 Jahre un 9 Monate ins Gefängnis.
Ich hatte das Gefühl das Gericht hat es als Beleidigung empfunden, dass er überhaupt Berufung eingelegt hat. Aber er wollte nicht hören.
Er meinte die Haftstrafe würde ihm die Chance nehmen sein Leben in den Griff zu bekommen.
Nur weil er so eine Alibi-Therapie macht. Er tat sich selber auch wieder einmal unheimlich leid.
Für mich ist die Sache gegessen.
Ich werde nur noch bei dem anderen Verfahren zugegen sein, in dem es um das nachfolgende Opfer geht.

30.6.15 19:00, kommentieren

Ein neues Opfer

Noch im Oktober hat mich eine Freundin aufgeregt angerufen. Scheinbar hatte Robert ein neues Opfer.
Ein Mädchen in unserem Alter. Genau seine Zielgruppe: wohnt ein Stückchen von zu Hause weg und kam gerade aus einer nicht sehr glücklichen Beziehung.

Also bin ich zu ihrer Mutter gefahren, die hier in Naumburg wohnt. Die war natürlich sehr aufgeregt. Das kann man sich gut vorstellen.
Ich habe ihr alles über Robert gesagt was ich weiß. Ich hatte auch meine Unterlagen mit falls sie mir nicht glaubt. Die Geschichte ist ja schon recht heftig. Und vielleicht klingt die ein oder andere Stelle etwas nach rachsüchtiger Ex-Freundin. Gerade bei Roberts Manipulationstalent muss da ja aufpassen.

Sie hat mir geglaubt. Nachdem sie auf den Schock erst einmal einen Schnaps getrunken hat habe ich ihr gesagt, dass es wohl besser ist wenn wir ihre Tochter, und damit Robert, nicht vorwarnen. Sie war auch einverstanden.
Aber der Schrecken saß wohl so tief, dass es nicht bei einem Schnaps blieb. Und als sie genug davon hatte hat sie Robert per SMS angeschrieben und ihm brühwarm getextet, dass sie alles weiß und ich gerade auf ihrer Couch sitze.
Großer Fehler.

Am nächsten Tag standen ihre Tochter und Robert tatsächlich bei ihr auf der Matte. Ich hätte ja nie vermutet, dass er sich dort tatsächlich hintrauen würde.
Erwartungsgemäß hat Robert die junge Frau aber so unter seiner Fuchtel gehabt, dass sie ihrer Mutter kein Wort geglaubt hat und wutentbrannt abgezischt ist.

Ein paar Tage später ließ sie sich dann doch überzeugen, dass sich alles so verhält wie es ihr dargelegt wurde. Aber nur mithilfe einiger Freunde die auch schon etwas haben läuten hören.

Anzeige wollte weder Mutter noch Tochter erstatten.
Das fand ich aber nicht gut. Ich fand es richtiger der Polizei anzuzeigen, dass man Interesse an der Strafverfolgung hat.
Mutter und Tochter glaubten zu dem Zeitpunkt noch durch Roberts Mutter die von Robert gemachten Schulden erstattet zu kriegen.
Genau gesagt haben sie zwar nichts, aber ich hatte den Eindruck der Schuldenberg war dann doch größer als sie zunächst vermutet hatten.
(Und wenn jemand Anspruch auf Zahlungen hat dann bin das zuallererst einmal ich. Denn ich habe zwei Titel gegen Robert.)
Eine Anzeige folgte dann jedenfalls doch.

Das war auch gut so denn ich hatte schon vergeblich versucht durch eine Aussage bei der Polizei eine Anzeige von Amtswegen in die Wege zu kriegen. Hat aber nicht geklappt.
Robert hatte sich diesmal als Richter ausgegeben. Aber ich konnte nicht nachweisen, dass er sich auch außerhalb der Beziehung als Richter ausgegeben hat.

Jetzt wurde wieder ein Strafverfahren gegen Robert angestrengt.
Mal sehen inwieweit das am 14.01.2015 in der Berufungsverhandlung einfließt.


Inzwischen sitzt Robert in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses.
Reines Kalkül.
Nachdem bei meinem Prozess festgestellt wurde, dass er sich immer nur in psychiatrische Behandlung begibt wenn ein Strafverfahren anhängig ist, und nachdem tadelnd erwähnt wurde, dass er sich nicht in vollstationäre Behandlung begeben will, musste er ja etwas tun. Also etwas mehr als bloß in die nahegelegene psychiatrische Praxis zu wackeln und sich dort ein neues Rezept ausstellen zu lassen.
So etwas berechnendes.

1 Kommentar 31.12.14 18:21, kommentieren