Filmhelden müssen prinzipiell nie auf die Toilette.


Eine Filmheldin, die 10 Meilen durch das Meer geschwommen, 50 Meilen durch die Wüste gekrochen und im Dschungel nur mit einer Nagelfeile bewaffnet mit einem Tiger gekämpft hat, sieht immer noch aus, als könnte sie ohne nachzuschminken auf eine Coktail-Party gehen.


Ein Filmheld kann Hunderte von Schlägen einstecken, von denen jeder einzelne unter normalen Umständen einen ausgewachsenen Ochsen getötet hätte.

Man befindet sich prinzipiell in einem Funkloch. Selbst in New York City.

Verfolgte Frauen, die ja eigentlich nicht auffallen wollen, atmen so laut wie eine alte Nähmaschine.

Nach 10 Minuten Wehen, kommt auch schon das Kind zur Welt. PDA braucht in Filmen niemand. Genausowenig gab es jemals einen Film-Kaiserschnitt.


Bekommt der Held eine Flasche über den Schädel gezogen, dann zerbricht nur die Flasche und nicht der Schädel.


Nach dem Genuß von zwei Flaschen Vodka benötigt ein Filmheld nur 5 Minuten, um wieder nüchtern zu werden.


Trifft der Filmheld auf einen Sterbenden, so ist dieser noch in der Lage, "Krieg und Frieden" komplett zu rezitieren. Er stirbt erst, wenn er den Namen des Mörders nennen soll.


Filmhelden können erst 20 Liter Blut verlieren und anschließend einem Freund noch 5 Liter spenden.


Filmhelden können die ganze Zeit bis zum Hals in eiskaltem Wasser stehen und bekommen nicht einmal einen Schnupfen. Wenn ein Filmheld jedoch hustet ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass er bald sterben wird.


Selbst im dicksten Feierabendverkehr ist der Held mit dem Auto schneller als der Bösewicht mit der U-Bahn.


Filmhelden haben nie angeborene körperliche Gebrechen.


Helden erleiden immer nur einen Streifschuß am Oberarm oder einen Steckschuß im Oberschenkel - selbst wenn der Bösewicht den Schuß aus drei Meter Entfernung aus einer Panzerhaubize abgefeuert hat.


Ist ein Held auf Reisen, dauert es nur wenige Minuten, bis er in eine Schlägerei oder eine Entführung verwickelt wird.


Betritt der Held eine Bar, dann fragt er entweder nach einer Milch oder bestellt einen doppelten Whiskey, den er in einem Schluck austrinkt. Doch egal, was er auch bestellt, nach spätestens 2 Minuten ist er in eine Schlägerei verwickelt, bei der garantiert der Spiegel, das Treppengeländer und einige Flaschen, Tische und Stühle zu Bruch gehen werden.


Der Held reißt immer alle Traumfrauen auf, auch wenn er selber aussieht wie eine Kreuzung aus Frankensteins Monster auf Entzug und Alfred Biolek auf Tuntenball.


Schlägt der Held einen Soldaten, Wächter oder anderen uniformierten Lakeien des Gegners nieder, dann passen ihm dessen Klamotten wie maßgeschneidert. Mit dieser Verkleidung kann er sich unerkannt im Hauptquatier des Gegners bewegen, ohne das ein anderer Lakei den Austausch bemerkt.


Helden können mindestens 96 Stunden ohne Schlaf auskommen.


Trifft der Filmheld auf eine Frau, die ihn auf das Übelste beschimpft, so braucht er sie nur zu küssen um sie zum Schweigen zu bringen. Dabei kassiert er nie eine Ohrfeige wie jeder andere Normalsterbliche.


Filmhelden in Aktion können eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen und erhalten hinterher anstatt der fristlosen Kündigung auch noch eine formelle Belobigung von ihren Vorgesetzten.


Filmhelden können mit einer Kugel bis zu vier Bösewichter töten.


Gibt es einen Ort, wo Held und Schurke aufeinandertreffen könnten, dann verpasst der Held den Schurken immer nur um wenige Sekunden.


Dem Helden stehen immer schöne Frauen zur Seite, die Heldin hingegen ist einsam und stark.


Einem Helden kann man im offenen Kampf einen Amboss gegen den Schädel werfen, ohne das dieses Folgen für seine Kraft oder Geistesgegenwart hätte. Eine aus dem Hinterhalt auf den Hinterkopf geschlagene Flasche hat jedoch sofortige Bewußtlosigkeit zur Folge.


Der Held kann nur mit einer Wasserpistole bewaffnet eine mit Maschinengewehren, Flammenwerfern und Granaten ausgerüstete Armee aufhalten.


Stürzt ein Held tödlich getroffen zu Boden, dann hatte er zuvor garantiert eine kugelsichere Weste angelegt. Selbst wenn aus 50 Maschinengewehren Salven auf ihn abgefeuert werden, trift keine Kugel die Arme, Beine oder den Kopf.


Trifft der Serienheld auf eine Frau, in die er sich unsterblich verliebt und sich beruht diese Liebe auch auf Gegenseitigkeit, dann faßt die Geliebte gegen Ende der Folge den Entschluß, doch den Job in Borneo anzunehmen, um dort verwaiste Tiegerbabys im Dschungel großzuziehen.


Heiratet ein Held, so wird seine Frau drei Tage nach der Eheschließung von einem irren Terroristen erschossen.


Wenn der Held einen wichtigen Zeugen verhört, steht dieser immer mit dem Rücken zu einem Fenster, um so im richtigen Moment von einem Auftragskiller im Nachbargebäude erschossen zu werden.


Auch wenn der Held sich schon seit 10 Wochen durch den Dschungel von Borneo kämpft, bleibt seine Gesichtsbehaarung auf perfekter Drei-Tage-Bart-Länge.


Jeder Held trägt ein psychisches Problem mit sich rum: Er ist entweder geschieden und hat die Trennung noch nicht überwunden oder er wird durch ein altes Trauma gequält, z.B. der Tod aller Familienangehöriger oder alte Kriegserlebnisse.


Ein Agent, der 5 Jahre in der Gefangenschaft des Feindes war und dabei total umgedreht wurde, braucht nur 30 Sekunden mit dem Helden zu sprechen, um wieder normal zu werden.


Sobald der Vorgesetzte des Helden die Worte 'Die Aktion wurde sorgfältig geplant, wir haben alles unter Kontrolle' ausspricht, wird der Held fürchterlich in Schwierigkeiten geraten.


James Bond: In der Bergfestung des Obermießlings tragen alle Untermießlinge Uniformen und Skianzüge derselben Farbe. Der zur Flucht gezwungene Held greift jedoch in der Kleiderkammer des Mießlings nach dem einzig vorhandenen andersfarbigen Skianzug und erleichtert so den einheitlich in Weiß gekleideten Untermießlingen die Verfolgung ungemein.


Der Held wird, selbst wenn er ein aktiver Elitesoldat ist und im Laufe des Films schon hunderte von sportlichen jungen Männern in Sekundenbruchteilen mit den bloßen Fäusten umgebracht hat, wenigstens eine halbe Stunde lang mit dem mindestens 60jährigen, schmerbäuchigen und lahmarschigen Obermiesling kämpfen. Im Verlauf des Kampfes wird der Mießling mindestens einmal die Oberhand gewinnen.


Filmhelden werfen immer ihre Waffe weg, wenn der die weibliche Hauptperson als Geisel haltende Bösewicht sie dazu auffordert. Die Waffe wird selbst dann weggeworfen, wenn der Bösewicht die Heldin nur mit einer Dose Pfefferspray bedroht und es sonnenklar ist, dass er beide umgenietet wird, wenn der Held erst einmal entwaffnet ist.


Soll der Held/in von einem Auto umgenietet werden, dann rennen sie immer auf der Straßenmitte (!) vor dem verfolgenden Fahrzeug her. Nie kommen sie auf die Idee, in engen Gassen, Gebäuden oder Waldstücken Deckung zu suchen. Der Fahrer des Killermobils braucht denoch mindestens eine halbe Stunde, um die vor seinem Kühlergrill herlaufenden Helden einzuholen. Selbst wenn er auf 180 hochbeschleunigt und die Distanz zum Helden nur 30 Meter beträgt.


Der Held kann blind mit jeder Waffe umgehen, ganz gleich ob es eine schwere Flak, ein Bidenhänder-Schwert oder eine taiwanesische Halbautomatik für Linkshänder ist.
(Von: Paul Jannsen)


Ist der Held mit einer Kampftruppe unterwegs, brauchen sie ungefähr 20.000 Schuß um einen blinden, tauben und unbewaffneten Gegner zu erledigen, der außerdem noch im Rollstuhl sitzt. Ist der Held alleine, kann er mit einem Blasrohr und Q-Tips mit Stecknadeln einen Kampfpanzer in die Luft jagen.
(Von: Paul Jannsen)


Nach Gefangennahme des Helden erzählt ihm der Bösewicht erst einmal seine halbe Lebensgeschichte, anstatt ihn einfach umzulegen.


Nachdem er seine Lebensbeichte abgelegt hat, offenbart der Bösewicht vor dem Helden auch noch seine sämtlichen weiteren Pläne. Meist offenbart der Bösewicht bei der Gelegenheit auch seine einzige Schwachstelle.


Sind Lebensgeschichte & Pläne hinreichend erläutert worden, wird der Held immer noch nicht erschossen. Statt dessen wird er in eine komplizierte Tötungsmaschinerie oder Tötungskammer gesteckt, aus der er in der Regel immer entkommen kann.


Selbst wenn der Held gegen 50 Mießlinge kämpfen muß, greifen diese ihn immer nur nacheinander an. Die nicht im Kampf involvierten Bösewichter warten so lange, bis ihr Kollege K.O. gegangen ist und stürzen sich erst dann auf den Helden.


Selbst ein 20-jähriger Bösewicht zieht langsamer als ein 90-jähriger, bettlägeriger und gichtgeplagter Filmheld.


Obwohl der Bösewicht davon überzeugt ist zu siegen, hat er einen Fluchtplan bereit liegen.


Filmbösewichter können mit riesigen finanziellen, materiellen und personellen Aufwand quadratkilometergroße unterirdische Festungen bauen, ohne das das irgendjemanden auffällt.


Bösewichter greifen nur an, wenn es am Kampfplatz genügend Spiegel, Glasscheiben und Treppengeländer gibt, die zu Bruch gehen können. Stühle zerbrechen am Rücken oder Hinterkopf des Gegners auch dann, wenn sie aus massiven Eichenholz gefertigt sind.


Filmbösewichter gucken immer so verkniffen, als ob sie nicht mehr kacken könnten.


Verlasse dich nie darauf, das der Bösewicht wirklich tot ist. Die meisten Oberfieslinge haben die Neigung, nach einem halbstündigen Kampf, wenn von 20 Kugeln und 80 Messerstichen durchlöchert reglos am Boden liegen, genau in dem Augenblick effektvoll mit einem Urschrei aufzuspringen, wenn der Held sich gerade umdreht um seine Partnerin zu umarmen. Danach kann er entweder noch eine halbe Stunde mit unvermindeter Kraft weiterkämpfen oder wird Sekunden später von einer dritten Person entgültig erschossen.


Mitwisser mit Gewissensbissen statten dem Bösewicht immer einen Besuch ab, um ihm mitzuteilen, dass sie nun alles, aber auch wirklich alles der Polizei erzählen werden. Nach der Beichte werden sie vom Bösewicht umgelegt.


Richtig fiese Bösewichter tragen auch nachts noch eine Sonnenbrille.


Macht ein Aushilfsschurke einen Fehler, wird er sofort vom Oberbösewicht getötet. Trotzdem hat dieser keine Probleme, weiterhin Nachwuchs für seine Truppe zu rekrutieren.


Der Oberbösewicht tötet immer alle seine Komplizen, um die Beute für sich allein zu haben.


Der Oberschurke wird immer von einem Oberbodyguard beschützt, der aussieht, als ob er schon seit 10 Jahren unter Verstopfung leidet.


Ist der Bösewicht gerade im Begriff, den Helden zu erschießen, so wird er im letzten Moment von Hinten von einer Person erschossen, die sich im bisherigen Filmverlauf noch nicht profilieren durfte. Selbst wenn die Kugel seinen Schädel durchdrang, hat der Schurke noch genug Zeit, einen ungläubigen Gesichtsausdruck aufzusetzen und dann anschließend dramatisch zu Boden zu sinken.


Stützt ein Schurke von einer Klippe, Hochhaus, Flugzeug oder wasauchimmer in die Tiefe, so wird er einen mindestens dreißigsekündigen Todesschrei zu besten geben, selbst wenn er taubstumm war und von einer Kugel in die Lunge getroffen wurde.


Zeugen, die im Hauptquatier des Bösewichtes dessen Geheimpläne belauschen können, versuchen nie, sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen. Statt dessen rufen sie den Helden von einem Telefon aus an, dass sich direkt neben dem Zimmer befindet, in dem sich der Bösewicht mit seinem gesamten Killerstab aufhält. Trotz des Risikos ist die Nachricht anscheinend nicht so dringend, da er sie nicht sofort am Telefon weitergeben möchte. Statt dessen vereinbart er mit dem Helden ein Treffen Stunden später an einem sicheren Ort, z.B. um Mitternacht im Central Park. Daraufhin wird er vom Bösewicht ertappt und erschossen.


Zeugen, die vom Bösewicht tödlich verletzt wurden, können sich noch 200 km zu Fuß bis zu der Wohnung des Helden schleppen, um dort auf der Türschwelle zusammenzubrechen und mit den Worten: 'Ich muß sie vor *Röchel, Hust, Spuck* warnen' zu sterben.


Schurken können in der Innenstadt 10 Minuten aus allen Rohren ballern und danach noch mit gezückten Waffen einen halbstündigen Kriegsrat abhalten, ohne das ein Polizeifahrzeug auftaucht. Anschließend können sie problemlos den Tatort und die Stadt verlassen, ohne in eine Polizeisperre zu geraten.


Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass Helden und Bösewichter bei Schießereien die Fensterscheiben mit dem Pistolengriff einzuschlagen haben. Es scheint verpönt zu sein, ein Fenster auf normalen Wege zu öffnen.


Alle Auftragskiller sind so gut, dass sie ohne Vorbereitung und bei Windstärke zehn von einem Hochhausdach ihr im gegenüberliegenden Gebäude hinter einer Doppelverglasung stehendes Opfer genau in den Hinterkopf treffen können.


Wenn der Gehilfe des Oberschurken arm-, bein- oder kieferamputiert ist, dann schränkt ihn seine Behinderung keineswegs ein. Ganz im Gegenteil: Seine künstlichen Gliedmaßen verfügen über mehr Funktionen als ein Schweizer Armeetaschenmesser und sind so robust gebaut, das mit ihnen problemlos Stahlplatten durchschnitten oder ganze Wälder gerodet werden können.


Jeder Filmbösewicht hat in seiner Crew Leute, die mit ihren Fähigkeiten (in einer Bobbahn Motorad fahren, auf Skiern über Gletscher und Felsvorsprünge düsen etc.) problemlos bei 'Wetten dass' oder in der 'Guiness Show der Rekorde' auftreten könnten.


Der verrückte Filmschurke findet das Haus mit seinem abzuschlachtenden Opfer stets mit nicht abgeschlossenen Türen und Fenstern vor. Das arme weibliche Opfer findet auf der Flucht aus dem Haus immer nur verriegelte und verrammelte Ausgänge.
(Von: Reinhold (Homepage))


Filmbösewichte sterben nie einen einfachen Tod. Um einen Bösewicht umzubringen, muß der Held diesen beispielsweise aus dem 30ten Stockwerk eines Hochhauses werfen. Auf dem Weg nach unten fällt der Mießling dann sicher auch noch duch eine Hochspannungsleitung und knallt anschließend stark elektrifiziert auf einer Hauptverkehrsstraße, auf der er auch noch von einem Sattelschlepper überrollt wird. Vor Schreck setzt der Fahrer seinen Zug gegen den Hochspannungsmast, der umknickt und im Zeitlupentempo zum finalen Todesstoß auf den sterbenden Bösewicht fällt.


Nimmt man Filmbösewichter mal etwas genauer unter die Lupe, muß man zu dem Eindruck kommen, dass sie entweder alle einen Knick in der Optik haben oder im tief in ihrem Innersten doch herzensgute Menschen sind. Denn keiner von ihnen scheint einen flüchtenden Helden ernsthaft verletzen zu wollen. Denn alle Kugeln, die auf den Helden abgefeuert werden, schlagen kurz vor seinen Füßen ein statt beispielsweise auf Höhe seines Brustkastens an ihm vorbeizuzischen...


Filmfahrzeuge neigen dazu, bei im Brandfall sofort zu explodieren.


Filmfahrzeuge explodieren auch, wenn sie mit 30 km/h in einen Heuschuber fahren.


Bei durchgeschnittenen Bremsleitungen wird das Auto immer schneller und schneller - auch auf topfebener Straße. Der Held kommt nie auf die Idee, einfach mal den Fuß vom Gaspedal zu nehmen oder die Motorbremse einzusetzen.


Wurden die Bremsen manipuliert, dann versagen sie erst dann, wenn sich der Held auf einer abschüssigen Bergstraße befindet. Jeder Fahrzeugbesitzer mit manipulierten Bremsen befindet sich etwa 30 Sekunden nach Fahrtantritt auf einer solchen Straße - selbst wenn der Film in Holland spielt. Bremsungen an Ampeln oder vorfahrtsberechtigten Straßen jedoch funktionieren tadellos.


Ruft der Held ein Taxi, ist sofort eines da. Oder sogar zwei, wenn der Held das Taxi des Schurken verfolgen muß.


An jeder Straßenecke ist eine Rampe zu finden, über die der Held samt Fahrzeug springen kann.


Wenn das Fahrzeug nach dem Sprung im spitzen Winkel aufsetzt, geht im schlimmsten Fall eine Radkappe verloren, dass Auto jedoch bleibt heil.


Autos werden nie abgeschlossen. Merkwürdigerweise aber auch nie geklaut.


Es gibt immer freie Parkplätze en masse direkt vor dem Gebäude, in das der Held rein muß.


Jedes noch so exotische Auto kann in einer Werkstatt in der Wüste sofort repariert werden. Die Ersatzteile sind offenbar immer am Lager.


Sind die Ersatzteile doch nicht vorhanden, so bastelt der bucklige und beschränkte Mechaniker aus einem Kleinwagen, eine 380 PS Rennmaschine, mit der man auch auf den Mond fliegen könnte. Das ganze kostet auch nur $ 2.50.


Verfolgt der Held den Bösewicht, wird irgendwo ein LKW aus einer Seitenstraße zurücksetzen und die Verfolgungsjagd zunichte machen.


Jedes Auto ist in der Fahrzeugmitte mit einer Sollbruchstelle ausgestattet. Bei einer Explosion trennt sich dort das Auto wie mit der Flex geteilt und beide Fahrzeughälften sind noch in der Lage, unabhängig voneinander noch 130km zurückzulegen und dabei noch mindestens 20 Fahrzeuge der Schurken abzuhängen.


Der Hubschrauber des Helden übersteht unbeschadet ein Sperrfeuer aus 80 Maschinengewehren, aber eine Kugel aus dem Revolver des Helden reicht aus, um den Hubschrauber des Bösewichtes explodieren zu lassen. Wird der Hubschrauber des Helden dennoch einmal getroffen, quillt dramatisch Rauch aus den Türen während der Hubschrauber langsam drehend zu Boden sinkt. Dem Helden bleibt genug Zeit, um den Hubschrauber zu verlassen und sich in sicherer Entfernung auf den Boden zu werfen. Feindliche Hubschrauber jedoch explodieren schon in der Luft.


Ein Hubschrauberpilot kann problemlos mit einer Hand sämtliche Flugmanöver ausführen, während er mit der anderen durch das Seitenfenster auf seine Feinde ballert.


Wird ein Hubschrauber von einer Kugel getroffen, dreht er sich dramatisch und verschwindet hinter einem Hügel oder einer Baumgruppe, um dort zu explodieren.


Auch ein 2,10 Meter großer Bösewicht kann sich problemlos hinter den Vordersitzen eines Fiat Panda verstecken, ohne das ihn der einsteigende Held bemerkt.


Die Reifen eines Filmfahrzeuges quietschen sogar auf Schotter- o. Feldwegen.


Selbst arthritisgeplagte 80jährige Rentnerinnen schaffen es, rechtzeitig dem mit 220 Stundenkilometer über den Bordstein rasenden Fluchtfahrzeug aus dem Weg zu springen. Anschließend wird immer der Verkaufsstand eines Gemüsehändlers umgenietet.


Wird der Held beim Autofahren durch die Windschutzscheibe gefilmt, bewegt er selbst auf gerader Strecke das Lenkrad so, als befände er sich auf dem Hindernisparcour eines ADAC-Übungsplatzes.


Fährt der Held einen niegelnagelneuen Mercedes und unterhält der Gegner eine Flotte von älteren BMW-Modellen, so kann man sicher sein, das die Fahrzeuge des Bösewichtes im Filmverlauf in Millionen von Einzelteilen zerlegt werden, während der fahrbare Untersatz des Helden auch dann keinen Kratzer abbekommt, wenn direkt unter dem Fahrzeug eine Panzermine explodiert.


Raumschiffe können auch im Weltall mit einem lauten Krach und einem Feuerball explodieren.


Befinden sich drei Personen in einem Fahrzeug, so ist die dritte Person mit Sicherheit masochistisch veranlagt, da sie sich immer auf dem unbequemen Sitz in der Mitte der Rückbank setzen wird.


Auch in Ferkehrsflugzeugen wie einem Jumbo-Jet befinden sich Schleudersitze, mit deren Hilfe der Held den Schurken entkommen kann. (Die Hard)


Hubschrauber können überraschend hinter dem Rücken des Feindes auftauchen, ohne sich durch laute 'Schrabb Schrabb'-Geräusche zu verraten. (Boy Soldiers)


Filmfahrzeuge, so neu oder so gut gewartet sie auch sein mögen, springen nie an, wenn der Held vor dem Bösewicht fliehen muß. Sie starten erst, wenn der Fiesling das Fahrzeug fast erreicht hat.


Die Höchstgeschwindigkeit des 'bösen' Hubschraubers ist offenbar von den läuferischen Fähigkeiten des Helden abhängig. Denn kein Helikopter des Bösewichtes kann schneller fliegen als der Held laufen kann. So kommt es, das die aus dem Heli abgegebenen MG-Salven immer hinter dem flüchtenden Helden einschlagen. Selbst wenn die Fluchtstrecke 5000 Meter auf freiem Feld beträgt.


Jedes Filmgewässer, und sei es auch nur der Ententeich im Stadtpark, fällt im Uferbereich so steil ab wie ein Baggersee. Denn Fahrzeuge, die von den Bösewichtern dort 'entsorgt' werden, versinken in der Regel schon wenige Zentimeter hinter der Uferböschung auf Nimmerwiedersehen in der Tiefe.


Eine Fahrt im Auto in bekannten Städten z.B. in Rom führt von beliebig A nach beliebig B immer am Petersom, am Kollosseum und an der spanischen Treppe vorbei. Reihenfolge je nach Film anders. Auch wenn die Fahrt nur zweihundert Meter lang ist. In Paris ist es mindestens der Eiffelturm, Montmartre und der Arc de Triomphe.
(Von: Reinhold (Homepage))


Amerikanische Autos verlieren immer bei einer scharfen Kurve ihre Radkappen. Sie besitzen davon nicht etwa eine für jedes Rad, sondern eine für jede Kurve im Film.
(Von: Paul Janssen)


Auch LKWs werden mit durchgeschnittenen Bremsleitungen immer schneller, was faktisch nicht nicht möglich ist, da Bremsen von LKWs durch den Druck in den Bremsleitungen auseinandergehalten werden, wenn dieser verloren geht, kommt es zur Vollbremsung)
(Von: Paul Janssen)


Russische Militärpiloten fliegen nicht etwa MIGs, sondern ausgemusterte amerikanische Flugzeuge, die kurzerhand MIG genannt werden. Dabei ist es egal, ob die "MIG" eine alte einmotorige Cessna oder eine F4-Phantom ist.
(Von: Paul Janssen)


Russische Raketen besitzen kein Zielsuchsystem, russische Flugzeuge haben kein Radar - oder die Piloten sind geistig nicht in der Lage, sie einzusetzen, was ihre Lebensdauer in einem Luftkampf mit amerikanischen Helden gegen Null gehen läßt. In manchen Filmen haben die Russen überhaupt keine Raketen, sie schießen tapfer mit der Bordkanone auf ihre Feinde.
(Von: Paul Janssen)


Raumschiffe mit Tarnvorrichtung können in einer amerikanischen Großstadt wie San Franzisco tagelang unbemerkt auf einer Wiese im Park 'geparkt' werden, ohne das irgendjemand dagegenläuft. Amerikaner scheinen Parks nur zu betreten, um auf den Wegen zu wandeln und nicht, um auf den Rasenflächen Fußball zu spielen, sich in de Sonne zu aalen oder alte Damen auszurauben. (Star Trek)


Ist der Held gezwungen, einen Jumbo-Jet notzulanden, dann setzt er immer funkenstiebend auf der Landebahn auf, um dann mit einem eleganten Schlenker auf das Abfertigungsgebäude zuzurutschen. Das Flugzeug kommt erst zum Stillstand, wenn es mit der Nase eine möglichst großformatige Glasfront durchbrochen hat.


Im Fernsehen fahren die Polizisten statt VW, Ford oder Opel immer einen BMW oder Mercedes.


Selbst die unbestechlichsten aller Fernsehbullen können sich von ihrem Gehältern allen Anschein nach Designerklamotten, Luxusapartments, teure Autos und Yachten leisten.


Fernsehpolizisten fahren nie mit Blaulicht zur Pommesbude.


Der Chef des Filmbullen ist meist ein kaffeevernichtender Choleriker schwarzer Hautfarbe.


Alle Ermittler haben scheinbar eine Lizenz zum töten, da sie reihenweise 'böse Jungs' umnieten können, ohne das das eine offizielle Untersuchung zur Folge hätte.


Der Oberbulle hat immer einen absoluten Dödel zum Assistenten, gegen den er umso mehr glänzen kann.


Taffe Fernsehbullen können eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen, ohne das es für ihre Karriere negative Auswirkungen hätte.


Alle Polizisten mögen Doughnuts.


Die Hälfte aller amerikanischen Fernsehbullen heissen Frank ('Fräänk')


Es gibt im Fernsehen nur zwei Arten von Bullen: Entweder sind sie so korrupt, dass sie sich von diversen Gangsterbossen den Arsch und die Eier vergolden lassen oder sie sind so engagiert, das sie bei Verfolgungsjagdten über den den Dächern der Stadt ohne zu zögern über drei Meter breite Abgründe zwischen zwei Häusern springen, obwohl sie bei den Bundesjugendspielen noch nie über 1.50m gekommen sind...


Mit einer Pistole kann ohne nachzuladen bis zu hundert Mal geschossen werden.


Eine UZI kann eine halbe Stunde pausenlos feuern, bis sie nachgeladen werden muß.


Jeder Filmheld trägt Ersatzmunition für 5 volle Kampftage bei sich, selbst wenn er nur mit Badehose und Pistole 'bekleidet' ist.


Filmhandgranaten detonieren erst 45 Sekunden nachdem sie geworfen worden sind.


Werden mehrere Handgranaten in einem Zeitraum von 30 Sekunden geworfen, dann sind die Zünder der Granaten so eingestellt, dass sie alle zum selben Zeitpunkt detonieren werden.


Projektile, die bei der Obduktion aus den Körpern Erschossener entfernt werden, weisen nie Verformungen auf.


Entsichert der Held eine Handgranate mit den Zähnen, so reißt er tatsächlich nur den Sicherungsstift und nicht seine Zähne heraus.


Filmwaffen arbeiten rückstoßfrei. Mit einer UZI kann man auch mit nur einer Hand zielgenau schießen.


Geschosse aus einer Pistole gehen auch noch auf 200m Distanz exakt ins Ziel.


Wird jemand in die Stirn getroffen, so sitzt der Treffer immer exakt zwischen den Augen.


Fechtkämpfe finden prinzipell nur in Räumen mit Kronleuchtern und Kerzenständern statt.


Einschußlöcher in menschlichen Körpern sind immer klein und rund, auch wenn die Kugel aus 30cm Entfernung aus einer 45er abgefeuert wurde. In Türen hingegen werden schon mit Kleinkalibergewehren Löcher geschossen, durch die selbst ein Riese problemlos seinen Kopf hindurchstecken könnte.


Ist der Held einmal unbewaffnet, ist der erste Gegner, der ihm zum Opfer fällt, praktischerweise so mit Waffen vollgepackt, daß er eigentlich nicht mehr stehen können sollte. Seltsamerweise ist er aber unfähig, diese auch gegen den Helden einzusetzen.
(Von: Paul Janssen)


Auch radar- bzw. lasergelenkte Bomben und Raketen müssen mit Sichtkontakt abgefeuert werden. Ihre Reichweite beträgt dabei nicht mehr als 500m. Dies gilt sogar für Atomwaffen.
(Von: Paul Janssen)


Schusswaffen werden, nachdem sie leergeschossen wurden, prinzipiell in hohen Bogen weggeworfen. Offensichtlich hat sich die Möglichkeit der Wiederbefüllbarkeit noch nicht bei allen Schauspielern/Regisseuren herumgesprochen.
(Von: Claudia)


Eine Filmbombe muss aus mindestens 50 verschiedenfarbigen Drähten und einem riesigen Big-Digit LED-Display bestehen. Die meisten der farbigen Kabel haben jedoch keine Funktion, da der Held beliebig viele von ihnen durchkneifen kann, ohne dass die Funktion der Bombe dadurch beeinflußt würde. Zur Entschärfung der Bombe ist nur ein einziger Kabel wichtig, der in der Regel eine Sekunde vor der Detonation durchgekniffen wird!


Kein Bombenentschärfer ist jemals auf die Idee gekommen, die Bombe einfach durch Enfernen der Sprengkapsel zu entschärfen. Filmbomben lassen sich nur durch das Durchkneifen eines bestimmten Drahtes unschädlich machen.


Sollte eine Bombe denoch explodieren, werden keine in der Nähe der Bombe stehenden Menschen verletzt. Statt in tausend Stücke gerissen zu werden fliegen sie mit einem gekonnten Salto Mortale in Richtung Kamera.


Bombenexperten im Film verfügen über die geheimnisvolle Fähigkeit, den Ablauf der Zeit zu manipulieren. Denn während für den Zuschauer im Kino schon 30 Sekunden vergangen sind, hat der bombenentschärfende Held von seinen 10 Sekunden immer noch fünf übrig.


Häßliche Frauen brauchen nur den Haarknoten öffnen und einmal den Kopf zu schütteln um wunderschön zu werden.


Frauen sehen immer wie aus dem Ei gepellt aus auch wenn sie zuvor 10 Stunden in einer Kohlenkiste gehockt und dabei ein Kind zur Welt gebracht haben.


Filmfrauen gelingt es immer, in nur 10 Minuten interessante und gutaussehende Männer aufzureißen.


In deutschen Sexfilmen der 70er Jahre gab es nur gutgebaute und allzeit bereite Schulmädchen.


Muß eine Frau gegen eine andere Frau kämpfen, dann ziehen sich beide gegenseitig an den Haaren und rollen einige Male über den Boden, selbst wenn beide Kämpferinnen und im Besitz des schwarzen Gürtels sind.


Kämpft der Held gegen den Oberschurken, dann steht die Frau meist mit weit aufgerissenen Augen apathisch daneben. Wird sie gegen Ende des Kampfes aktiv, indem sie eine schwere Schlagwaffe ergreift, trifft sie immer den Helden.


Schlägt sich der Held in weiblicher Begleitung durch den Dschungel, so wird die Frau immer von Insekten oder Schlangen angefallen.


Schläft der Held mit einem ihm bisher unbekannten Frau oder umgekehrt, dann kommen beide auf Anhieb gleichzeitig zum Orgasmus.


Auch wenn Mann und Frau die selbe Bettdecke benutzen, reicht sie dem Mann immer nur bis zur Hüfte, der Frau aber bis zu den Achselhöhlen. Nach dem Sex zieht die Frau sofort die Decke bis zu den Achselhöhlen rauf.


Frauen müssen morgens nach dem Aufstehen nie pinkeln sondern gehen als erstes unter die Dusche.


Muß ein Mann und eine Frau gemeinsam vor einem Schurken davonrennen, so zieht der Mann die Frau immer am Handgelenk hinter sich her, selbst wenn er beinamputiert und seine Partnerin Olympiasiegerin auf 4000 Meter ist.


Hysterische Frauen kommen sofort zur Ruhe, wenn man ihnen eine Ohrfeige verpasst.


Alle Frauen haben Angst vor Spinnen.


Der beste Schutz des Mannes vor Schlangen, Skorpionen oder ähnlich fiesem Getier ist eine weibliche Begleitung, da sich diese Tiere selbst in einer Gruppe von 100 Männern zielsicher die einzige Frau als potentielles Opfer aussuchen werden.


Liebespaare schwitzen nie beim Sex.


An dem Morgen nach einer Liebesnacht trägt die Frau (beim Kaffeezubereiten) immer das Oberhemd ihres Lovers.


Muss ein Mann mit einer Frau vor einem Verfolger flüchten, dann verstaucht die Frau sich immer den Knöchel.


Weibliche Wissenschaftler mit Doktor oder Professorentitel sind immer ledig, sehen aus wie ein Top-Models und sind selten älter als 23. Ihre Titel haben sie meist in einer äußerst exotischen Disziplinen erworben, in der sie auch als unangefochtene Kapazitäten gelten. Ihre männlichen Kollegen sind allesamt ergraut und scheinen kurz vor der Pensionierung zu stehen.


Auch im 58ten Stockwerk eines Hochhäusern gibt es kein Sicherheitsglas, das den Sturz des Bösewichtes durch das geschlossene Fenster verhindern könnte.


Unter dem Fenster, aus das der Held fallen wird, ist immer ein Fahnenmast zum festhalten angeschraubt.


Lüftungsöffnungen von Klimaanlagen sind immer so groß, das selbst der schwergewichtigste Sumoringer noch mühelos hindurchkriechen könnte. Die Klappen sind nur angelehnt und nie verschraubt.


Die Wohnung einer Filmpersönlichkeit ist mindestens dreimal so groß wie die, die sich ein real existierender Mensch mit vergleichbaren Gehalt leisten könnte.


Diverse Todesfallen und Apperaturen in alten Tempeln funktionieren auch nach mehreren Jahrtausenden noch tadellos.


In Paris gibt es nur Appartments mit Blick auf dem Eifelturm.


Der Aufzug wartet immer in der Etage, in der sich auch der Held befindet. Will der Held oder der Bösewicht mit dem Fahrstuhl verschwinden, kommt der Verfolger nie auf die Idee, die Lichtschranke mit dem Fuß zu unterbrechen oder schnell noch einmal auf den Rückholknopf zu drücken.


Muß der Held durch einen Fahrstuhlschacht klettern, so ist dieser mindestens so sauber wie eine Fabrik für INTEL-Prozessoren und bis in den letzten Winkel mit einem blauen Licht ausgeleuchtet. Wenn die Stahlseile des Fahrstuhls reißen, so stürzt dieser wie ein Stein zu Boden. Bremssysteme gibt es nicht.


Türen mit Öffnungsautomatik werden prinzipiell mit Dampf betrieben. Zumindest zischen sie beim Öffnen so.


Raumschiffe, Forschungsstationen, geheime Labore etc. werden nie gleichmäßig beleuchtet, z.B. mit Neonröhren unter der Decke. Statt dessen befindet sich als einzige Lichtquelle in irgendeiner Ecke ein 10.000W Halogenstrahler, der Rest des Raumes ist in Dunkelheit gehüllt.


Sicherheitstüren und Tore, die sich in Bruchteilen von Sekunden öffnen können, brauchen eine halbe Ewigkeit zum schließen, so das der darauf zurennende Held noch so eben durchschlüpfen kann.


In jeder Höhle (oder Gang, Kanalisation, Keller usw.) brennt ein so helles Licht, daß es zum Filmen stets reicht, und sei es auch 50.000 Meilen unter der Erdoberfläche. Eine Lichtquelle ist nie zu sehen.
(Von: Reinhold (Homepage))


Verlassene Fabrikhallen sind nie abgeschlossen und haben immer Stromanschluß. Beleuchtung und Aufzüge funktionieren tadellos.
(Von: Reinhold (Homepage))


Jede Fabrik explodiert, als wäre sie bis oben hin mit Sprengstoff oder Petrochemie gefüllt, ganz gleich, ob dort Feuerlöscher, Holzspielzeuge oder Daunenkissen hergestellt werden. Gleiches gilt auch für die meisten anderen Häuser, sei es nun Blockhütte, Luxusvilla oder Indianerzelt.
(Von: Paul Janssen)


Raumstationen und -schiffe haben nur automatische Türen, die sich oft in tausend Einzelteilen in alle Himmelsrichtungen öffnen und dafür ca. 48 Minuten brauchen, (hier gilt nicht die Regel je wichtiger desto dicker, sondern je wichtiger desto langsamer) oder dies mit der Geschwindigkeit einer Guillotine tun, was die Existenz von Haustieren auf derartigen Stationen praktisch ausschließt. Außerdem sind sie offensichtlich in der Lage, Gedanken zu lesen und zu erkennen, ob jemand nur vorbeigeht oder eintreten will.
(Von: Paul Janssen)


Selbst hochmodernste Computer des 21ten Jahrhunderts arbeiten noch mit DOS - alle Kommandos müssen über die Tastatur eingegeben werden. Dabei benutzen die User nur die Text- und nie die Funktionstasten.


Durch Rechtschreibreformen der Zukunft wurden wahrscheinlich die Wortzwischenräume abgeschafft, den selbst bei Eingabe kilobyteschwerer Texte wird nie die SPACE-Taste gedrückt.


Jeder Computer kann wirklich jede noch so unmögliche Information besorgen. Und sei es die Sitzplatzordnung einer Dschungelschule im Zentralkongo.


Die Computerprogramme sind neben der Informationsbeschaffung noch in der Lage, jeden noch so exotischen Anwenderwunsch zu erfüllen. Zum Beispiel die Stühle der Dschungelschule im Kongo auf dem Display virtuell zu verrücken. Dazu muß der Anwender nur hektisch einige Buchstabentasten drücken.


Jeder Computer kann weltweit Daten beschaffen, selbst wenn er nicht vernetzt ist.


Von jedem Computer können Daten abgerufen werden, auch wenn der angezapfte Computer ein unvernetzter und abgeschalteter Tischrechner sein sollte.


Irdische Hacker schaffen es innerhalb einer halben Stunde, sich in das Computersystem Außerirdischer einzuloggen und jedes beliebige Password zu knacken.


Datenbankseiten werden grundsätzlich Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile aufgebaut. Beim Aufbau der Zeilen gibt der Computer Geräusche wie ein defektes Telex-Gerät von sich. Werden die Inhalte gedruckt, klingt selbst ein hochmoderner Laserprinter akustisch wie ein Steinzeit-Nadeldrucker.


Die Sprachausgabe hochmoderner Computer klingt immer blechern und hätte sogar auf dem C64 besser geklungen.


Die Front von Großrechnern besteht immer aus hunderten von blinkenden Lämchen. Keines der Lämpchen ist beschriftet.


Diese Lämpchen blinken in so schneller Frequenz, dass bei einigen Personen dadurch epileptische Anfälle ausgelöst werden können.


Buchstaben, die auf dem Bildschirm ausgegeben werden, sind mindestens 10m hoch.


Unter der mit tausenden von blinkenden LED's bestückten Vorderfront des Computers scheinen 10.000V Hochspannungsleitungen zu verlaufen, denn wenn diese beschädigt wird, ergießt sich ein wahrer Funkenregen in den Raum und der Computer explodiert.


Wenn ein Computer nach unten scrollende Zahlenlisten ausgibt, gibt er dabei Geräusche wie die Zahnräder eines Aufziehroboters von sich.

Der Bildschirminhalt spiegelt sich immer im Gesicht des Benutzers.


Notebooks haben immer die Kapazität eines CRAY-Supercomputers und man kann mit ihnen stets bildtelefonieren.
(stammt aus der leider eingestellten Zeitschrift "Konr@d")
(Von: Klaus Gieg)


Wenn der Held enorm wichtige Daten vom Rechner seines Feindes auf seine eigene Diskette kopieren muß, dann wird die Kopie immer wenige Sekunden vor der Rückkehr des Mießlings fertig. Der Status des Kopierprozesses wird dabei immer durch einen überdimensional großen Balken angezeigt.


Alle Mießlinge scheinen unendliches Vertrauen in die Datensicherheit zu haben. Wenn bspw. der Bösewicht sich seinen Traum von der Weltherrschaft durch die Kontrolle eines Killersateliten erfüllen will und er zu Zwecken der Kontrolle des Sateliten bestimmte Steuercodes benötigt, dann sind diese immer auf einer Diskette oder auf einer CD-ROM gespeichert, von der es keine Sicherheitskopien gibt. Wird diese Diskette vom Helden geklaut, muß sie ihm mit einem Riesenaufwand wieder abgejagt werden. Das gelingt meist auch, da der Held nie auf die Idee kommt, die für ihn eigentlich unnütze Diskette einfach durchzubrechen oder mit einem Messer zu perforieren und somit den Plan des Bösewichtes zunichte zu machen.


Alte Zigeuner verfügen immer über ein mystisches Wissen und können wirksame Flüche über Personen verhängen.


Alte Asiaten haben schlohweiße, lange Haare und tragen einen schütteren Spitzbart. Sie können jeden Jüngeren im Zweikampf besiegen, und quasseln meist irgendein unsinniges Zeug, das aber sehr Weise klingt (So wie: Bedenke meine Worte: Du wirst deinen Feind besiegen können, wenn deine Seele ist wie der kleine Tieger, der mit einem Satz über den Mond springt, der voll über ein Meer von Lotusblüten steht. Vergesse das nie, Obi-San.) Rente scheint es für sie nicht zu geben, da sie auch im hohen Alter noch davon abhängig sind, Schüler zu unterrichten.


In jeder Gangsterbande gibt es einen Killer, der so aussieht: Lange schwarze Haare, die durch duch den übermäßigen Einsatz von Wet-Gel eng am Kopf anliegen und streng nach hinten gekämmt im Nacken zu einen Pferdeschwanz verknotet sind, schmales Gesicht mit Dreitagebart und brauner Gesichtsfarbe, dunkle Augen, Sonnenbrillenträger. Trägt meist schwarze Klamotten.


Junge Schwarze unter 30 sind meist schlank, spielen Basketball, sprechen so wie Eddie Murphy und ersetzen jedes dritte Wort durch 'Bruder'.



Der Bösewicht oder Held schaltet das Radio oder den Fernseher genau in der Sekunde an, wenn eine für ihn wichtige Nachricht verlesen wird. Nach wenigen Sätzen ist er informiert und schaltet das Gerät wieder aus, bevor der Sprecher seine Ansage beendet hat.


Jedes hochmoderne Sicherheitsschloß kann innerhalb von 3 Sekunden mit einer Kreditkarte oder einer Büroklammer geöffnet werden.


Hört ein Held oder Bösewicht ein Tonband mehrfach ab, so findet er beim spulen auf Anhieb die richtige Stelle.


Der Held geht ans Telefon, sagt nach 5 Sekunden 'Danke' und legt auf. Anschließend braucht er eine halbe Stunde, um den anderen sich im Raum befindlichen Personen den Inhalt des Telefongesprächs wiederzugeben.


Die Person mit den meisten Hoffnungen und Träumen wird sterben.


Wenn jemand am Eßtisch sterbend zusammenbricht oder Ohnmächtig wird, fällt er immer mit dem Kopf in die Mitte des vor ihm stehenden Tellers.

Statt die Polozei zu rufen, versucht der gemeine Bürger den Serienkiller/Alien/schwer bewaffneten Terroristen selbst zu töten.

Frauen kommen schon stark geschmink aus dem Bett.

Wenn ein PC angeschaltet wird, muss selbst beim Geheimdienst, nie ein Passwort eingegeben werden. Man kommt sofort ins gewünschten Menü.

Wenn es doch mal ein Passwort geben sollte lautet das entweder "Gott" oder entspricht dem Namen der Ehefrau.

Schwarz-Weiß-Filme aus Film Noir spielen immer in der Nacht. Wann schlafen die eigentlich mal?

Wenn in Fernsehserien ein Getränk in einer Bar bestellt wird, wird das weder getrunken noch bezahlt. Den Darstellern fällt nämlich im selben Moment mit Erhalt des Getränks etwas viel wichtigeres ein.

Darsteller die sich hassen, lieben sich in Wirklichkeit und kommen zusammen.

Nur Männer sind Alkoholiker. Jeder hoffnungslose Alkoholiker kann mit dem Trinken aufhören, wenn er einer wichtigen Herausforderung gegenübersteht. Sobald der Alkoholiker mit Trinken aufhört, kehren alle seine Fähigkeiten wieder, und er erleidet keine störenden Entziehungserscheinugen.

ASTEROIDEN
(Dies sind die grundlegenden Prinzipien der Spielfilm-Asteroiden-Wissenschaft, wie sie aus der kurzen NBC-Serie Asteroids hergeleitet werden können

Asteroiden machen bei ihrer Reise durchs Weltall ein Geräusch, das sich wie ein kräftiger, aber gedämpfter Motor anhört.

Asteroiden sind meist in ihrer Umlaufbahn gefangen, wenn aber ein Komet vorbeifliegt, können sie aus ihrer Bahn gestoßen und gefährlich instabil werden.

Nur die Tatsache, daß alles in Umlaufbahnen gefangen ist, verhindert Kollisionen innerhalb unseres Sonnensystems.

Jeder Asteroid, der aus der Umlaufbahn gerät, stößt innerhalb von Stunden mit der Erde zusammen.

Es ist kaum möglich, Kansas City innerhalb von 48 Stunden auf eine Entfernung von 100 Meilen zu evakuieren, denn dazu benötigt man viele Flugzeuge. Auch benötigt man dazu harte Gesetze, so daß "Plünderer sofort festgenommen werden". (Haben die denn keine Gnade?). Wenn noch mehr als 30 Stunden Zeit sind, rennen die Leute panisch in den Straßen kreuz und quer umher.

Ein Asteroid mit über einer Meile Durchmesser verdampft größtenteils beim Eintritt in der Erdatmosphäre, so daß nur relativ wenig zerstört wird (ein Damm bricht), wenn er aufschlägt.

Der Wasserstrom aus einem gebrochenen Damm kann mehrere Minuten lang genau mit der Geschwindigkeit eines Lieferwagens Schritt halten. Der Strom wird dann zuvorkommenderweise anhalten, wenn der Lieferwagen wendet und in eine andere Richtung weiterfährt.

Wenn ein reißender Fluß über einen Lieferwagen auf einer Brücke schwemmt, wird die Brücke nicht zerstört, der Wagen wird nicht von der Brücke gespült, auch die Menschen auf der offenen Ladefläche werden nicht weggespült.

Ein Nickel-Asteroid mit einem Durchmesser von über 4 Meilen (welcher ungefähr so eine Billion (nein, kein Übersetzungsfehler) Tonnen wiegen würde) kann zerstört werden -- wortwörtlich zerstört, so daß nichts übrigbleibt --, und das mit 3 Lasern, die auf Flugzeuge montiert wurden.

Werden aber nur zwei auf Flugzeuge geschraubte Laser verwendet, explodiert der Asteroid sofort in tausende Stücke. Die Astronomen werden darüber, daß er nicht völlig vernichtet wurde, sehr erstaunt sein.

Asteroiden werden immer am Nachthimmel entdeckt, schlagen aber tagsüber ein. Auch tun sie das mit einer erschreckend hohen Wahrscheinlichkeit in einer Stadt mit mehr als 3 Millionen Einwohnern.

Laserstrahlen sind im Weltraum einfach sichtbar.

Auf die Erde stürzende Asteroiden halten sich mehrere Minuten in der Atmosphäre auf.

Asteroiden, die aus weicheren oder flüchtigeren Stoffen als Nickel bestehen, verdampfen harmlos in der Atmosphäre, egal wie groß sie sind.

Asteroiden, die im Ozean landen, zerstören ebenfalls nichts, ungeachtet deren Größe.

Asteroiden werden von Astronomen entdeckt, die in hell erleuchteten Observatorien direkt durch ihre Teleskope schauen. Alles was sie sehen, erscheint natürlich auch auf Computer-Monitoren.

Eigenartigerweise wird kein Hund im letzten Augenblick gerettet. Vielleicht sind ja nur Tornados und Vulkane mit Hunden ausgerüstet.

Sind der Held und die Heldin verliebt, bekommen sie im Restaurant immer einen sehr gut gelegenen Tisch, selbst Samstagabend in New York ( Harry und Sally ).

Wenn mehr als ein oder zwei Angehörige einer außerirdischen Rasse auftreten, haben sie ungefähr die gleiche Größe wie Menschen.

Außerirdische sprechen üblicherweise englisch (deutsch in deutsch synchronisierten Filmen) und verwenden sogar dieselbe Umgangssprache wie wir.

Alle Angehörigen einer außerirdischen Art tragen dasselbe Outfit, inklusive Kleidung, Frisuren und Schmuck. Das macht sie leicht identifizierbar. Außerirdische, die sich nicht kleiden wie Außerirdische, haben etwas zu verbergen.

Das könnte eine Konsequenz dessen sein, daß alle Außerirdischen in einer einzigen, monolithischen Kultur leben: eine Sprache, eine Religion, ein Outfit pro Planet.

Es gibt immer Leute, die große Glasscheiben auf der Straße herumtragen, wenn eine Verfolgungsjagd stattfindet.

Der Fahrer spricht während der gesamten Fahrt mit seinen Mitfahrern und sieht zu ihnen, ohne eigentlich auf die Straße zu schauen, Gänge einzulegen, zu blinken usw. (z. B. "Harry und Sally")

Autos, die sich mitten in einer Stadt verfolgen, werden nicht genug beschädigt, als daß die Verfolgungsjagd abbrechen würde.

Autos hängen oft so über Klippen, daß sich 2 Räder schon in der Luft befinden. Die Guten werden kurz bevor das Auto herunterstürzt, gerettet, während die bösen Buben mit vom Auto in die Tiefe gerissen werden. Oft wird das dadurch verursacht, daß sich ein Vogel auf das Teil des Autos setzt, das in der Luft hängt.

Wenn Autos nach einer Verfolgungsjagd von einer Klippe fallen, explodieren sie schon, bevor sie den Boden erreichen.
Wenn fahrende Autos auf parkende stoßen, werden sie herumgeschleudert, während das geparkte Auto nicht mal wackelt.

Nach einem Unfall sitzen die Personen im Film niemals fünf Minuten zitternd herum oder werden durch einen Schock verwirrt.

Alle Autos scheinen mit Kerosin statt mit Benzin betankt zu werden (wegen der Menge schwarzen Rauches, wenn die Autos brennen).

Beobachtet einmal die Lenkräder in Film-Autos, besonders bei "Fahrer durch die Windschutzscheibe"-Aufnahmen. 9 von 10 Mal sind die Speichen des Lenkrades schräg, obwohl sie gerade sein sollten. Im allgemeinen kann man eine Speiche schräg über dem Armaturenbrett sehen, selbst wenn die Fahrt geradeaus führt.

Es gibt keinen störenden Wind, der die Frisuren von Kabriofahrern zersaust.

Im Film-Land gibt es keine Stoppschilder. Wo auch immer man hinfährt, egal wie nah oder entfernt, nie muß man anhalten, bevor man angekommen ist.

Film-Autos haben keine Innenrückspiegel. Jedoch haben die meisten einen ungefähr 2,5 cm großen grauen Punkt auf der Innenseite der Windschutzscheibe, wo normalerweise der Rückspiegel befestigt wäre.

Polizeiautos, die in Verfolgungsjagden mitmachen, nehmen normalerweise mehr Schaden als andere Fahrzeuge -- sie kollidieren am meisten, fahren in parkende Autos, fallen ins Wasser, überschlagen sich, so daß das Auto dann auf dem Dach landet und Sirene und Blaulicht abgeschlagen werden. Normalerweise sieht man die unglücklichen Polizisten nie vor oder nach dem unausweichlichen Unfall.

Nie geht jemandem das Benzin aus, selbst bei langen Verfolgungsjagden.
Daraus folgend: jedes gestohlene Auto hat einen vollen Tank und sehr guten Verbrauch.

Oldtimer sind immer hundertprozentig sauber und frisch poliert. Sie haben nie Kratzer, Beulen oder Ausbesserungen.

Niemand sucht vor einer Verfolgungsjagd nach dem Autoschlüssel. Alle springen immer gleich ins Auto und starten es, weil sie den Schlüssel in der Zündung gelassen haben (keine gute Idee in irgendeiner großen Stadt).

Wenn sich zwei Wagen auf einem mehrspurigen Highway eine Verfolgungsjagd liefern, dann fahren die anderen Autos immer exakt so, daß ein Durchschlängeln problemlos möglich ist - außer es steht gerade ein Riesenlaster quer über der Fahrbahn.

Sobald jemand mit hoher Geschwindigkeit während einer Verfolgungsjagd über eine Kreuzung rast, werden hinter ihm mindestens 20 Autos zusammenstoßen. (Das Auto des Helden/Bösen kollidiert jedoch niemals mit dem Verkehr.)

Wenn ein Auto auf ein parkendes Auto oder ein Hindernis prallt, passiert nicht das, was tausende Crashtests erwarten lassen würden. Nein, das Auto hebt mit einer Seite ab und dreht in der Luft eine Schraube.

Schurken fahren oft deutsche Autos, während die Helden immer gute amerikanische Autos haben. (Dies gilt eigentlich auch für James Bond, nur hat hier die schurkische Autoindustrie den Helden geschmiert.)

Im amerikanischen Filmen hat der VW Käfer einen blubbrigen Achtzylindersound.

Wenn ein Fahrer die Feststellung macht: "Wir werden verfolgt", dann kommt als nächstes: "Festhalten!". Anschließend wird das Lenkrad hart eingeschlagen und der 2,50m breite Wagen in die 2,60m breite Gasse zwischen zwei Wohnblocks gelenkt (die mit den scheppernden Mülleimern).

Wenn Männer Whisky trinken, befindet der sich immer in einem geschliffenen Glas, und sie trinken ihn immer mit einem Schluck. Wenn sie Schwächlinge sind, schnappen sie nach Luft und bekommen einen Hustenanfall. Sind sie dagegen harte Männer, zucken sie kurz zusammen und lassen die zusammengebissenen Zähne blitzen.

Barkeeper sind immer ausgeglichen und ruhig. Sie stehen immer hinter der Bar,trocknen Gläser ab (meist mit einem karierten Geschirrtuch) und beobachten ihre Gäste. Deshalb wissen sie nahezu alles über jeden. Trotzdem kann man ihnen jedes Geheimnis anvertrauen und sich diesbezüglich immer auf sie verlassen. Außerdem kauen sie fast immer Kaugummis.

Belastende Beweiststücke können entweder als Foto Nr. 4 in einem Stapel oder im untersten Schubfach gefunden werden.
Man stelle sicher, daß Videoaufnahmen (zum Beispiel das, das die Aufschrift "Aufnahmen, wie Bundestagsabgeordneter Schmidtke 35 Millionen DM Bestechung entgegennimmt und danach mit der Tochter des Drogenbosses schläft" trägt) oder geheime Disketten (Aufschrift: "Hier sind alle Codes, um die Kernwaffen abzufeuern") auch wirklich schnell gefunden werden können.

Alle Charaktere besitzen detaillierte Zeitungsausschnitte von wichtigen Ereignissen in ihren Leben, besonders jene, an die man sich nur schmerzvoll erinnert, wie zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen durch eigene Nachlässigkeit. (Wenn der Artikel erschien, während die Person im Gefängnis oder auf der Flucht war, sind das alles mehr Gründe für die Person, den Ausriß unbeschädigt behalten zu haben.)

Menschen, die ertrinken, waren vorher jahrelang Rettungschwimmer. Allerdings wird dieses Detail erst nach einiger Zeit von der schlauen, jungen und hübschen Staatsanwältin oder vom wegen Trunkenheit suspendierten Polizisten entdeckt.

Belastende Beweisstücke, z.B. Karteikarten in Karteischränken werden vom Privatdetektiv während einer heimlichen Durchsuchung immer nach kurzer Zeit gefunden.

Menschen sind oft exakte Doppelgänger von entfernten Vorfahren oder ihren Eltern im selben Alter.

Mindestens einer eines Zwilligspaares wurde als ein Böser geboren.

Radioaktive Verstrahlung bewirkt nicht eine Mutation der zukünftigen Kinder, sondern bei einem selbst an verschiedenen Körperteilen. Mutationen sind niemals sofort tödlich, sondern sie verwandeln einen in formlose Haufen oder ein lebensfähiges Wesen mit tier-ähnlichen Eigenschaften.

Fortpflanzung ist genetisch mit jeder anderen Person oder jeder anderen Kreatur aus dem gesamten Universum möglich.

Neugeborene Babys können brabbeln, krabbeln und ihren Kopf hochhalten.

Die böse Genies, die sich jene Bomben ausdenken, die irgendwelche Dinge oder Menschen vernichten sollen,konstruieren die Bomben so, daß sie immer erst nach mindestens einer Stunde explodieren. Damit will der Bombenbauer dem Helden reichlich Zeit zum Entschärfen geben.

Textverarbeitungen zeigen nie einen Cursor an.

Die Leute im Film machen nie Tipp-Fehler.

Dateien haben immer eindeutige Namen. Kein Schurke nennt seinen geheimen Listen "Brief an Mama", sondern da steht: "Rauschgiftschmuggel" oder "Reciprocity" (Siehe "Das Kartell")

Genauso kann man einen Computer mit einem zerstörerischen Computervirus infizieren, indem man einfach "UPLOAD VIRUS" tippt (siehe "Fortress")

Gute Computer piepen, sobald man eine Taste drückt oder sich etwas auf dem Bildschirm ändert. Einige Computer verringern auch die Ausgabegeschwindigkeit, so daß der Text nicht schneller, als man lesen kann, dargestellt wird. Die wirklich fortgeschrittenen ahmen auch den Klang eines Nadeldruckers nach.

Alle Schalttafeln von großen Computern haben direkt unter ihrer Oberfläche Leitungen, die unter Tausenden Volt stehen. Fehlfunktionen werden durch einen hellen Blitz, einen Funkenregen und eine Explosion, die einen zurückwirft, angezeigt.

Leute, die etwas an einem Rechner getippt haben, stellen diesen aus, ohne abzusichern.

Ein Hacker kann in die wichtigsten Computer der Welt ohne Unterbrechung gelangen und das geheime Passwort in zwei Versuchen raten.

Jedes "PERMISSION DENIED" (ERLAUBNIS VERWEIGERT) hat eine OVERRIDE ("IGNORIEREN")- Funktion. (siehe "Demolition Man" und zahllose andere Filme)

Komplexe Berechnungen und das Laden von riesigen Datenmengen dauern höchstens drei Sekunden. Film-Modems scheinen Daten mit der Geschwindigkeit von 2 Gigabyte/Sekunde zu übertragen.

Egal, welche Art von Diskette man besitzt, sie läßt sich auf jedwedem System lesen. Jedes Programm ist auch auf allen Rechnerplattformen ausführbar.

VT100-Terminals können urplötzlich hochauflösende Bilder anzeigen, das auch noch rasend schnell, während der 14-jährige Held sich so nebenbei mal das Paßwort zur Datenbank der Schule knackt.

Schön sind bei 80er-Jahren-Filmen immer die 40x25-Bildschirme, auf denen irgend ein tolles Programm läuft, das die Welt versenken soll, und auf dem Bildschirm etwas in der Form

>LIST
10 FOR I=0 TO 99
20 A(I)=I*ATN(I)
30 B=B+A(I)
40 NEXT I
50 PRINT B
60 END
steht. Manchmal gibt's das auch als 10-Zeiler mit MID$ und VAL-Befehlen.

Hacker machen ihrem Namen alle Ehre und tippen ununterbrochen auf der Tastatur, als würden sie komplette Quellcodes eingeben, auch wenn auf dem Bildschirm gar nichts angezeigt wird.

Tasten bei Filmcomputer sind snscheinend universell belegt. Der Benutzer drückt auf die Taste und das Gewünschte passiert. Er drückt nochmal auf die gleiche Taste und was anderes passiert.

Auch Computer mit einem aufwendigen grafischen Interface haben beim Aktivieren eines Programmes oder dem Aufrufen einer Datei eine relativ lange Aktivierungs- /öffnungsanimation, die nicht selten den Benutzer dazu verleitet, etwas in der Art von "mach schon!" auszurufen (z. B. Jurassic Park).
In amerikanischen Filmen gibt es nur AOL (und deren Software), sonst nichts, kein IE/Outlook, kein Netscape oder ähnliches. Und Laptops sind fast immer Macs. Die modernsten Programme in Sience Fictions (z.B. Man In Black) haben immer eine uralte Motif Oberfläche. Textshells sind immer schwarz mit grüner Schrift. Bildanzeige-Programme machen immer komische Geräusche beim Vergrößern eines Bildausschnittes. Außer in kritischen Szenen geht das Schreiben/Lesen auf/von Disketten immer ruck-zuck. Disketten können Jahrelang im Schrank liegen, sie halten trotzdem fehlerfrei alle Daten. Wenn eine Diskette in der Sonne liegt, schmiltzt sie wie Schokolade (The Net). In Textshells können Bilder angezeigt werden (auch als es noch nicht den Linux Framebuffer gab). Es gibt nur Chats mit Flash-Oberfläche, IRC-Clients sind gänzlich unbekannt.

Chat-Partner wohnen fast immer in der selben Stadt.

Wenn ein Computer im Film von einer Person zerstört wird, wird nur der Bildschirm mit irgendeinem Gegenstand zerkleinert. Ist der Bildschirm dann zerstört, sind alle Daten weg.

Hacker können Geldtransfers (bevorzugt zu Schweizer Banken) mit Riesensummen kontrollieren, von überall nach überall ohne Rücksprache mit der Bank oder evtl. sogar Ärger mit Behörden.

Wenn der Held ein Foto z.B. von dem Fluchtfahrzeug der Verbrecher hat, kann zu seinem Computer den Befehl "Vergrößern" sagen. Dadurch wird ein winzig kleiner Ausschnitt (meist das Nummernschild oder Gesichter) gestochen scharf vergrößert dargestellt. Meisten kommt dazu ein piepsendes Geräusch, während der Ausschnitt herangezoomt wird.

Wenn man im Film mehrere Beutel mit Lebensmitteln nach Hause bringt, ist es erforderlich, eine davon auf dem Küchenboden zu verteilen.

Beutel mit Lebensmitteln sind niemals schwer.
Wenn im Film jemand einkaufen geht, kommt er immer mit einem Einkaufsbeutel zurück, aus dem oben etwas herausschaut, meistens Möhren oder ein Baguette.

Alle Filmmütter bereiten eine Frühstück aus Rührei, Schinken usw. zu. Der Vater und die Kinder setzen sich ausnahmslos in der letzten halben Minute, bevor der Vater ins Büro und die Kinder in die Schule müssen, an den Tisch. Jeder hat noch Zeit für ein Schlückchen Kaffee/Saft und/oder ein Biß vom Toast. In diesen Häusern scheint genügend Essen übrig zu bleiben, um eine ganze Nation zu sättigen!

Wenn der Held und der Bösewicht ihre Waffen unter der Gürtellinie kreuzen, unterbrechen sie die Auseinandersetzung, springen zurück und pausieren - trotz der Tatsache, das ein einfacher Aufwärtsschlag in den Leib des Gegners das Duell sofort beenden würde.

Gibt es einen Kerzenständer, zeigt der Bösewicht sein Talent, indem er mit seinem Schwert die Kerzen durchschneidet und schaut, wie sie herunterfallen; der Held macht mit den Kerzen das gleiche, aber seine Kerzen fallen nicht runter, bevor nicht der Bösewicht einen Kommenter über den Mangel an der Fechtkunst des Helden gemacht hat. An diesem Punkt stürzen dann die Kerzen herunter und zeigen damit, daß der Held der bessere Fechter ist, weil _seine_ Kerzen nicht durch die Kraft des Schlages fielen.

Während eines Duelles springt oder klettert der Held auf einen Tisch (Bühne, Piano...), wodurch er über dem Bösewicht steht. Dieser schlägt nun nach des Helden Beinen, der sich aber nicht treffen läßt, weil er immer über die Klinge springt. Nur sehr selten sind die Positionen vertauscht.

Meistens gibt es bei Duellen eine Szene, bei der die Kämpfer aus dem Bild geraten und nur ihre Schatten zu sehen sind.

Wenn der Schurke unseren Helden an seinem Kampfarm verletzt, wird eines dieser drei Dinge geschehen:
  • der Held wird zweihändig und kämpft deswegen mit der anderen Hand weiter.

  • der Held findet etwas anderes, um sich selbst zu verteidigen (Wandteppich, Ketten, Motorsäge), das mit der anderen Hand benutzt werden kann.

  • ein Kumpan des Helden oder seine Freundin schleichen sich von hinten an den Bösewicht heran und schlagen ihm etwas über den Kopf oder durchspießen diesen. Das rettet den Helden.

Wird der Held vom Bösewicht entwaffnet, geschieht eines dieser drei Dinge:
  • der Schurke zeigt eine Spur von Ehre und erlaubt dem Helden, sein Schwert zu holen

  • der Held macht wirre Sprünge über / um den Schurken, um seine Schwert wiederzuholen

  • gerade wenn es wie sein Ende aussieht, wirft der Kumpan oder die Freundin des Helden ihm ein Schwert zu, welches er mühelos auffängt (die beste Szene dieses Konzeptes wurde in "Army of Darkness" gezeigt, wo Ash durch die Luft springt und seine Kettensäge ihm magisch zurück in die Hand springt - das ist eine wunderschöne, extrem lustige Aufnahme)


Gibt es Stufen, wird der Held vom Schurken nach oben gedrängt, von wo aus er entweder nach unten springt oder sich mit einem Seil, einem Kronleuchter oder einem Wandteppich davonschwingt.

Wenn es einen Kronleuchter oder Wandteppich gibt, schneidet der Held ihn ab, wodurch er auf einen Anhänger des Bösewichts fällt. Ausnahme: bei lustigen Filmen wird die Halterung zufällig durchschnitten und ein eigener Mann lahmgelegt.

Auch die schweren mittelalterlichen Schwerter werden gegeneinander gedroschen, sie werden dabei nie schartig, Schilde sind unnötig und sprühen auch nicht so schöne Funken.

Immer, wenn jemand durch ein Fernglas schaut, werden zwei verbundene Kreise anstatt einem gezeigt.

Brillen beschlagen niemals, wenn man der Kälte draußen reinkommt.

Computerfreaks und "intelligente" Leute sind Brillenträger. Die echten Helden tragen niemals welche.

Obwohl z. B. jede Billig-Sonnenbrille trotz null Dioptrien gewölbte Gläser hat, haben die großen Hollywood-Filmbrillen immer planes Fensterglas und produzieren Spiegelungen in 1:1-Größe. Eine richtige Brille zeigt verkleinerte Spiegelungen.

Wird der Schurke in einer hügeligen Berglandschaft von dem Helden mit einem Fernglas beobachtet, so wird sich ganz bestimmt die Sonne darin spiegeln und dem Schurken die Position des Helden verraten.

Ein Bösewicht begeht dann einen Mord direkt vor einem Fenster, wenn ihn jemand mit einem Fernglas beobachtet.

Motorflugzeuge in Filmen sind anfällig für Maschinenfehler. Der Fehlermodus läuft in der Filmwelt einheitlich ab: die Maschine hustet, läuft aber weiter. Der Held bekommt das nicht mit. Dann stottert sie, fängt sich aber wieder. Der Held merkt das, klopft auf die Treibstoffanzeige und zieht am Hebel. Dann stottert der Motor genau drei mal und hält augenblicklich an, inklusive Propeller. Es folgen keine weiteren Bemühungen, den Motor wieder in Gang zu setzen.

Wenn man keinen Fallschirm dabei hat und der Schurke hat einen, springt man hinter ihm her und nimmt ihm diesen einfach ab.

Frauen haben immer rasierte Beine und Achselhöhlen, sogar, wenn der Film bei Höhlenmenschen spielt.

Frauen machen sich immer Sorgen um ihre Fingernägel und ihre Klamotten, während andere Leute versuchen, sie zu töten.

Auch starke weibliche Führer tragen immer Miniröcke und 5 Zoll hohe Absätze auf Arbeit.

Schöne Frauen schmeicheln sich immer beim Action-Helden ein, egal, was für sexistische Bemerkungen der zu ihnen macht.

Wenn eine Frau schwanger ist, so wird sie vor dem Ende des Filmes ihr Kind gebären.

Frauen stehen immer nur da und schauen sich das Auto, daß sie überfahren will, oder die bösen Jungs, die sie erschießen wollen, an. (auch wenn Sie sich in der Nähe einer Deckung befinden)

Charakter- oder willenstarke Frauen sind entweder machohaft oder nuttig.

Frauen stecken sich immer die Fäuste in den Mund, wenn sie erschrocken sind.

Frauen müssen immer vom Helden aus einer mißlichen Lage befreit werden, selbst wenn sie auf einem ähnlichen Gebiet ein Experte sind.

Frauen sind immer zu hysterisch, um das zu tun, was der Held ihnen sagt. Er muß sie dann zwingen / K.O. schlagen / ihr helfen. (z. B. "Twister")

Frauen (besonders in Western) haben die Gabe, sofort jedes wüste Junggesellenzimmer mit folgendem Trick aufzuräumen: Auf den Tisch kommt eine Tischdecke und eine Vase mit Blumen. Sofort ist das Zimmer gemütlich.

Frauen haben alles, was zur Rettung beitragen könnte, in ihrer noch so winzigen Handtasche, ohne es zu wissen! Doch zum Glück haben wir ja den Helden und der weiß natürlich immer, was seine momentane Patnerin so in der Tasche hat!

Lesbische Frauen haben im Film meist kurze Haare und laufen mit Jeans und Holzfällerhemden herum. Im Verlauf des Film verlieben sie sich dann in eine heterosexuelle Frau, die zunächst ganz angetan ist. Später entscheidet sie sch dann doch für einen Mann. Falls Lesben weiblich und attraktiv sind, führen sie Böses im Schilde oder es findet sich ein Mann, der sie am Ende herumkriegt.

Im Gefängnis muß es einen brutalen und einen verrückten Aufseher geben. Der Schlimmste ist in der Regel der Direktor.

Im Gefängnis gibt es einen Chef der Gefangenen. Er ist meist schwarz, blind und behindert und von starken, schwarzen Muskelmännern umgeben. Er ist derjenige, den der weiße Held sprechen muß, um etwas Wichtiges zu erfahren.

Wenn einer im Gefängnis bedroht wird, dann geschieht das meist, wenn er gerade auf dem Rücken liegend Gewichte stemmt, und sich die Stange an seinem Hals befindet.

Je nach Situation gelingt immer dem Held oder dem Villian die Flucht. dabei fällt auf: Die PLäne die beide zur Flucht austüfteln, sind entweder genial und unrealistisch oder werden über Jahrzehnte realisiert und unrealistisch (Ausnahmen best. die Regel)

Ein Charakter kommt IMMER zu Tode.

Aktenkoffer von Gangstern enthalten entweder Waffen oder Banknoten.

Nie erbeutet einer bei einem Überfall Münzen.
Aktenkoffer werden so gebaut, daß genau drei Reihen Banknoten hineinpassen. Das Geld scheint die Kraft zu haben, sich selbst in schönen Bündeln und Spalten einzuordnen, selbst wenn es von einem verängstigten Bankangestellen einfach hineingeworfen wurden.

In Filmtaxis gibt es nie Wechselgeld. Man sagt einfach "Danke", wenn man eine Rechnung bezahlt, dann gibt man eine Banknote, die man aus seiner Tasche genommen hat ohne überhaupt einen Blick daraufzuwerfen -- es wird genau passen.

Das selbe gilt für Restaurant-Rechnungen. Die Rechnung weist genau 15% weniger auf, als der männliche Kunde zuerst in seiner Hand hält.

Die Leute gehen erst dann an die Tür, wenn es mindestens dreimal geklingelt oder geklopft hat.

Der Held lebt in New York City, hat einen Job, der zwar in Ordnung ist, aber nicht besonders hoch bezahlt wird, und trotzdem lebt er oder sie in einem geräumigen Appartement, welches mit schönen Dingen angefüllt ist, einen guten Ausblick und manchmal sogar eine romantische Dachterasse hat.

Die Menschen verlassen nicht ihre Häuser, wenn es in ihnen eine offensichtliche Gefahr (Geister, Mörder) gibt.

Leute, die etwas seltsames von außen hören, gehen RAUS um nachzuschauen, selbst wenn sie wissen, daß ein wahnsinniger Mörder unterwegs ist.

Wenn jemand im Bett liegt und ein Geräusch draußen hört, steht er auf und macht das Licht an, bevor er aus dem Fenster sieht, obwohl das normalerweise dazu führt, daß man gar nichts von dem erkennt, was sich draußen abspielt.

Wenn sich ein Eindringling irgendwo im Haus befindet, läuft der Besitzer fest mit dem Rücken an die Wand gepreßt, während er seine Arme etwas ausgestreckt hält und die Handflächen an die Wand drückt.

Befindet sich ein Eindringling im Haus, so handelt es sich bei demjenigen, das der Heldin im Dunkeln entgegenspringt, um ihre Katze, auch wenn es sich um Orte handelt, an denen sich eine Katze gar nicht aufhält, wie zum Beispiel im Geschirrschrank.

Sobald sich also die Heldin beruhigt, taucht der Mörder auf, und fängt an, sie zu würgen.

Jedes Appartement in Paris liegt mit Blick auf den Eifelturm.

Alle Ostküstenhäuser sind im viktorianischen Stil gebaut.

Wohnt jemand in San Francisco, muß er immer über die Golden Gate Bridge fahren, um nach Hause zu kommen, zumindest begegnet er immer einer diesen historischen Straßenbahnen.

Der Ort, in dem ein Charakter wohnt, ist immer am Highway ausgeschildert.

Es ist grundsätzlich möglich, über einen schmalen Sims (egal in welchem Stockwerk) von einem Zimmer zum nächsten zu gelangen. Wenn man von diesem Sims nach unten schaut, kann man den weit entfernten Straßenverkehr sehen.

Jedes Appartement in Rom befindet sich in der Nähe der spanischen Treppe.

Menschen bekommen niemals Husten oder Schnupfen, putzen sich nie ihre Nase oder zeigen irgendein anderes Zeichen, daß sie sich in weniger als einem perfekten Gesundheitszustand befinden.

Die einzige Ausnahme dieser Regel ist, wenn jemad stirbt. Ein Husten ist das Symptom einer unheilbaren Krankheit.

Menstruation ist in Filmen ein unbekanntes Phänomen. Frauen sind dagegen immun.

Wenn sich jemand übergibt, wird das durch ein entferntes Geräusch einer Toilettenspülung dargestellt. Niemand kotzt je auf den Teppich.




von der unmoralischen Seite, Kubiziel und mir.Filmhelden müssen prinzipiell nie auf die Toilette.


Eine Filmheldin, die 10 Meilen durch das Meer geschwommen, 50 Meilen durch die Wüste gekrochen und im Dschungel nur mit einer Nagelfeile bewaffnet mit einem Tiger gekämpft hat, sieht immer noch aus, als könnte sie ohne nachzuschminken auf eine Coktail-Party gehen.


Ein Filmheld kann Hunderte von Schlägen einstecken, von denen jeder einzelne unter normalen Umständen einen ausgewachsenen Ochsen getötet hätte.

Man befindet sich prinzipiell in einem Funkloch. Selbst in New York City.

Verfolgte Frauen, die ja eigentlich nicht auffallen wollen, atmen so laut wie eine alte Nähmaschine.

Nach 10 Minuten Wehen, kommt auch schon das Kind zur Welt. PDA braucht in Filmen niemand. Genausowenig gab es jemals einen Film-Kaiserschnitt.


Bekommt der Held eine Flasche über den Schädel gezogen, dann zerbricht nur die Flasche und nicht der Schädel.


Nach dem Genuß von zwei Flaschen Vodka benötigt ein Filmheld nur 5 Minuten, um wieder nüchtern zu werden.


Trifft der Filmheld auf einen Sterbenden, so ist dieser noch in der Lage, "Krieg und Frieden" komplett zu rezitieren. Er stirbt erst, wenn er den Namen des Mörders nennen soll.


Filmhelden können erst 20 Liter Blut verlieren und anschließend einem Freund noch 5 Liter spenden.


Filmhelden können die ganze Zeit bis zum Hals in eiskaltem Wasser stehen und bekommen nicht einmal einen Schnupfen. Wenn ein Filmheld jedoch hustet ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass er bald sterben wird.


Selbst im dicksten Feierabendverkehr ist der Held mit dem Auto schneller als der Bösewicht mit der U-Bahn.


Filmhelden haben nie angeborene körperliche Gebrechen.


Helden erleiden immer nur einen Streifschuß am Oberarm oder einen Steckschuß im Oberschenkel - selbst wenn der Bösewicht den Schuß aus drei Meter Entfernung aus einer Panzerhaubize abgefeuert hat.


Ist ein Held auf Reisen, dauert es nur wenige Minuten, bis er in eine Schlägerei oder eine Entführung verwickelt wird.


Betritt der Held eine Bar, dann fragt er entweder nach einer Milch oder bestellt einen doppelten Whiskey, den er in einem Schluck austrinkt. Doch egal, was er auch bestellt, nach spätestens 2 Minuten ist er in eine Schlägerei verwickelt, bei der garantiert der Spiegel, das Treppengeländer und einige Flaschen, Tische und Stühle zu Bruch gehen werden.


Der Held reißt immer alle Traumfrauen auf, auch wenn er selber aussieht wie eine Kreuzung aus Frankensteins Monster auf Entzug und Alfred Biolek auf Tuntenball.


Schlägt der Held einen Soldaten, Wächter oder anderen uniformierten Lakeien des Gegners nieder, dann passen ihm dessen Klamotten wie maßgeschneidert. Mit dieser Verkleidung kann er sich unerkannt im Hauptquatier des Gegners bewegen, ohne das ein anderer Lakei den Austausch bemerkt.


Helden können mindestens 96 Stunden ohne Schlaf auskommen.


Trifft der Filmheld auf eine Frau, die ihn auf das Übelste beschimpft, so braucht er sie nur zu küssen um sie zum Schweigen zu bringen. Dabei kassiert er nie eine Ohrfeige wie jeder andere Normalsterbliche.


Filmhelden in Aktion können eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen und erhalten hinterher anstatt der fristlosen Kündigung auch noch eine formelle Belobigung von ihren Vorgesetzten.


Filmhelden können mit einer Kugel bis zu vier Bösewichter töten.


Gibt es einen Ort, wo Held und Schurke aufeinandertreffen könnten, dann verpasst der Held den Schurken immer nur um wenige Sekunden.


Dem Helden stehen immer schöne Frauen zur Seite, die Heldin hingegen ist einsam und stark.


Einem Helden kann man im offenen Kampf einen Amboss gegen den Schädel werfen, ohne das dieses Folgen für seine Kraft oder Geistesgegenwart hätte. Eine aus dem Hinterhalt auf den Hinterkopf geschlagene Flasche hat jedoch sofortige Bewußtlosigkeit zur Folge.


Der Held kann nur mit einer Wasserpistole bewaffnet eine mit Maschinengewehren, Flammenwerfern und Granaten ausgerüstete Armee aufhalten.


Stürzt ein Held tödlich getroffen zu Boden, dann hatte er zuvor garantiert eine kugelsichere Weste angelegt. Selbst wenn aus 50 Maschinengewehren Salven auf ihn abgefeuert werden, trift keine Kugel die Arme, Beine oder den Kopf.


Trifft der Serienheld auf eine Frau, in die er sich unsterblich verliebt und sich beruht diese Liebe auch auf Gegenseitigkeit, dann faßt die Geliebte gegen Ende der Folge den Entschluß, doch den Job in Borneo anzunehmen, um dort verwaiste Tiegerbabys im Dschungel großzuziehen.


Heiratet ein Held, so wird seine Frau drei Tage nach der Eheschließung von einem irren Terroristen erschossen.


Wenn der Held einen wichtigen Zeugen verhört, steht dieser immer mit dem Rücken zu einem Fenster, um so im richtigen Moment von einem Auftragskiller im Nachbargebäude erschossen zu werden.


Auch wenn der Held sich schon seit 10 Wochen durch den Dschungel von Borneo kämpft, bleibt seine Gesichtsbehaarung auf perfekter Drei-Tage-Bart-Länge.


Jeder Held trägt ein psychisches Problem mit sich rum: Er ist entweder geschieden und hat die Trennung noch nicht überwunden oder er wird durch ein altes Trauma gequält, z.B. der Tod aller Familienangehöriger oder alte Kriegserlebnisse.


Ein Agent, der 5 Jahre in der Gefangenschaft des Feindes war und dabei total umgedreht wurde, braucht nur 30 Sekunden mit dem Helden zu sprechen, um wieder normal zu werden.


Sobald der Vorgesetzte des Helden die Worte 'Die Aktion wurde sorgfältig geplant, wir haben alles unter Kontrolle' ausspricht, wird der Held fürchterlich in Schwierigkeiten geraten.


James Bond: In der Bergfestung des Obermießlings tragen alle Untermießlinge Uniformen und Skianzüge derselben Farbe. Der zur Flucht gezwungene Held greift jedoch in der Kleiderkammer des Mießlings nach dem einzig vorhandenen andersfarbigen Skianzug und erleichtert so den einheitlich in Weiß gekleideten Untermießlingen die Verfolgung ungemein.


Der Held wird, selbst wenn er ein aktiver Elitesoldat ist und im Laufe des Films schon hunderte von sportlichen jungen Männern in Sekundenbruchteilen mit den bloßen Fäusten umgebracht hat, wenigstens eine halbe Stunde lang mit dem mindestens 60jährigen, schmerbäuchigen und lahmarschigen Obermiesling kämpfen. Im Verlauf des Kampfes wird der Mießling mindestens einmal die Oberhand gewinnen.


Filmhelden werfen immer ihre Waffe weg, wenn der die weibliche Hauptperson als Geisel haltende Bösewicht sie dazu auffordert. Die Waffe wird selbst dann weggeworfen, wenn der Bösewicht die Heldin nur mit einer Dose Pfefferspray bedroht und es sonnenklar ist, dass er beide umgenietet wird, wenn der Held erst einmal entwaffnet ist.


Soll der Held/in von einem Auto umgenietet werden, dann rennen sie immer auf der Straßenmitte (!) vor dem verfolgenden Fahrzeug her. Nie kommen sie auf die Idee, in engen Gassen, Gebäuden oder Waldstücken Deckung zu suchen. Der Fahrer des Killermobils braucht denoch mindestens eine halbe Stunde, um die vor seinem Kühlergrill herlaufenden Helden einzuholen. Selbst wenn er auf 180 hochbeschleunigt und die Distanz zum Helden nur 30 Meter beträgt.


Der Held kann blind mit jeder Waffe umgehen, ganz gleich ob es eine schwere Flak, ein Bidenhänder-Schwert oder eine taiwanesische Halbautomatik für Linkshänder ist.
(Von: Paul Jannsen)


Ist der Held mit einer Kampftruppe unterwegs, brauchen sie ungefähr 20.000 Schuß um einen blinden, tauben und unbewaffneten Gegner zu erledigen, der außerdem noch im Rollstuhl sitzt. Ist der Held alleine, kann er mit einem Blasrohr und Q-Tips mit Stecknadeln einen Kampfpanzer in die Luft jagen.
(Von: Paul Jannsen)


Nach Gefangennahme des Helden erzählt ihm der Bösewicht erst einmal seine halbe Lebensgeschichte, anstatt ihn einfach umzulegen.


Nachdem er seine Lebensbeichte abgelegt hat, offenbart der Bösewicht vor dem Helden auch noch seine sämtlichen weiteren Pläne. Meist offenbart der Bösewicht bei der Gelegenheit auch seine einzige Schwachstelle.


Sind Lebensgeschichte & Pläne hinreichend erläutert worden, wird der Held immer noch nicht erschossen. Statt dessen wird er in eine komplizierte Tötungsmaschinerie oder Tötungskammer gesteckt, aus der er in der Regel immer entkommen kann.


Selbst wenn der Held gegen 50 Mießlinge kämpfen muß, greifen diese ihn immer nur nacheinander an. Die nicht im Kampf involvierten Bösewichter warten so lange, bis ihr Kollege K.O. gegangen ist und stürzen sich erst dann auf den Helden.


Selbst ein 20-jähriger Bösewicht zieht langsamer als ein 90-jähriger, bettlägeriger und gichtgeplagter Filmheld.


Obwohl der Bösewicht davon überzeugt ist zu siegen, hat er einen Fluchtplan bereit liegen.


Filmbösewichter können mit riesigen finanziellen, materiellen und personellen Aufwand quadratkilometergroße unterirdische Festungen bauen, ohne das das irgendjemanden auffällt.


Bösewichter greifen nur an, wenn es am Kampfplatz genügend Spiegel, Glasscheiben und Treppengeländer gibt, die zu Bruch gehen können. Stühle zerbrechen am Rücken oder Hinterkopf des Gegners auch dann, wenn sie aus massiven Eichenholz gefertigt sind.


Filmbösewichter gucken immer so verkniffen, als ob sie nicht mehr kacken könnten.


Verlasse dich nie darauf, das der Bösewicht wirklich tot ist. Die meisten Oberfieslinge haben die Neigung, nach einem halbstündigen Kampf, wenn von 20 Kugeln und 80 Messerstichen durchlöchert reglos am Boden liegen, genau in dem Augenblick effektvoll mit einem Urschrei aufzuspringen, wenn der Held sich gerade umdreht um seine Partnerin zu umarmen. Danach kann er entweder noch eine halbe Stunde mit unvermindeter Kraft weiterkämpfen oder wird Sekunden später von einer dritten Person entgültig erschossen.


Mitwisser mit Gewissensbissen statten dem Bösewicht immer einen Besuch ab, um ihm mitzuteilen, dass sie nun alles, aber auch wirklich alles der Polizei erzählen werden. Nach der Beichte werden sie vom Bösewicht umgelegt.


Richtig fiese Bösewichter tragen auch nachts noch eine Sonnenbrille.


Macht ein Aushilfsschurke einen Fehler, wird er sofort vom Oberbösewicht getötet. Trotzdem hat dieser keine Probleme, weiterhin Nachwuchs für seine Truppe zu rekrutieren.


Der Oberbösewicht tötet immer alle seine Komplizen, um die Beute für sich allein zu haben.


Der Oberschurke wird immer von einem Oberbodyguard beschützt, der aussieht, als ob er schon seit 10 Jahren unter Verstopfung leidet.


Ist der Bösewicht gerade im Begriff, den Helden zu erschießen, so wird er im letzten Moment von Hinten von einer Person erschossen, die sich im bisherigen Filmverlauf noch nicht profilieren durfte. Selbst wenn die Kugel seinen Schädel durchdrang, hat der Schurke noch genug Zeit, einen ungläubigen Gesichtsausdruck aufzusetzen und dann anschließend dramatisch zu Boden zu sinken.


Stützt ein Schurke von einer Klippe, Hochhaus, Flugzeug oder wasauchimmer in die Tiefe, so wird er einen mindestens dreißigsekündigen Todesschrei zu besten geben, selbst wenn er taubstumm war und von einer Kugel in die Lunge getroffen wurde.


Zeugen, die im Hauptquatier des Bösewichtes dessen Geheimpläne belauschen können, versuchen nie, sich möglichst schnell in Sicherheit zu bringen. Statt dessen rufen sie den Helden von einem Telefon aus an, dass sich direkt neben dem Zimmer befindet, in dem sich der Bösewicht mit seinem gesamten Killerstab aufhält. Trotz des Risikos ist die Nachricht anscheinend nicht so dringend, da er sie nicht sofort am Telefon weitergeben möchte. Statt dessen vereinbart er mit dem Helden ein Treffen Stunden später an einem sicheren Ort, z.B. um Mitternacht im Central Park. Daraufhin wird er vom Bösewicht ertappt und erschossen.


Zeugen, die vom Bösewicht tödlich verletzt wurden, können sich noch 200 km zu Fuß bis zu der Wohnung des Helden schleppen, um dort auf der Türschwelle zusammenzubrechen und mit den Worten: 'Ich muß sie vor *Röchel, Hust, Spuck* warnen' zu sterben.


Schurken können in der Innenstadt 10 Minuten aus allen Rohren ballern und danach noch mit gezückten Waffen einen halbstündigen Kriegsrat abhalten, ohne das ein Polizeifahrzeug auftaucht. Anschließend können sie problemlos den Tatort und die Stadt verlassen, ohne in eine Polizeisperre zu geraten.


Ein ungeschriebenes Gesetz besagt, dass Helden und Bösewichter bei Schießereien die Fensterscheiben mit dem Pistolengriff einzuschlagen haben. Es scheint verpönt zu sein, ein Fenster auf normalen Wege zu öffnen.


Alle Auftragskiller sind so gut, dass sie ohne Vorbereitung und bei Windstärke zehn von einem Hochhausdach ihr im gegenüberliegenden Gebäude hinter einer Doppelverglasung stehendes Opfer genau in den Hinterkopf treffen können.


Wenn der Gehilfe des Oberschurken arm-, bein- oder kieferamputiert ist, dann schränkt ihn seine Behinderung keineswegs ein. Ganz im Gegenteil: Seine künstlichen Gliedmaßen verfügen über mehr Funktionen als ein Schweizer Armeetaschenmesser und sind so robust gebaut, das mit ihnen problemlos Stahlplatten durchschnitten oder ganze Wälder gerodet werden können.


Jeder Filmbösewicht hat in seiner Crew Leute, die mit ihren Fähigkeiten (in einer Bobbahn Motorad fahren, auf Skiern über Gletscher und Felsvorsprünge düsen etc.) problemlos bei 'Wetten dass' oder in der 'Guiness Show der Rekorde' auftreten könnten.


Der verrückte Filmschurke findet das Haus mit seinem abzuschlachtenden Opfer stets mit nicht abgeschlossenen Türen und Fenstern vor. Das arme weibliche Opfer findet auf der Flucht aus dem Haus immer nur verriegelte und verrammelte Ausgänge.
(Von: Reinhold (Homepage))


Filmbösewichte sterben nie einen einfachen Tod. Um einen Bösewicht umzubringen, muß der Held diesen beispielsweise aus dem 30ten Stockwerk eines Hochhauses werfen. Auf dem Weg nach unten fällt der Mießling dann sicher auch noch duch eine Hochspannungsleitung und knallt anschließend stark elektrifiziert auf einer Hauptverkehrsstraße, auf der er auch noch von einem Sattelschlepper überrollt wird. Vor Schreck setzt der Fahrer seinen Zug gegen den Hochspannungsmast, der umknickt und im Zeitlupentempo zum finalen Todesstoß auf den sterbenden Bösewicht fällt.


Nimmt man Filmbösewichter mal etwas genauer unter die Lupe, muß man zu dem Eindruck kommen, dass sie entweder alle einen Knick in der Optik haben oder im tief in ihrem Innersten doch herzensgute Menschen sind. Denn keiner von ihnen scheint einen flüchtenden Helden ernsthaft verletzen zu wollen. Denn alle Kugeln, die auf den Helden abgefeuert werden, schlagen kurz vor seinen Füßen ein statt beispielsweise auf Höhe seines Brustkastens an ihm vorbeizuzischen...


Filmfahrzeuge neigen dazu, bei im Brandfall sofort zu explodieren.


Filmfahrzeuge explodieren auch, wenn sie mit 30 km/h in einen Heuschuber fahren.


Bei durchgeschnittenen Bremsleitungen wird das Auto immer schneller und schneller - auch auf topfebener Straße. Der Held kommt nie auf die Idee, einfach mal den Fuß vom Gaspedal zu nehmen oder die Motorbremse einzusetzen.


Wurden die Bremsen manipuliert, dann versagen sie erst dann, wenn sich der Held auf einer abschüssigen Bergstraße befindet. Jeder Fahrzeugbesitzer mit manipulierten Bremsen befindet sich etwa 30 Sekunden nach Fahrtantritt auf einer solchen Straße - selbst wenn der Film in Holland spielt. Bremsungen an Ampeln oder vorfahrtsberechtigten Straßen jedoch funktionieren tadellos.


Ruft der Held ein Taxi, ist sofort eines da. Oder sogar zwei, wenn der Held das Taxi des Schurken verfolgen muß.


An jeder Straßenecke ist eine Rampe zu finden, über die der Held samt Fahrzeug springen kann.


Wenn das Fahrzeug nach dem Sprung im spitzen Winkel aufsetzt, geht im schlimmsten Fall eine Radkappe verloren, dass Auto jedoch bleibt heil.


Autos werden nie abgeschlossen. Merkwürdigerweise aber auch nie geklaut.


Es gibt immer freie Parkplätze en masse direkt vor dem Gebäude, in das der Held rein muß.


Jedes noch so exotische Auto kann in einer Werkstatt in der Wüste sofort repariert werden. Die Ersatzteile sind offenbar immer am Lager.


Sind die Ersatzteile doch nicht vorhanden, so bastelt der bucklige und beschränkte Mechaniker aus einem Kleinwagen, eine 380 PS Rennmaschine, mit der man auch auf den Mond fliegen könnte. Das ganze kostet auch nur $ 2.50.


Verfolgt der Held den Bösewicht, wird irgendwo ein LKW aus einer Seitenstraße zurücksetzen und die Verfolgungsjagd zunichte machen.


Jedes Auto ist in der Fahrzeugmitte mit einer Sollbruchstelle ausgestattet. Bei einer Explosion trennt sich dort das Auto wie mit der Flex geteilt und beide Fahrzeughälften sind noch in der Lage, unabhängig voneinander noch 130km zurückzulegen und dabei noch mindestens 20 Fahrzeuge der Schurken abzuhängen.


Der Hubschrauber des Helden übersteht unbeschadet ein Sperrfeuer aus 80 Maschinengewehren, aber eine Kugel aus dem Revolver des Helden reicht aus, um den Hubschrauber des Bösewichtes explodieren zu lassen. Wird der Hubschrauber des Helden dennoch einmal getroffen, quillt dramatisch Rauch aus den Türen während der Hubschrauber langsam drehend zu Boden sinkt. Dem Helden bleibt genug Zeit, um den Hubschrauber zu verlassen und sich in sicherer Entfernung auf den Boden zu werfen. Feindliche Hubschrauber jedoch explodieren schon in der Luft.


Ein Hubschrauberpilot kann problemlos mit einer Hand sämtliche Flugmanöver ausführen, während er mit der anderen durch das Seitenfenster auf seine Feinde ballert.


Wird ein Hubschrauber von einer Kugel getroffen, dreht er sich dramatisch und verschwindet hinter einem Hügel oder einer Baumgruppe, um dort zu explodieren.


Auch ein 2,10 Meter großer Bösewicht kann sich problemlos hinter den Vordersitzen eines Fiat Panda verstecken, ohne das ihn der einsteigende Held bemerkt.


Die Reifen eines Filmfahrzeuges quietschen sogar auf Schotter- o. Feldwegen.


Selbst arthritisgeplagte 80jährige Rentnerinnen schaffen es, rechtzeitig dem mit 220 Stundenkilometer über den Bordstein rasenden Fluchtfahrzeug aus dem Weg zu springen. Anschließend wird immer der Verkaufsstand eines Gemüsehändlers umgenietet.


Wird der Held beim Autofahren durch die Windschutzscheibe gefilmt, bewegt er selbst auf gerader Strecke das Lenkrad so, als befände er sich auf dem Hindernisparcour eines ADAC-Übungsplatzes.


Fährt der Held einen niegelnagelneuen Mercedes und unterhält der Gegner eine Flotte von älteren BMW-Modellen, so kann man sicher sein, das die Fahrzeuge des Bösewichtes im Filmverlauf in Millionen von Einzelteilen zerlegt werden, während der fahrbare Untersatz des Helden auch dann keinen Kratzer abbekommt, wenn direkt unter dem Fahrzeug eine Panzermine explodiert.


Raumschiffe können auch im Weltall mit einem lauten Krach und einem Feuerball explodieren.


Befinden sich drei Personen in einem Fahrzeug, so ist die dritte Person mit Sicherheit masochistisch veranlagt, da sie sich immer auf dem unbequemen Sitz in der Mitte der Rückbank setzen wird.


Auch in Ferkehrsflugzeugen wie einem Jumbo-Jet befinden sich Schleudersitze, mit deren Hilfe der Held den Schurken entkommen kann. (Die Hard)


Hubschrauber können überraschend hinter dem Rücken des Feindes auftauchen, ohne sich durch laute 'Schrabb Schrabb'-Geräusche zu verraten. (Boy Soldiers)


Filmfahrzeuge, so neu oder so gut gewartet sie auch sein mögen, springen nie an, wenn der Held vor dem Bösewicht fliehen muß. Sie starten erst, wenn der Fiesling das Fahrzeug fast erreicht hat.


Die Höchstgeschwindigkeit des 'bösen' Hubschraubers ist offenbar von den läuferischen Fähigkeiten des Helden abhängig. Denn kein Helikopter des Bösewichtes kann schneller fliegen als der Held laufen kann. So kommt es, das die aus dem Heli abgegebenen MG-Salven immer hinter dem flüchtenden Helden einschlagen. Selbst wenn die Fluchtstrecke 5000 Meter auf freiem Feld beträgt.


Jedes Filmgewässer, und sei es auch nur der Ententeich im Stadtpark, fällt im Uferbereich so steil ab wie ein Baggersee. Denn Fahrzeuge, die von den Bösewichtern dort 'entsorgt' werden, versinken in der Regel schon wenige Zentimeter hinter der Uferböschung auf Nimmerwiedersehen in der Tiefe.


Eine Fahrt im Auto in bekannten Städten z.B. in Rom führt von beliebig A nach beliebig B immer am Petersom, am Kollosseum und an der spanischen Treppe vorbei. Reihenfolge je nach Film anders. Auch wenn die Fahrt nur zweihundert Meter lang ist. In Paris ist es mindestens der Eiffelturm, Montmartre und der Arc de Triomphe.
(Von: Reinhold (Homepage))


Amerikanische Autos verlieren immer bei einer scharfen Kurve ihre Radkappen. Sie besitzen davon nicht etwa eine für jedes Rad, sondern eine für jede Kurve im Film.
(Von: Paul Janssen)


Auch LKWs werden mit durchgeschnittenen Bremsleitungen immer schneller, was faktisch nicht nicht möglich ist, da Bremsen von LKWs durch den Druck in den Bremsleitungen auseinandergehalten werden, wenn dieser verloren geht, kommt es zur Vollbremsung)
(Von: Paul Janssen)


Russische Militärpiloten fliegen nicht etwa MIGs, sondern ausgemusterte amerikanische Flugzeuge, die kurzerhand MIG genannt werden. Dabei ist es egal, ob die "MIG" eine alte einmotorige Cessna oder eine F4-Phantom ist.
(Von: Paul Janssen)


Russische Raketen besitzen kein Zielsuchsystem, russische Flugzeuge haben kein Radar - oder die Piloten sind geistig nicht in der Lage, sie einzusetzen, was ihre Lebensdauer in einem Luftkampf mit amerikanischen Helden gegen Null gehen läßt. In manchen Filmen haben die Russen überhaupt keine Raketen, sie schießen tapfer mit der Bordkanone auf ihre Feinde.
(Von: Paul Janssen)


Raumschiffe mit Tarnvorrichtung können in einer amerikanischen Großstadt wie San Franzisco tagelang unbemerkt auf einer Wiese im Park 'geparkt' werden, ohne das irgendjemand dagegenläuft. Amerikaner scheinen Parks nur zu betreten, um auf den Wegen zu wandeln und nicht, um auf den Rasenflächen Fußball zu spielen, sich in de Sonne zu aalen oder alte Damen auszurauben. (Star Trek)


Ist der Held gezwungen, einen Jumbo-Jet notzulanden, dann setzt er immer funkenstiebend auf der Landebahn auf, um dann mit einem eleganten Schlenker auf das Abfertigungsgebäude zuzurutschen. Das Flugzeug kommt erst zum Stillstand, wenn es mit der Nase eine möglichst großformatige Glasfront durchbrochen hat.


Im Fernsehen fahren die Polizisten statt VW, Ford oder Opel immer einen BMW oder Mercedes.


Selbst die unbestechlichsten aller Fernsehbullen können sich von ihrem Gehältern allen Anschein nach Designerklamotten, Luxusapartments, teure Autos und Yachten leisten.


Fernsehpolizisten fahren nie mit Blaulicht zur Pommesbude.


Der Chef des Filmbullen ist meist ein kaffeevernichtender Choleriker schwarzer Hautfarbe.


Alle Ermittler haben scheinbar eine Lizenz zum töten, da sie reihenweise 'böse Jungs' umnieten können, ohne das das eine offizielle Untersuchung zur Folge hätte.


Der Oberbulle hat immer einen absoluten Dödel zum Assistenten, gegen den er umso mehr glänzen kann.


Taffe Fernsehbullen können eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen, ohne das es für ihre Karriere negative Auswirkungen hätte.


Alle Polizisten mögen Doughnuts.


Die Hälfte aller amerikanischen Fernsehbullen heissen Frank ('Fräänk')


Es gibt im Fernsehen nur zwei Arten von Bullen: Entweder sind sie so korrupt, dass sie sich von diversen Gangsterbossen den Arsch und die Eier vergolden lassen oder sie sind so engagiert, das sie bei Verfolgungsjagdten über den den Dächern der Stadt ohne zu zögern über drei Meter breite Abgründe zwischen zwei Häusern springen, obwohl sie bei den Bundesjugendspielen noch nie über 1.50m gekommen sind...


Mit einer Pistole kann ohne nachzuladen bis zu hundert Mal geschossen werden.


Eine UZI kann eine halbe Stunde pausenlos feuern, bis sie nachgeladen werden muß.


Jeder Filmheld trägt Ersatzmunition für 5 volle Kampftage bei sich, selbst wenn er nur mit Badehose und Pistole 'bekleidet' ist.


Filmhandgranaten detonieren erst 45 Sekunden nachdem sie geworfen worden sind.


Werden mehrere Handgranaten in einem Zeitraum von 30 Sekunden geworfen, dann sind die Zünder der Granaten so eingestellt, dass sie alle zum selben Zeitpunkt detonieren werden.


Projektile, die bei der Obduktion aus den Körpern Erschossener entfernt werden, weisen nie Verformungen auf.


Entsichert der Held eine Handgranate mit den Zähnen, so reißt er tatsächlich nur den Sicherungsstift und nicht seine Zähne heraus.


Filmwaffen arbeiten rückstoßfrei. Mit einer UZI kann man auch mit nur einer Hand zielgenau schießen.


Geschosse aus einer Pistole gehen auch noch auf 200m Distanz exakt ins Ziel.


Wird jemand in die Stirn getroffen, so sitzt der Treffer immer exakt zwischen den Augen.


Fechtkämpfe finden prinzipell nur in Räumen mit Kronleuchtern und Kerzenständern statt.


Einschußlöcher in menschlichen Körpern sind immer klein und rund, auch wenn die Kugel aus 30cm Entfernung aus einer 45er abgefeuert wurde. In Türen hingegen werden schon mit Kleinkalibergewehren Löcher geschossen, durch die selbst ein Riese problemlos seinen Kopf hindurchstecken könnte.


Ist der Held einmal unbewaffnet, ist der erste Gegner, der ihm zum Opfer fällt, praktischerweise so mit Waffen vollgepackt, daß er eigentlich nicht mehr stehen können sollte. Seltsamerweise ist er aber unfähig, diese auch gegen den Helden einzusetzen.
(Von: Paul Janssen)


Auch radar- bzw. lasergelenkte Bomben und Raketen müssen mit Sichtkontakt abgefeuert werden. Ihre Reichweite beträgt dabei nicht mehr als 500m. Dies gilt sogar für Atomwaffen.
(Von: Paul Janssen)


Schusswaffen werden, nachdem sie leergeschossen wurden, prinzipiell in hohen Bogen weggeworfen. Offensichtlich hat sich die Möglichkeit der Wiederbefüllbarkeit noch nicht bei allen Schauspielern/Regisseuren herumgesprochen.
(Von: Claudia)


Eine Filmbombe muss aus mindestens 50 verschiedenfarbigen Drähten und einem riesigen Big-Digit LED-Display bestehen. Die meisten der farbigen Kabel haben jedoch keine Funktion, da der Held beliebig viele von ihnen durchkneifen kann, ohne dass die Funktion der Bombe dadurch beeinflußt würde. Zur Entschärfung der Bombe ist nur ein einziger Kabel wichtig, der in der Regel eine Sekunde vor der Detonation durchgekniffen wird!


Kein Bombenentschärfer ist jemals auf die Idee gekommen, die Bombe einfach durch Enfernen der Sprengkapsel zu entschärfen. Filmbomben lassen sich nur durch das Durchkneifen eines bestimmten Drahtes unschädlich machen.


Sollte eine Bombe denoch explodieren, werden keine in der Nähe der Bombe stehenden Menschen verletzt. Statt in tausend Stücke gerissen zu werden fliegen sie mit einem gekonnten Salto Mortale in Richtung Kamera.


Bombenexperten im Film verfügen über die geheimnisvolle Fähigkeit, den Ablauf der Zeit zu manipulieren. Denn während für den Zuschauer im Kino schon 30 Sekunden vergangen sind, hat der bombenentschärfende Held von seinen 10 Sekunden immer noch fünf übrig.


Häßliche Frauen brauchen nur den Haarknoten öffnen und einmal den Kopf zu schütteln um wunderschön zu werden.


Frauen sehen immer wie aus dem Ei gepellt aus auch wenn sie zuvor 10 Stunden in einer Kohlenkiste gehockt und dabei ein Kind zur Welt gebracht haben.


Filmfrauen gelingt es immer, in nur 10 Minuten interessante und gutaussehende Männer aufzureißen.


In deutschen Sexfilmen der 70er Jahre gab es nur gutgebaute und allzeit bereite Schulmädchen.


Muß eine Frau gegen eine andere Frau kämpfen, dann ziehen sich beide gegenseitig an den Haaren und rollen einige Male über den Boden, selbst wenn beide Kämpferinnen und im Besitz des schwarzen Gürtels sind.


Kämpft der Held gegen den Oberschurken, dann steht die Frau meist mit weit aufgerissenen Augen apathisch daneben. Wird sie gegen Ende des Kampfes aktiv, indem sie eine schwere Schlagwaffe ergreift, trifft sie immer den Helden.


Schlägt sich der Held in weiblicher Begleitung durch den Dschungel, so wird die Frau immer von Insekten oder Schlangen angefallen.


Schläft der Held mit einem ihm bisher unbekannten Frau oder umgekehrt, dann kommen beide auf Anhieb gleichzeitig zum Orgasmus.


Auch wenn Mann und Frau die selbe Bettdecke benutzen, reicht sie dem Mann immer nur bis zur Hüfte, der Frau aber bis zu den Achselhöhlen. Nach dem Sex zieht die Frau sofort die Decke bis zu den Achselhöhlen rauf.


Frauen müssen morgens nach dem Aufstehen nie pinkeln sondern gehen als erstes unter die Dusche.


Muß ein Mann und eine Frau gemeinsam vor einem Schurken davonrennen, so zieht der Mann die Frau immer am Handgelenk hinter sich her, selbst wenn er beinamputiert und seine Partnerin Olympiasiegerin auf 4000 Meter ist.


Hysterische Frauen kommen sofort zur Ruhe, wenn man ihnen eine Ohrfeige verpasst.


Alle Frauen haben Angst vor Spinnen.


Der beste Schutz des Mannes vor Schlangen, Skorpionen oder ähnlich fiesem Getier ist eine weibliche Begleitung, da sich diese Tiere selbst in einer Gruppe von 100 Männern zielsicher die einzige Frau als potentielles Opfer aussuchen werden.


Liebespaare schwitzen nie beim Sex.


An dem Morgen nach einer Liebesnacht trägt die Frau (beim Kaffeezubereiten) immer das Oberhemd ihres Lovers.


Muss ein Mann mit einer Frau vor einem Verfolger flüchten, dann verstaucht die Frau sich immer den Knöchel.


Weibliche Wissenschaftler mit Doktor oder Professorentitel sind immer ledig, sehen aus wie ein Top-Models und sind selten älter als 23. Ihre Titel haben sie meist in einer äußerst exotischen Disziplinen erworben, in der sie auch als unangefochtene Kapazitäten gelten. Ihre männlichen Kollegen sind allesamt ergraut und scheinen kurz vor der Pensionierung zu stehen.


Auch im 58ten Stockwerk eines Hochhäusern gibt es kein Sicherheitsglas, das den Sturz des Bösewichtes durch das geschlossene Fenster verhindern könnte.


Unter dem Fenster, aus das der Held fallen wird, ist immer ein Fahnenmast zum festhalten angeschraubt.


Lüftungsöffnungen von Klimaanlagen sind immer so groß, das selbst der schwergewichtigste Sumoringer noch mühelos hindurchkriechen könnte. Die Klappen sind nur angelehnt und nie verschraubt.


Die Wohnung einer Filmpersönlichkeit ist mindestens dreimal so groß wie die, die sich ein real existierender Mensch mit vergleichbaren Gehalt leisten könnte.


Diverse Todesfallen und Apperaturen in alten Tempeln funktionieren auch nach mehreren Jahrtausenden noch tadellos.


In Paris gibt es nur Appartments mit Blick auf dem Eifelturm.


Der Aufzug wartet immer in der Etage, in der sich auch der Held befindet. Will der Held oder der Bösewicht mit dem Fahrstuhl verschwinden, kommt der Verfolger nie auf die Idee, die Lichtschranke mit dem Fuß zu unterbrechen oder schnell noch einmal auf den Rückholknopf zu drücken.


Muß der Held durch einen Fahrstuhlschacht klettern, so ist dieser mindestens so sauber wie eine Fabrik für INTEL-Prozessoren und bis in den letzten Winkel mit einem blauen Licht ausgeleuchtet. Wenn die Stahlseile des Fahrstuhls reißen, so stürzt dieser wie ein Stein zu Boden. Bremssysteme gibt es nicht.


Türen mit Öffnungsautomatik werden prinzipiell mit Dampf betrieben. Zumindest zischen sie beim Öffnen so.


Raumschiffe, Forschungsstationen, geheime Labore etc. werden nie gleichmäßig beleuchtet, z.B. mit Neonröhren unter der Decke. Statt dessen befindet sich als einzige Lichtquelle in irgendeiner Ecke ein 10.000W Halogenstrahler, der Rest des Raumes ist in Dunkelheit gehüllt.


Sicherheitstüren und Tore, die sich in Bruchteilen von Sekunden öffnen können, brauchen eine halbe Ewigkeit zum schließen, so das der darauf zurennende Held noch so eben durchschlüpfen kann.


In jeder Höhle (oder Gang, Kanalisation, Keller usw.) brennt ein so helles Licht, daß es zum Filmen stets reicht, und sei es auch 50.000 Meilen unter der Erdoberfläche. Eine Lichtquelle ist nie zu sehen.
(Von: Reinhold (Homepage))


Verlassene Fabrikhallen sind nie abgeschlossen und haben immer Stromanschluß. Beleuchtung und Aufzüge funktionieren tadellos.
(Von: Reinhold (Homepage))


Jede Fabrik explodiert, als wäre sie bis oben hin mit Sprengstoff oder Petrochemie gefüllt, ganz gleich, ob dort Feuerlöscher, Holzspielzeuge oder Daunenkissen hergestellt werden. Gleiches gilt auch für die meisten anderen Häuser, sei es nun Blockhütte, Luxusvilla oder Indianerzelt.
(Von: Paul Janssen)


Raumstationen und -schiffe haben nur automatische Türen, die sich oft in tausend Einzelteilen in alle Himmelsrichtungen öffnen und dafür ca. 48 Minuten brauchen, (hier gilt nicht die Regel je wichtiger desto dicker, sondern je wichtiger desto langsamer) oder dies mit der Geschwindigkeit einer Guillotine tun, was die Existenz von Haustieren auf derartigen Stationen praktisch ausschließt. Außerdem sind sie offensichtlich in der Lage, Gedanken zu lesen und zu erkennen, ob jemand nur vorbeigeht oder eintreten will.
(Von: Paul Janssen)


Selbst hochmodernste Computer des 21ten Jahrhunderts arbeiten noch mit DOS - alle Kommandos müssen über die Tastatur eingegeben werden. Dabei benutzen die User nur die Text- und nie die Funktionstasten.


Durch Rechtschreibreformen der Zukunft wurden wahrscheinlich die Wortzwischenräume abgeschafft, den selbst bei Eingabe kilobyteschwerer Texte wird nie die SPACE-Taste gedrückt.


Jeder Computer kann wirklich jede noch so unmögliche Information besorgen. Und sei es die Sitzplatzordnung einer Dschungelschule im Zentralkongo.


Die Computerprogramme sind neben der Informationsbeschaffung noch in der Lage, jeden noch so exotischen Anwenderwunsch zu erfüllen. Zum Beispiel die Stühle der Dschungelschule im Kongo auf dem Display virtuell zu verrücken. Dazu muß der Anwender nur hektisch einige Buchstabentasten drücken.


Jeder Computer kann weltweit Daten beschaffen, selbst wenn er nicht vernetzt ist.


Von jedem Computer können Daten abgerufen werden, auch wenn der angezapfte Computer ein unvernetzter und abgeschalteter Tischrechner sein sollte.


Irdische Hacker schaffen es innerhalb einer halben Stunde, sich in das Computersystem Außerirdischer einzuloggen und jedes beliebige Password zu knacken.


Datenbankseiten werden grundsätzlich Buchstabe für Buchstabe, Zeile für Zeile aufgebaut. Beim Aufbau der Zeilen gibt der Computer Geräusche wie ein defektes Telex-Gerät von sich. Werden die Inhalte gedruckt, klingt selbst ein hochmoderner Laserprinter akustisch wie ein Steinzeit-Nadeldrucker.


Die Sprachausgabe hochmoderner Computer klingt immer blechern und hätte sogar auf dem C64 besser geklungen.


Die Front von Großrechnern besteht immer aus hunderten von blinkenden Lämchen. Keines der Lämpchen ist beschriftet.


Diese Lämpchen blinken in so schneller Frequenz, dass bei einigen Personen dadurch epileptische Anfälle ausgelöst werden können.


Buchstaben, die auf dem Bildschirm ausgegeben werden, sind mindestens 10m hoch.


Unter der mit tausenden von blinkenden LED's bestückten Vorderfront des Computers scheinen 10.000V Hochspannungsleitungen zu verlaufen, denn wenn diese beschädigt wird, ergießt sich ein wahrer Funkenregen in den Raum und der Computer explodiert.


Wenn ein Computer nach unten scrollende Zahlenlisten ausgibt, gibt er dabei Geräusche wie die Zahnräder eines Aufziehroboters von sich.

Der Bildschirminhalt spiegelt sich immer im Gesicht des Benutzers.


Notebooks haben immer die Kapazität eines CRAY-Supercomputers und man kann mit ihnen stets bildtelefonieren.
(stammt aus der leider eingestellten Zeitschrift "Konr@d")
(Von: Klaus Gieg)


Wenn der Held enorm wichtige Daten vom Rechner seines Feindes auf seine eigene Diskette kopieren muß, dann wird die Kopie immer wenige Sekunden vor der Rückkehr des Mießlings fertig. Der Status des Kopierprozesses wird dabei immer durch einen überdimensional großen Balken angezeigt.


Alle Mießlinge scheinen unendliches Vertrauen in die Datensicherheit zu haben. Wenn bspw. der Bösewicht sich seinen Traum von der Weltherrschaft durch die Kontrolle eines Killersateliten erfüllen will und er zu Zwecken der Kontrolle des Sateliten bestimmte Steuercodes benötigt, dann sind diese immer auf einer Diskette oder auf einer CD-ROM gespeichert, von der es keine Sicherheitskopien gibt. Wird diese Diskette vom Helden geklaut, muß sie ihm mit einem Riesenaufwand wieder abgejagt werden. Das gelingt meist auch, da der Held nie auf die Idee kommt, die für ihn eigentlich unnütze Diskette einfach durchzubrechen oder mit einem Messer zu perforieren und somit den Plan des Bösewichtes zunichte zu machen.


Alte Zigeuner verfügen immer über ein mystisches Wissen und können wirksame Flüche über Personen verhängen.


Alte Asiaten haben schlohweiße, lange Haare und tragen einen schütteren Spitzbart. Sie können jeden Jüngeren im Zweikampf besiegen, und quasseln meist irgendein unsinniges Zeug, das aber sehr Weise klingt (So wie: Bedenke meine Worte: Du wirst deinen Feind besiegen können, wenn deine Seele ist wie der kleine Tieger, der mit einem Satz über den Mond springt, der voll über ein Meer von Lotusblüten steht. Vergesse das nie, Obi-San.) Rente scheint es für sie nicht zu geben, da sie auch im hohen Alter noch davon abhängig sind, Schüler zu unterrichten.


In jeder Gangsterbande gibt es einen Killer, der so aussieht: Lange schwarze Haare, die durch duch den übermäßigen Einsatz von Wet-Gel eng am Kopf anliegen und streng nach hinten gekämmt im Nacken zu einen Pferdeschwanz verknotet sind, schmales Gesicht mit Dreitagebart und brauner Gesichtsfarbe, dunkle Augen, Sonnenbrillenträger. Trägt meist schwarze Klamotten.


Junge Schwarze unter 30 sind meist schlank, spielen Basketball, sprechen so wie Eddie Murphy und ersetzen jedes dritte Wort durch 'Bruder'.



Der Bösewicht oder Held schaltet das Radio oder den Fernseher genau in der Sekunde an, wenn eine für ihn wichtige Nachricht verlesen wird. Nach wenigen Sätzen ist er informiert und schaltet das Gerät wieder aus, bevor der Sprecher seine Ansage beendet hat.


Jedes hochmoderne Sicherheitsschloß kann innerhalb von 3 Sekunden mit einer Kreditkarte oder einer Büroklammer geöffnet werden.


Hört ein Held oder Bösewicht ein Tonband mehrfach ab, so findet er beim spulen auf Anhieb die richtige Stelle.


Der Held geht ans Telefon, sagt nach 5 Sekunden 'Danke' und legt auf. Anschließend braucht er eine halbe Stunde, um den anderen sich im Raum befindlichen Personen den Inhalt des Telefongesprächs wiederzugeben.


Die Person mit den meisten Hoffnungen und Träumen wird sterben.


Wenn jemand am Eßtisch sterbend zusammenbricht oder Ohnmächtig wird, fällt er immer mit dem Kopf in die Mitte des vor ihm stehenden Tellers.

Statt die Polozei zu rufen, versucht der gemeine Bürger den Serienkiller/Alien/schwer bewaffneten Terroristen selbst zu töten.

Frauen kommen schon stark geschmink aus dem Bett.

Wenn ein PC angeschaltet wird, muss selbst beim Geheimdienst, nie ein Passwort eingegeben werden. Man kommt sofort ins gewünschten Menü.

Wenn es doch mal ein Passwort geben sollte lautet das entweder "Gott" oder entspricht dem Namen der Ehefrau.

Schwarz-Weiß-Filme aus Film Noir spielen immer in der Nacht. Wann schlafen die eigentlich mal?

Wenn in Fernsehserien ein Getränk in einer Bar bestellt wird, wird das weder getrunken noch bezahlt. Den Darstellern fällt nämlich im selben Moment mit Erhalt des Getränks etwas viel wichtigeres ein.

Darsteller die sich hassen, lieben sich in Wirklichkeit und kommen zusammen.

Nur Männer sind Alkoholiker. Jeder hoffnungslose Alkoholiker kann mit dem Trinken aufhören, wenn er einer wichtigen Herausforderung gegenübersteht. Sobald der Alkoholiker mit Trinken aufhört, kehren alle seine Fähigkeiten wieder, und er erleidet keine störenden Entziehungserscheinugen.

ASTEROIDEN
(Dies sind die grundlegenden Prinzipien der Spielfilm-Asteroiden-Wissenschaft, wie sie aus der kurzen NBC-Serie Asteroids hergeleitet werden können

Asteroiden machen bei ihrer Reise durchs Weltall ein Geräusch, das sich wie ein kräftiger, aber gedämpfter Motor anhört.

Asteroiden sind meist in ihrer Umlaufbahn gefangen, wenn aber ein Komet vorbeifliegt, können sie aus ihrer Bahn gestoßen und gefährlich instabil werden.

Nur die Tatsache, daß alles in Umlaufbahnen gefangen ist, verhindert Kollisionen innerhalb unseres Sonnensystems.

Jeder Asteroid, der aus der Umlaufbahn gerät, stößt innerhalb von Stunden mit der Erde zusammen.

Es ist kaum möglich, Kansas City innerhalb von 48 Stunden auf eine Entfernung von 100 Meilen zu evakuieren, denn dazu benötigt man viele Flugzeuge. Auch benötigt man dazu harte Gesetze, so daß "Plünderer sofort festgenommen werden". (Haben die denn keine Gnade?). Wenn noch mehr als 30 Stunden Zeit sind, rennen die Leute panisch in den Straßen kreuz und quer umher.

Ein Asteroid mit über einer Meile Durchmesser verdampft größtenteils beim Eintritt in der Erdatmosphäre, so daß nur relativ wenig zerstört wird (ein Damm bricht), wenn er aufschlägt.

Der Wasserstrom aus einem gebrochenen Damm kann mehrere Minuten lang genau mit der Geschwindigkeit eines Lieferwagens Schritt halten. Der Strom wird dann zuvorkommenderweise anhalten, wenn der Lieferwagen wendet und in eine andere Richtung weiterfährt.

Wenn ein reißender Fluß über einen Lieferwagen auf einer Brücke schwemmt, wird die Brücke nicht zerstört, der Wagen wird nicht von der Brücke gespült, auch die Menschen auf der offenen Ladefläche werden nicht weggespült.

Ein Nickel-Asteroid mit einem Durchmesser von über 4 Meilen (welcher ungefähr so eine Billion (nein, kein Übersetzungsfehler) Tonnen wiegen würde) kann zerstört werden -- wortwörtlich zerstört, so daß nichts übrigbleibt --, und das mit 3 Lasern, die auf Flugzeuge montiert wurden.

Werden aber nur zwei auf Flugzeuge geschraubte Laser verwendet, explodiert der Asteroid sofort in tausende Stücke. Die Astronomen werden darüber, daß er nicht völlig vernichtet wurde, sehr erstaunt sein.

Asteroiden werden immer am Nachthimmel entdeckt, schlagen aber tagsüber ein. Auch tun sie das mit einer erschreckend hohen Wahrscheinlichkeit in einer Stadt mit mehr als 3 Millionen Einwohnern.

Laserstrahlen sind im Weltraum einfach sichtbar.

Auf die Erde stürzende Asteroiden halten sich mehrere Minuten in der Atmosphäre auf.

Asteroiden, die aus weicheren oder flüchtigeren Stoffen als Nickel bestehen, verdampfen harmlos in der Atmosphäre, egal wie groß sie sind.

Asteroiden, die im Ozean landen, zerstören ebenfalls nichts, ungeachtet deren Größe.

Asteroiden werden von Astronomen entdeckt, die in hell erleuchteten Observatorien direkt durch ihre Teleskope schauen. Alles was sie sehen, erscheint natürlich auch auf Computer-Monitoren.

Eigenartigerweise wird kein Hund im letzten Augenblick gerettet. Vielleicht sind ja nur Tornados und Vulkane mit Hunden ausgerüstet.

Sind der Held und die Heldin verliebt, bekommen sie im Restaurant immer einen sehr gut gelegenen Tisch, selbst Samstagabend in New York ( Harry und Sally ).

Wenn mehr als ein oder zwei Angehörige einer außerirdischen Rasse auftreten, haben sie ungefähr die gleiche Größe wie Menschen.

Außerirdische sprechen üblicherweise englisch (deutsch in deutsch synchronisierten Filmen) und verwenden sogar dieselbe Umgangssprache wie wir.

Alle Angehörigen einer außerirdischen Art tragen dasselbe Outfit, inklusive Kleidung, Frisuren und Schmuck. Das macht sie leicht identifizierbar. Außerirdische, die sich nicht kleiden wie Außerirdische, haben etwas zu verbergen.

Das könnte eine Konsequenz dessen sein, daß alle Außerirdischen in einer einzigen, monolithischen Kultur leben: eine Sprache, eine Religion, ein Outfit pro Planet.

Es gibt immer Leute, die große Glasscheiben auf der Straße herumtragen, wenn eine Verfolgungsjagd stattfindet.

Der Fahrer spricht während der gesamten Fahrt mit seinen Mitfahrern und sieht zu ihnen, ohne eigentlich auf die Straße zu schauen, Gänge einzulegen, zu blinken usw. (z. B. "Harry und Sally")

Autos, die sich mitten in einer Stadt verfolgen, werden nicht genug beschädigt, als daß die Verfolgungsjagd abbrechen würde.

Autos hängen oft so über Klippen, daß sich 2 Räder schon in der Luft befinden. Die Guten werden kurz bevor das Auto herunterstürzt, gerettet, während die bösen Buben mit vom Auto in die Tiefe gerissen werden. Oft wird das dadurch verursacht, daß sich ein Vogel auf das Teil des Autos setzt, das in der Luft hängt.

Wenn Autos nach einer Verfolgungsjagd von einer Klippe fallen, explodieren sie schon, bevor sie den Boden erreichen.
Wenn fahrende Autos auf parkende stoßen, werden sie herumgeschleudert, während das geparkte Auto nicht mal wackelt.

Nach einem Unfall sitzen die Personen im Film niemals fünf Minuten zitternd herum oder werden durch einen Schock verwirrt.

Alle Autos scheinen mit Kerosin statt mit Benzin betankt zu werden (wegen der Menge schwarzen Rauches, wenn die Autos brennen).

Beobachtet einmal die Lenkräder in Film-Autos, besonders bei "Fahrer durch die Windschutzscheibe"-Aufnahmen. 9 von 10 Mal sind die Speichen des Lenkrades schräg, obwohl sie gerade sein sollten. Im allgemeinen kann man eine Speiche schräg über dem Armaturenbrett sehen, selbst wenn die Fahrt geradeaus führt.

Es gibt keinen störenden Wind, der die Frisuren von Kabriofahrern zersaust.

Im Film-Land gibt es keine Stoppschilder. Wo auch immer man hinfährt, egal wie nah oder entfernt, nie muß man anhalten, bevor man angekommen ist.

Film-Autos haben keine Innenrückspiegel. Jedoch haben die meisten einen ungefähr 2,5 cm großen grauen Punkt auf der Innenseite der Windschutzscheibe, wo normalerweise der Rückspiegel befestigt wäre.

Polizeiautos, die in Verfolgungsjagden mitmachen, nehmen normalerweise mehr Schaden als andere Fahrzeuge -- sie kollidieren am meisten, fahren in parkende Autos, fallen ins Wasser, überschlagen sich, so daß das Auto dann auf dem Dach landet und Sirene und Blaulicht abgeschlagen werden. Normalerweise sieht man die unglücklichen Polizisten nie vor oder nach dem unausweichlichen Unfall.

Nie geht jemandem das Benzin aus, selbst bei langen Verfolgungsjagden.
Daraus folgend: jedes gestohlene Auto hat einen vollen Tank und sehr guten Verbrauch.

Oldtimer sind immer hundertprozentig sauber und frisch poliert. Sie haben nie Kratzer, Beulen oder Ausbesserungen.

Niemand sucht vor einer Verfolgungsjagd nach dem Autoschlüssel. Alle springen immer gleich ins Auto und starten es, weil sie den Schlüssel in der Zündung gelassen haben (keine gute Idee in irgendeiner großen Stadt).

Wenn sich zwei Wagen auf einem mehrspurigen Highway eine Verfolgungsjagd liefern, dann fahren die anderen Autos immer exakt so, daß ein Durchschlängeln problemlos möglich ist - außer es steht gerade ein Riesenlaster quer über der Fahrbahn.

Sobald jemand mit hoher Geschwindigkeit während einer Verfolgungsjagd über eine Kreuzung rast, werden hinter ihm mindestens 20 Autos zusammenstoßen. (Das Auto des Helden/Bösen kollidiert jedoch niemals mit dem Verkehr.)

Wenn ein Auto auf ein parkendes Auto oder ein Hindernis prallt, passiert nicht das, was tausende Crashtests erwarten lassen würden. Nein, das Auto hebt mit einer Seite ab und dreht in der Luft eine Schraube.

Schurken fahren oft deutsche Autos, während die Helden immer gute amerikanische Autos haben. (Dies gilt eigentlich auch für James Bond, nur hat hier die schurkische Autoindustrie den Helden geschmiert.)

Im amerikanischen Filmen hat der VW Käfer einen blubbrigen Achtzylindersound.

Wenn ein Fahrer die Feststellung macht: "Wir werden verfolgt", dann kommt als nächstes: "Festhalten!". Anschließend wird das Lenkrad hart eingeschlagen und der 2,50m breite Wagen in die 2,60m breite Gasse zwischen zwei Wohnblocks gelenkt (die mit den scheppernden Mülleimern).

Wenn Männer Whisky trinken, befindet der sich immer in einem geschliffenen Glas, und sie trinken ihn immer mit einem Schluck. Wenn sie Schwächlinge sind, schnappen sie nach Luft und bekommen einen Hustenanfall. Sind sie dagegen harte Männer, zucken sie kurz zusammen und lassen die zusammengebissenen Zähne blitzen.

Barkeeper sind immer ausgeglichen und ruhig. Sie stehen immer hinter der Bar,trocknen Gläser ab (meist mit einem karierten Geschirrtuch) und beobachten ihre Gäste. Deshalb wissen sie nahezu alles über jeden. Trotzdem kann man ihnen jedes Geheimnis anvertrauen und sich diesbezüglich immer auf sie verlassen. Außerdem kauen sie fast immer Kaugummis.

Belastende Beweiststücke können entweder als Foto Nr. 4 in einem Stapel oder im untersten Schubfach gefunden werden.
Man stelle sicher, daß Videoaufnahmen (zum Beispiel das, das die Aufschrift "Aufnahmen, wie Bundestagsabgeordneter Schmidtke 35 Millionen DM Bestechung entgegennimmt und danach mit der Tochter des Drogenbosses schläft" trägt) oder geheime Disketten (Aufschrift: "Hier sind alle Codes, um die Kernwaffen abzufeuern") auch wirklich schnell gefunden werden können.

Alle Charaktere besitzen detaillierte Zeitungsausschnitte von wichtigen Ereignissen in ihren Leben, besonders jene, an die man sich nur schmerzvoll erinnert, wie zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen durch eigene Nachlässigkeit. (Wenn der Artikel erschien, während die Person im Gefängnis oder auf der Flucht war, sind das alles mehr Gründe für die Person, den Ausriß unbeschädigt behalten zu haben.)

Menschen, die ertrinken, waren vorher jahrelang Rettungschwimmer. Allerdings wird dieses Detail erst nach einiger Zeit von der schlauen, jungen und hübschen Staatsanwältin oder vom wegen Trunkenheit suspendierten Polizisten entdeckt.

Belastende Beweisstücke, z.B. Karteikarten in Karteischränken werden vom Privatdetektiv während einer heimlichen Durchsuchung immer nach kurzer Zeit gefunden.

Menschen sind oft exakte Doppelgänger von entfernten Vorfahren oder ihren Eltern im selben Alter.

Mindestens einer eines Zwilligspaares wurde als ein Böser geboren.

Radioaktive Verstrahlung bewirkt nicht eine Mutation der zukünftigen Kinder, sondern bei einem selbst an verschiedenen Körperteilen. Mutationen sind niemals sofort tödlich, sondern sie verwandeln einen in formlose Haufen oder ein lebensfähiges Wesen mit tier-ähnlichen Eigenschaften.

Fortpflanzung ist genetisch mit jeder anderen Person oder jeder anderen Kreatur aus dem gesamten Universum möglich.

Neugeborene Babys können brabbeln, krabbeln und ihren Kopf hochhalten.

Die böse Genies, die sich jene Bomben ausdenken, die irgendwelche Dinge oder Menschen vernichten sollen,konstruieren die Bomben so, daß sie immer erst nach mindestens einer Stunde explodieren. Damit will der Bombenbauer dem Helden reichlich Zeit zum Entschärfen geben.

Textverarbeitungen zeigen nie einen Cursor an.

Die Leute im Film machen nie Tipp-Fehler.

Dateien haben immer eindeutige Namen. Kein Schurke nennt seinen geheimen Listen "Brief an Mama", sondern da steht: "Rauschgiftschmuggel" oder "Reciprocity" (Siehe "Das Kartell")

Genauso kann man einen Computer mit einem zerstörerischen Computervirus infizieren, indem man einfach "UPLOAD VIRUS" tippt (siehe "Fortress")

Gute Computer piepen, sobald man eine Taste drückt oder sich etwas auf dem Bildschirm ändert. Einige Computer verringern auch die Ausgabegeschwindigkeit, so daß der Text nicht schneller, als man lesen kann, dargestellt wird. Die wirklich fortgeschrittenen ahmen auch den Klang eines Nadeldruckers nach.

Alle Schalttafeln von großen Computern haben direkt unter ihrer Oberfläche Leitungen, die unter Tausenden Volt stehen. Fehlfunktionen werden durch einen hellen Blitz, einen Funkenregen und eine Explosion, die einen zurückwirft, angezeigt.

Leute, die etwas an einem Rechner getippt haben, stellen diesen aus, ohne abzusichern.

Ein Hacker kann in die wichtigsten Computer der Welt ohne Unterbrechung gelangen und das geheime Passwort in zwei Versuchen raten.

Jedes "PERMISSION DENIED" (ERLAUBNIS VERWEIGERT) hat eine OVERRIDE ("IGNORIEREN")- Funktion. (siehe "Demolition Man" und zahllose andere Filme)

Komplexe Berechnungen und das Laden von riesigen Datenmengen dauern höchstens drei Sekunden. Film-Modems scheinen Daten mit der Geschwindigkeit von 2 Gigabyte/Sekunde zu übertragen.

Egal, welche Art von Diskette man besitzt, sie läßt sich auf jedwedem System lesen. Jedes Programm ist auch auf allen Rechnerplattformen ausführbar.

VT100-Terminals können urplötzlich hochauflösende Bilder anzeigen, das auch noch rasend schnell, während der 14-jährige Held sich so nebenbei mal das Paßwort zur Datenbank der Schule knackt.

Schön sind bei 80er-Jahren-Filmen immer die 40x25-Bildschirme, auf denen irgend ein tolles Programm läuft, das die Welt versenken soll, und auf dem Bildschirm etwas in der Form

>LIST
10 FOR I=0 TO 99
20 A(I)=I*ATN(I)
30 B=B+A(I)
40 NEXT I
50 PRINT B
60 END
steht. Manchmal gibt's das auch als 10-Zeiler mit MID$ und VAL-Befehlen.

Hacker machen ihrem Namen alle Ehre und tippen ununterbrochen auf der Tastatur, als würden sie komplette Quellcodes eingeben, auch wenn auf dem Bildschirm gar nichts angezeigt wird.

Tasten bei Filmcomputer sind snscheinend universell belegt. Der Benutzer drückt auf die Taste und das Gewünschte passiert. Er drückt nochmal auf die gleiche Taste und was anderes passiert.

Auch Computer mit einem aufwendigen grafischen Interface haben beim Aktivieren eines Programmes oder dem Aufrufen einer Datei eine relativ lange Aktivierungs- /öffnungsanimation, die nicht selten den Benutzer dazu verleitet, etwas in der Art von "mach schon!" auszurufen (z. B. Jurassic Park).
In amerikanischen Filmen gibt es nur AOL (und deren Software), sonst nichts, kein IE/Outlook, kein Netscape oder ähnliches. Und Laptops sind fast immer Macs. Die modernsten Programme in Sience Fictions (z.B. Man In Black) haben immer eine uralte Motif Oberfläche. Textshells sind immer schwarz mit grüner Schrift. Bildanzeige-Programme machen immer komische Geräusche beim Vergrößern eines Bildausschnittes. Außer in kritischen Szenen geht das Schreiben/Lesen auf/von Disketten immer ruck-zuck. Disketten können Jahrelang im Schrank liegen, sie halten trotzdem fehlerfrei alle Daten. Wenn eine Diskette in der Sonne liegt, schmiltzt sie wie Schokolade (The Net). In Textshells können Bilder angezeigt werden (auch als es noch nicht den Linux Framebuffer gab). Es gibt nur Chats mit Flash-Oberfläche, IRC-Clients sind gänzlich unbekannt.

Chat-Partner wohnen fast immer in der selben Stadt.

Wenn ein Computer im Film von einer Person zerstört wird, wird nur der Bildschirm mit irgendeinem Gegenstand zerkleinert. Ist der Bildschirm dann zerstört, sind alle Daten weg.

Hacker können Geldtransfers (bevorzugt zu Schweizer Banken) mit Riesensummen kontrollieren, von überall nach überall ohne Rücksprache mit der Bank oder evtl. sogar Ärger mit Behörden.

Wenn der Held ein Foto z.B. von dem Fluchtfahrzeug der Verbrecher hat, kann zu seinem Computer den Befehl "Vergrößern" sagen. Dadurch wird ein winzig kleiner Ausschnitt (meist das Nummernschild oder Gesichter) gestochen scharf vergrößert dargestellt. Meisten kommt dazu ein piepsendes Geräusch, während der Ausschnitt herangezoomt wird.

Wenn man im Film mehrere Beutel mit Lebensmitteln nach Hause bringt, ist es erforderlich, eine davon auf dem Küchenboden zu verteilen.

Beutel mit Lebensmitteln sind niemals schwer.
Wenn im Film jemand einkaufen geht, kommt er immer mit einem Einkaufsbeutel zurück, aus dem oben etwas herausschaut, meistens Möhren oder ein Baguette.

Alle Filmmütter bereiten eine Frühstück aus Rührei, Schinken usw. zu. Der Vater und die Kinder setzen sich ausnahmslos in der letzten halben Minute, bevor der Vater ins Büro und die Kinder in die Schule müssen, an den Tisch. Jeder hat noch Zeit für ein Schlückchen Kaffee/Saft und/oder ein Biß vom Toast. In diesen Häusern scheint genügend Essen übrig zu bleiben, um eine ganze Nation zu sättigen!

Wenn der Held und der Bösewicht ihre Waffen unter der Gürtellinie kreuzen, unterbrechen sie die Auseinandersetzung, springen zurück und pausieren - trotz der Tatsache, das ein einfacher Aufwärtsschlag in den Leib des Gegners das Duell sofort beenden würde.

Gibt es einen Kerzenständer, zeigt der Bösewicht sein Talent, indem er mit seinem Schwert die Kerzen durchschneidet und schaut, wie sie herunterfallen; der Held macht mit den Kerzen das gleiche, aber seine Kerzen fallen nicht runter, bevor nicht der Bösewicht einen Kommenter über den Mangel an der Fechtkunst des Helden gemacht hat. An diesem Punkt stürzen dann die Kerzen herunter und zeigen damit, daß der Held der bessere Fechter ist, weil _seine_ Kerzen nicht durch die Kraft des Schlages fielen.

Während eines Duelles springt oder klettert der Held auf einen Tisch (Bühne, Piano...), wodurch er über dem Bösewicht steht. Dieser schlägt nun nach des Helden Beinen, der sich aber nicht treffen läßt, weil er immer über die Klinge springt. Nur sehr selten sind die Positionen vertauscht.

Meistens gibt es bei Duellen eine Szene, bei der die Kämpfer aus dem Bild geraten und nur ihre Schatten zu sehen sind.

Wenn der Schurke unseren Helden an seinem Kampfarm verletzt, wird eines dieser drei Dinge geschehen:
  • der Held wird zweihändig und kämpft deswegen mit der anderen Hand weiter.

  • der Held findet etwas anderes, um sich selbst zu verteidigen (Wandteppich, Ketten, Motorsäge), das mit der anderen Hand benutzt werden kann.

  • ein Kumpan des Helden oder seine Freundin schleichen sich von hinten an den Bösewicht heran und schlagen ihm etwas über den Kopf oder durchspießen diesen. Das rettet den Helden.

Wird der Held vom Bösewicht entwaffnet, geschieht eines dieser drei Dinge:
  • der Schurke zeigt eine Spur von Ehre und erlaubt dem Helden, sein Schwert zu holen

  • der Held macht wirre Sprünge über / um den Schurken, um seine Schwert wiederzuholen

  • gerade wenn es wie sein Ende aussieht, wirft der Kumpan oder die Freundin des Helden ihm ein Schwert zu, welches er mühelos auffängt (die beste Szene dieses Konzeptes wurde in "Army of Darkness" gezeigt, wo Ash durch die Luft springt und seine Kettensäge ihm magisch zurück in die Hand springt - das ist eine wunderschöne, extrem lustige Aufnahme)


Gibt es Stufen, wird der Held vom Schurken nach oben gedrängt, von wo aus er entweder nach unten springt oder sich mit einem Seil, einem Kronleuchter oder einem Wandteppich davonschwingt.

Wenn es einen Kronleuchter oder Wandteppich gibt, schneidet der Held ihn ab, wodurch er auf einen Anhänger des Bösewichts fällt. Ausnahme: bei lustigen Filmen wird die Halterung zufällig durchschnitten und ein eigener Mann lahmgelegt.

Auch die schweren mittelalterlichen Schwerter werden gegeneinander gedroschen, sie werden dabei nie schartig, Schilde sind unnötig und sprühen auch nicht so schöne Funken.

Immer, wenn jemand durch ein Fernglas schaut, werden zwei verbundene Kreise anstatt einem gezeigt.

Brillen beschlagen niemals, wenn man der Kälte draußen reinkommt.

Computerfreaks und "intelligente" Leute sind Brillenträger. Die echten Helden tragen niemals welche.

Obwohl z. B. jede Billig-Sonnenbrille trotz null Dioptrien gewölbte Gläser hat, haben die großen Hollywood-Filmbrillen immer planes Fensterglas und produzieren Spiegelungen in 1:1-Größe. Eine richtige Brille zeigt verkleinerte Spiegelungen.

Wird der Schurke in einer hügeligen Berglandschaft von dem Helden mit einem Fernglas beobachtet, so wird sich ganz bestimmt die Sonne darin spiegeln und dem Schurken die Position des Helden verraten.

Ein Bösewicht begeht dann einen Mord direkt vor einem Fenster, wenn ihn jemand mit einem Fernglas beobachtet.

Motorflugzeuge in Filmen sind anfällig für Maschinenfehler. Der Fehlermodus läuft in der Filmwelt einheitlich ab: die Maschine hustet, läuft aber weiter. Der Held bekommt das nicht mit. Dann stottert sie, fängt sich aber wieder. Der Held merkt das, klopft auf die Treibstoffanzeige und zieht am Hebel. Dann stottert der Motor genau drei mal und hält augenblicklich an, inklusive Propeller. Es folgen keine weiteren Bemühungen, den Motor wieder in Gang zu setzen.

Wenn man keinen Fallschirm dabei hat und der Schurke hat einen, springt man hinter ihm her und nimmt ihm diesen einfach ab.

Frauen haben immer rasierte Beine und Achselhöhlen, sogar, wenn der Film bei Höhlenmenschen spielt.

Frauen machen sich immer Sorgen um ihre Fingernägel und ihre Klamotten, während andere Leute versuchen, sie zu töten.

Auch starke weibliche Führer tragen immer Miniröcke und 5 Zoll hohe Absätze auf Arbeit.

Schöne Frauen schmeicheln sich immer beim Action-Helden ein, egal, was für sexistische Bemerkungen der zu ihnen macht.

Wenn eine Frau schwanger ist, so wird sie vor dem Ende des Filmes ihr Kind gebären.

Frauen stehen immer nur da und schauen sich das Auto, daß sie überfahren will, oder die bösen Jungs, die sie erschießen wollen, an. (auch wenn Sie sich in der Nähe einer Deckung befinden)

Charakter- oder willenstarke Frauen sind entweder machohaft oder nuttig.

Frauen stecken sich immer die Fäuste in den Mund, wenn sie erschrocken sind.

Frauen müssen immer vom Helden aus einer mißlichen Lage befreit werden, selbst wenn sie auf einem ähnlichen Gebiet ein Experte sind.

Frauen sind immer zu hysterisch, um das zu tun, was der Held ihnen sagt. Er muß sie dann zwingen / K.O. schlagen / ihr helfen. (z. B. "Twister")

Frauen (besonders in Western) haben die Gabe, sofort jedes wüste Junggesellenzimmer mit folgendem Trick aufzuräumen: Auf den Tisch kommt eine Tischdecke und eine Vase mit Blumen. Sofort ist das Zimmer gemütlich.

Frauen haben alles, was zur Rettung beitragen könnte, in ihrer noch so winzigen Handtasche, ohne es zu wissen! Doch zum Glück haben wir ja den Helden und der weiß natürlich immer, was seine momentane Patnerin so in der Tasche hat!

Lesbische Frauen haben im Film meist kurze Haare und laufen mit Jeans und Holzfällerhemden herum. Im Verlauf des Film verlieben sie sich dann in eine heterosexuelle Frau, die zunächst ganz angetan ist. Später entscheidet sie sch dann doch für einen Mann. Falls Lesben weiblich und attraktiv sind, führen sie Böses im Schilde oder es findet sich ein Mann, der sie am Ende herumkriegt.

Im Gefängnis muß es einen brutalen und einen verrückten Aufseher geben. Der Schlimmste ist in der Regel der Direktor.

Im Gefängnis gibt es einen Chef der Gefangenen. Er ist meist schwarz, blind und behindert und von starken, schwarzen Muskelmännern umgeben. Er ist derjenige, den der weiße Held sprechen muß, um etwas Wichtiges zu erfahren.

Wenn einer im Gefängnis bedroht wird, dann geschieht das meist, wenn er gerade auf dem Rücken liegend Gewichte stemmt, und sich die Stange an seinem Hals befindet.

Je nach Situation gelingt immer dem Held oder dem Villian die Flucht. dabei fällt auf: Die PLäne die beide zur Flucht austüfteln, sind entweder genial und unrealistisch oder werden über Jahrzehnte realisiert und unrealistisch (Ausnahmen best. die Regel)

Ein Charakter kommt IMMER zu Tode.

Aktenkoffer von Gangstern enthalten entweder Waffen oder Banknoten.

Nie erbeutet einer bei einem Überfall Münzen.
Aktenkoffer werden so gebaut, daß genau drei Reihen Banknoten hineinpassen. Das Geld scheint die Kraft zu haben, sich selbst in schönen Bündeln und Spalten einzuordnen, selbst wenn es von einem verängstigten Bankangestellen einfach hineingeworfen wurden.

In Filmtaxis gibt es nie Wechselgeld. Man sagt einfach "Danke", wenn man eine Rechnung bezahlt, dann gibt man eine Banknote, die man aus seiner Tasche genommen hat ohne überhaupt einen Blick daraufzuwerfen -- es wird genau passen.

Das selbe gilt für Restaurant-Rechnungen. Die Rechnung weist genau 15% weniger auf, als der männliche Kunde zuerst in seiner Hand hält.

Die Leute gehen erst dann an die Tür, wenn es mindestens dreimal geklingelt oder geklopft hat.

Der Held lebt in New York City, hat einen Job, der zwar in Ordnung ist, aber nicht besonders hoch bezahlt wird, und trotzdem lebt er oder sie in einem geräumigen Appartement, welches mit schönen Dingen angefüllt ist, einen guten Ausblick und manchmal sogar eine romantische Dachterasse hat.

Die Menschen verlassen nicht ihre Häuser, wenn es in ihnen eine offensichtliche Gefahr (Geister, Mörder) gibt.

Leute, die etwas seltsames von außen hören, gehen RAUS um nachzuschauen, selbst wenn sie wissen, daß ein wahnsinniger Mörder unterwegs ist.

Wenn jemand im Bett liegt und ein Geräusch draußen hört, steht er auf und macht das Licht an, bevor er aus dem Fenster sieht, obwohl das normalerweise dazu führt, daß man gar nichts von dem erkennt, was sich draußen abspielt.

Wenn sich ein Eindringling irgendwo im Haus befindet, läuft der Besitzer fest mit dem Rücken an die Wand gepreßt, während er seine Arme etwas ausgestreckt hält und die Handflächen an die Wand drückt.

Befindet sich ein Eindringling im Haus, so handelt es sich bei demjenigen, das der Heldin im Dunkeln entgegenspringt, um ihre Katze, auch wenn es sich um Orte handelt, an denen sich eine Katze gar nicht aufhält, wie zum Beispiel im Geschirrschrank.

Sobald sich also die Heldin beruhigt, taucht der Mörder auf, und fängt an, sie zu würgen.

Jedes Appartement in Paris liegt mit Blick auf den Eifelturm.

Alle Ostküstenhäuser sind im viktorianischen Stil gebaut.

Wohnt jemand in San Francisco, muß er immer über die Golden Gate Bridge fahren, um nach Hause zu kommen, zumindest begegnet er immer einer diesen historischen Straßenbahnen.

Der Ort, in dem ein Charakter wohnt, ist immer am Highway ausgeschildert.

Es ist grundsätzlich möglich, über einen schmalen Sims (egal in welchem Stockwerk) von einem Zimmer zum nächsten zu gelangen. Wenn man von diesem Sims nach unten schaut, kann man den weit entfernten Straßenverkehr sehen.

Jedes Appartement in Rom befindet sich in der Nähe der spanischen Treppe.

Menschen bekommen niemals Husten oder Schnupfen, putzen sich nie ihre Nase oder zeigen irgendein anderes Zeichen, daß sie sich in weniger als einem perfekten Gesundheitszustand befinden.

Die einzige Ausnahme dieser Regel ist, wenn jemad stirbt. Ein Husten ist das Symptom einer unheilbaren Krankheit.

Menstruation ist in Filmen ein unbekanntes Phänomen. Frauen sind dagegen immun.

Wenn sich jemand übergibt, wird das durch ein entferntes Geräusch einer Toilettenspülung dargestellt. Niemand kotzt je auf den Teppich.

Man überlebt höchstwahrscheinlich einen Kampf, außer man hat jemandem ein Bild der Liebsten daheim gezeigt.

In jeder Kampfeinheit gibt es mindestens ein -meist schwarzes- Mitglied, das Mundharmonika spielen kann.

Alle G.I.s wisssen, wie man aus der Kühlung eines Jeeps einen Destillierapparat baut.

Wenn sich ein Soldat nach einem alten Kumpel erkundigt, der in eine andere Einheit versetzt wurde, ist dieser entweder tot oder stirbt kurze Zeit später.

Wenn einer der Hauptcharaktere stirbt, hat die Liebste daheim im selben Moment einen Alptraum.

Neuzugänge sterben, bevor man ihre Namen lernt.

Die Waffe des Helden unterscheidet sich von denen der anderen.

Jede Einheit hat einen Typen, der einem alles von einer Atombombe bis zu einem Treffen mit der Tochter des Generals für eine Flasche billigen Scotchs besorgen kann. Oder umgekehrt.

Der Feldwebel einer Kampfeinheit hat nie eine Granate dabei, so daß er immer jemanden anderes nach einer Granate fragen muß. Dann entsichert er sie mit den Zähnen. (normalerweise würde man eher die Zähne verlieren, als die Sicherung zu ziehen)

Jeder, der zu einer Luftlandeeinheit gehört, versteht nicht, warum alle aus einem perfekt funktionierenden Flugzeug springen sollten.

Elite-Einheiten (Spezialkräfte, Schutztruppen, Geheimkommandos) werden immer aus Strafgefangenen und anderen sozial degenerierten Gesellschaftsschichten rekrutiert.

Elite-Einheiten werden immer für bezahlbar gehalten, obwohl ihre Ausbildung und ihr Unterhalt sehr viel mehr kostet.

Roger, Wilco - over und out. Genug gesagt. Funksprüche sind immer unpassend.

Die Deutsche Wehrmacht benutzt immer U.S.-Patton-Panzer.

Kanonen, Haubitzen und Panzergeschuütze haben keinen Rückstoß, außer es handelt sich um eine alte Dokumentation.

Der kampferfahrene Veteran wird sich immer auf die Handgranate werfen, um den neuen Kameraden zu schützen, anstatt die Granate einfach wieder wegzuwerfen oder aus dem Schützengraben zu springen.

Nur die Japaner und Vietnamesen (im Original: "Japs" and "VC") benutzen Tretminen.

Deutsche Soldaten tragen immer graue Uniformen und Reitstiefel, obwohl diese Uniformen Mitte 1943 ziemlich schnell abgeschafft wurden.

SS-Mitglieder ziehen immer die schwarze Ausgeh-Uniform an.

Nur die Marines haben im Pazifik gekämpft. Keine Mitglieder der army waren in die Kämpfe einbezogen.

Der richtige Held in der Armee hat ein 11-zölliges Spezialmesser mit einem hohlen Griff für alle möglichen Dinge (in Wirklichkeit besitzen die meisten Soldaten das Standard-Bajonett [6-Zoll-Klinge], Marine-Kampfmesser [7-Zoll-Klinge] oder Airforce-Überlebensmesser [5 1/2-Zoll-Klinge]. Keines davon hat einen hohlen Griff, weil der zu leicht brechen könnte).

Scharfschützen wissen immer, wo genau jemand seinen Kopf aus einem Schützengraben strecken wird, und die Soldaten in den Gräben benutzen niemals Spiegel oder Periskope, wie es z. B. im ersten Weltkrieg getan wurde.

Jedes Kind oder Hund kann in einem Kugelhagel stehen, ohne getötet zu werden, während die Umgebung total zerstört wird.

Niemand erschießt den Helden und der Kampf selber kommt sogar zum Stillstand, während er vor Schmerzen schreit und flucht, daß es mit ihm aus sei. Wenn dann des Helden bester Kamerad auf eine Mine tritt, erschossen wird oder beim Erstürmen eines MG-Nestes stirbt, geht der Kampf weiter und der Held wird wütend. Spätestens nach 45 Sekunden hat er den Kampf siegreich beendet.

Jedes MG-Nest kann leicht aus dem Hinterhalt angeschlichen werden, aber erst, nachdem die halbe Einheit draufgegegangen ist.

Die Soldaten fragen nach den Schlüsseln für Militärfahrzeugen, obwohl für diese gar keine Schlüssel benötigt werden.

Wenn die Soldaten mit Essen/ Trinken/ Sockenwechseln beginnen oder eine Dusche nehmen wollen, kommt der Befehl, daß sofort der Einsatz beginnt.

Soldaten machen immer Kommentare über das Essen, üblicherweise etwas in der Art von "wenn wir das den ,Krauts' füttern, würden wir morgen den Krieg gewinnen".

Soldaten und Matrosen müssen sich mindestens eine Schlägerei in einer Bar liefern, woraufhin sie in einer folgenden Szene aufeinander angewiesen sind.

Langgediente Soldaten müssen darauf hingewiesen werden, daß jede Anweisung eines Vorgesetzten ein Befehl ist. Das geschieht immer mit dem Satz "Das ist ein Befehl."

In Zweiten-Weltkriegs-Filmen muß es eine Szene geben, in der der US-Soldat einem Kind Schokolade oder einer Frau Nylon-Strumpfhosen gibt. Der Soldat versucht aus dieser Situation niemals Vorteile zu ziehen, in dem er zum Beispiel auf ein sexuelles Entgegenkommen drängt.

Die obligatorische Szene, in der ein Soldat einen Reiseprospekt über das wunderschöne Deutschland/ Italien/ Frankreich liest, während die Kamera über die zerstörte Landschaft schwenkt, darf oft auch nicht fehlen.

Sollte die Reiseprospekt-Szene fehlen, gibt es eine andere Szene, in der sich ein Soldat darüber äußert, wie schön alles sei, zu schlecht, daß es Krieg ist, und er später wiederkommen will. Er wird kurze Zeit später von einem Scharfschützen erschossen.

Als Held ist es erlaubt, sich über jeden Befehl hinwegzusetzen, wenn man das für ganz ganz doll wichtig hält. Hinterher entschuldigt das ja eine "Kommision", und man ist der dicke Hecht. Und es geht sowieso nie schief - man stelle sich vor, wie das wäre...: Order: "Sofort Rückzug!!" - Held: "Ich hole erst unsere Leute da raus!" - BUMMMM

Eine flackernde oder durchgebrannte Glühbirne bedeutet meist, daß sich jemand im Raum versteckt und darauf lauert, sich auf den Helden / die Heldin zu stürzen, der/die gerade damit beschäftigt ist, den Lichtschalter zu betätigen oder nach der Birne zu tasten

Eine einzelnes Streichholz hat in einem alten Haus (o. ä.) die Leuchtkraft einer 1000-Watt-Glühbirne! Wahlweise wird erst das Streichholz und damit dann eine Petroleumlampe angezündet, die eine ebenso riesige Leuchtkraft besitzt.

Wenn jemand das Licht ausmacht, so ist es trotzdem möglich, alles im Raum zu sehen, nur in einer gedämpften, bläulichen Farbe.

Glühbirnen brennen durch, wenn:
-etwas Spannendes / Übersinnliches geschieht
-jemand den Verteilerschrank geöffnet hat, um mit dem herausgerissenen dicksten Kabel alle anderen Dinge zu berühren
-wenn die Glühbirnen in einer Reihe hängen, so brennen sie auch nacheinander durch

Männer, die Whisky trinken, schütten denselben immer in einem Schluck hinunter. Sind sie Schwächlinge, dann schnappen sie nach Luft und müssen husten. Wenn sie ganz harte Helden sind, so zucken sie etwas zusammen und lächeln mit zusammengekniffenen Zähnen.

Männer auf Flößen, in Dschungeln, Wüsten oder anderer Wildnis brauchen keine Rasierer mitzunehmen, weil ihr Bart nicht wächst. Das Gegenteil trifft zu, wenn sie Alkohol trinken, dann wächst ihnen in 3 Stunden ein 3-Tage-Bart.

Stress bei den Beteiligten erkennt man daran, daß der oberste Hemdknopf offen ist. Redakteure von Zeitungen oder Fernsehsendern haben immer den obersten Knopf auf.

Ein geworfenes Messer erreicht sein Ziel immer mit der Klinge voran.

Außer, man dreht es zuerst um.

Ein guter Messerwerfer kann genausogut Taschenmesser, Fleischermesser, Tafelmesser oder Schwerter werfen.

Die beste Methode, jemanden zurück ins Leben zu holen, dessen Herz schon aufgehört zu schlagen hat, und bei dem auch Mund-zu-Mund-Beatmung und Elektroschocks nichts genutzt haben, ist es, ihn mit Dingen wie diesen anzuschreien:
"Du bist nie vor etwas in Deinem Leben zurückgewichen, nun kämpfe! Kämpfe! KÄMPFE!!!"
"Das kannst Du mir nicht antun! Verdammt, ich liebe Dich"

Außerdem muß das Elelektroschockgerät immer mehr als einmal eingesetzt werden. Es klappt nie beim ersten Mal.

Adrenalinspritzen sind grundsätzlich wirkungslos (außer bei Pulp Fiction)

Wannimmer ein Zeuge o. ä. im Krankenhaus auf der Intensivstation liegt, wird jemand versuchen, die Herz-Lungen Maschine auszustellen oder irgendein Gift in den Tropf einflößen. Niemand bekommt natürlich davon etwas mit.

Wen man eine Frau durch ein Elektroschockgerät wiederbelebt, muss man ihr dazu den BH nicht ausziehen (z.B. in "Flatliners").

Bei Obduktionen im Leichenschauhaus in ARD-Tatorten teilt der Gerichtsmediziner im Vordergrund den Kommissaren das Obduktionsergebnis mit, während seine Assistenten im Hintergrund fast immer Frühstückspause mit Thermoskanne und belegten Broten machen.

Zur Herstellung eines Serums gegen Viren werden praktisch keinerlei Ressourcen benötigt. Im Film Outbreak werden innerhalb kürzester Zeit Antikörper für tausende von Menschen hergestellt

Minderheiten wie Indianer oder Asiaten besitzen immer eine Art mythischen Wissens oder einen besonderen Kampfstil. Zum Beispiel können Indianer den Lauf der Dinge aus einzelnen Zeichen der Natur vorhersehen, und Asiaten werden alle mit Kenntnissen der fernöstlichen Kampftechniken geboren, die sie im Kampf gegen die Schurken anwenden können

Schwarze bis 40 Jahre haben im (deutsch synchronisierten) Film alle dieselbe Stimme wie der Synchronsprecher von Eddy Murphy. Schwarze mit anderer Stimme sind vernünftige und hart arbeitende Familienväter, denen pausenlos Unrecht geschieht.

Die kleinen Bauern im Mittelalter haben immer schmutzige Gesichter, verfilzte Haare, abgenutzte Kleidungsstücke - und perfekte, leuchtendweiße Zähne (siehe Braveheart und jeden Robin-Hood-Film)

Wenn man eine Prinzessin ist, so hat man immer eine wartende, gute Freundin, die man zum entsprechenden Zeitpunkt losschickt, um den Helden gerade noch rechtzeitig vor den Absichten des bösen Königs zu warnen.

Weiterhin ist die wartende Freundin nie so schön wie die Prinzessin, aber sie bekommt immerhin noch den besten Kumpanen des Helden ab.

In Schwertkämpfen kann man immer Schläge aus dem Hinterhalt parieren, und man muß eine Treppe zum Kämpfen finden, damit der Verlierer des Kampfes hier herunterrollt und schließlich am Boden stirbt.

Pferde gehen niemals durch und treten auch nicht aus, bis sich dann der Verfolger direkt hinter unserem Helden befindet.

Weiterhin ist der Wagen, bei dem die Achse bricht oder der im Bach stecken bleibt, derjenige, in dem sich die gesamten Schätze des Königs befinden, die er ja immer mit sich führt, wenn er durch Banditen-verseuchte Landstriche reist.

Grundsätzlich ist die Burg des Filmbösewichts immer auf einem unbesteigbarem Berg zu finden und wird zu jeder Tages- und Nachtzeit von Raben oder Krähen umflogen.

Grundsätzlich kann jeder Held in die Burg eindringen, weil er nacheinander alle Wachen ausschaltet oder durch den Burggraben schwimmt und am anderen Ufer den Hintereingang findet.

Burgen, die sich auf Inseln befinden, kännen jederzeit mit Fähren angesteuert werden. Für den Helden steht immer eine Fähre bereit.

Während der Überfahrt ist grundsätzlich die gesamte Umgebung in Nebelschwaden getaucht.

Ist man vor einem Monster geflohen, ruft man aus einer Telefonzelle nach Hilfe, die sich ein paar Meter von der Stelle entfernt befindet, an der man das Monster zuletzt gesehen hat.

Wenn Menschen von Monstern verfolgt werden, teilen sich diese immer zum leichteren Morden in kleine Gruppen auf. (Scream)

In den Streifen der 70er Jahre werden Monster immer mit einem hemmungslosen Einsatz an Action erledigt, statt sie einfach mit einem Schuss umzubringen.

Die Motorrad-Motoren in Filmen können sich unerklärlicherweise von 4-Takt-Otto-Motoren in Zweitakter verwandeln.

Motorräder verwandeln sich üblicherweise von Harley Davidson Choppers auf Landstraßen in Yamaha-Geländeräder, wenn es man die Straßen verläßt (siehe "Then came Bronson"). Harleys der Polizei verwandeln sich in Triumph Bonnevilles, wenn sie in engen Gassen eingesetzt werden (siehe "Magnum Force")

Motorräder in Actionfilmen haben mindestens 10 Gänge.
Jeder Held oder Schurke kann sofort auf ein Motorrad springen und damit so perfekt fahren, als ob er genau mit diesem Motorrad lange geübt hat.

Motorräder lassen grundsätzlich viel Gummi auf der Straße, haben aber immer ein Superprofil auf den Reifen. Bei Motorradverfolgungsfahrten (die immer im Gelände beginnen und auf der Staße enden, oder auch umgekehrt), wechslen mit dem Belag auch die Reifen. (siehe Sendungen wie Motorradcops oder v.a. auch MI2)

Viele Instrumente -besonders Blasinstrumente und Akkordeons- können gespielt werden, ohne daß die Finger bewegt werden müssen.

Eingeborene Musiker sind so geschickt, daß sie ein paar einfache Instrumente wie ein großen Orchester klingen lassen können.

In Filmen hören Menschen auch in Discos nur Instrumentalmusik.

In einer Disco kann man sich auch über eine Entfernung von einem Meter in Zimmerlautstärke unterhalten.

Wenn es Szenen mit / über die Wehrmacht oder andere Nazis gibt, dann sehen diese immer sehr athletisch, mit kantigem Gesicht, meist blond und groß und irgendwie ästhetisch aus -- man sieht selten einen Nazifilm, wo die Hauptrollen mit häßliche Nazis besetzt sind.

Die Vorgesetzten des Chef-Ermittlers sind immer wütend über diesen, und schreien ihn an, wobei sie mit Suspendierung drohen, wenn der Detektiv den Fall nicht abgibt.

Folgend: erst nachdem der Ermittler vom Dienst suspendiert wurde, kann er den Fall lösen.

Viele Polizeichefs stehen direkt mit dem Bürgermeister in Verbindung, der ihnen oft "den Arsch abkaut" wegen eines einzelnen Falles von Tausenden in seiner Stadt. (siehe "I Married an Axe Murderer", in dem daß "boshafter-Vorgesetzter"-Klischee auf die Spitze getrieben wird)

Die Polizei wird den Helden nicht verhören, auch wenn der eine Menge böser Jungs einfach umgebracht hat

Die Polizei taucht nie während eines großen Feuergefechtes auf, bei dem auch Passanten einbezogen werden und Autos explodieren. Man hört vielleicht eine Sirene im Hintergrund.

Während der Ermittlungen zu einem Mord geschehen noch weitere. Der letzte lebende Verdächtige ist dann auch der Mörder.

Die meisten Mord-Ermittler sind zurückgezogene, fast verrückte Einzelgänger, höchstwahrscheinlich geschieden oder verwitwet, an der Grenze zum Alkoholiker. Natürlich gibt es auch anständig aussehende Ermittler, doch die sind nicht so harte Männer, wie ihre geistesgestörten Kollegen.

Polizisten oder Detektive wissen, wenn Ihnen jemand einen Namen sagt, sofort, wie dieser buchstabiert wird. Nachfragen ist nicht notwendig.

Streifenpolizisten, die einen Täter abführen, haben offensichtlich klare Anweisungen, daß sie immer erst beim guten Helden oder einem Verwandten des Opfers eine Pause einlegen, damit der Täter ein kleines Schwätzchen mit diesen halten kann.

Jeder amerikanische Polizist ist Experte im Identifizieren von Autos. Rauscht eins vorbei, identifiziert er sofort Fabrikat und Baujahr, was er dann an die Zentrale weitergibt.

Polizisten oder Ermittler ignorieren grundsätzlich die Fußmatte vor Haustüren. Selbst wenn es in Massen regnet und schlammig ist, wird man keinerlei Spuren auf dem Teppich sehen.

Polizisten können die Tatwaffe grundsätzlich anhand einer am Tatort herumliegenden Geschosshülse identifizieren.

Sie erkennen Drogen am Geschmack. Dazu wird ein Finger mit den Lippen befeuchtet, dann in eine Tüte mit weißem Pulver gesteckt und anschließend abgeleckt.

Hält sich der Held vor dem Logo einer bekannten Firma auf, steht die Zeit still.

Nimmt sich jemand eine Flasche Whisk(e)y oder eine Schachtel Zigaretten, so ist daß Etikett entweder eindeutig und klar oder auch gar nicht lesbar.

Finden die Produzenten keine Sponsoren für Ihren Film, so geschehen seltsame Dinge in der Welt: Tankstellen haben keinen sichtbaren Firmenamen, die Stars benutzen No-Name-Fluglinien und alle Raucher benutzen silberne Etuis für ihre Zigaretten.

Jemand macht das Radio genau in dem Moment an, in dem eine wichtige Nachricht zu hören ist, danach macht das Radio wieder aus. z. B.: KLICK
"Die drei entflohenen Verbrecher wurden in ... bla laber fasel..."
KLICK

Das Telefon klingelt. Der Anrufer sagt "das wird dich interessieren, was gerade im Kanal XYZ erzählt wird." Der Angerufene stellt den Fernseher auf Kanal XYZ und sieht die Reportage fast von Anfang an.

Alle Fernsehstationen zeigen meist Szenen, in denen sich Cowboys und Indianer verfolgen.

Alle Videobänder sind genau an diese Stelle gespult, die man jemanden zeigen möchte.

Man ist in der Lage, ein Band präzise zum Beginn der Stelle zurückzuspulen, die man noch einmal sehen möchte.

Immer, wenn jemand eine Video- oder Musikkassette spult, hört man die Tonspur, wie sie vorwärts oder rückwärts (schnell) abläuft.

Das Standbild flackert nicht.

Um das TV-Programm zu wechseln, muß man die Fernbedienung zuerst bis auf Schulterhöhe hochheben und dann beim Drücken zucken, als hätte man in die Steckdose gefasst. Oft wird dieser Vorgang auch noch von einem Lauten "Klack" unterstrichen.

Die Bilder einer Überwachungskamera sind nie hoch über den Akteuren einer Szene aufgenommen, sondern sehen sehr danach aus, als ob sie aus dem Winkel einer Filmkamera aufgenommen wurden. Außerdem ist der Ton klar und deutlich, ohne Hintergrundgeräusche, da alle Überwachungskameras mit Hochleistungsmikrofonen ausgerüstet sind.

Überwachungsbilder werden in sehr schlechter schlechter Qualität aufgenommen, können aber am Computer immer wundersam gefiltert und geschärft werden können, so daß der Täter schlußendlich eindeutig zu erkennen ist.

Raucher rauchen nur, wenn es einen dramatischen oder romantischen Anlaß dazu gibt. Sonst brauchen Raucher ihre Zigaretten nicht.

Raucher rauchen nur etc. Ausnahme: Filmdetektive (vor allem in den 40ern bis 70ern) rauchen pausenlos.

Raumschiffe machen Geräusche!

Raumschiffe fliegen immer senkrecht zur gleichen Achse. Wenn sich zwei Raumschiffe begegnen, befinden sie sich immer in der gleichen Ebene und nähern sich nie in schiefen Winkeln.

Alle Raumschiffe, egal wie klein sie sind, besitzen eine eingebaute künstliche Schwerkraft. Und egal, wie sehr dein Schiff von den bösen Aliens im Böse-Alien-Schiff bearbeitet wird, egal wieviele der Außenaufbauten abgeschossen wurden, egal wieviele Funkenregen und Rauchwolken sich aus den Schaltpulten ergießen, die künstliche Schwerkraft arbeitet immer weiter.

Überall im Raumschiff sind kleine Kameras festgeschraubt. Und ganz gleich, was irgendwo im Schiff geschieht, man kann immer den Computer beauftragen, die Szene noch einmal auf dem Bildschirm zu wiederholen (auch wenn der Computer bereits in Rauch aufgegangen ist) und anders als bei den verschwommenen Überwachungskameras liefen die winzigen Schiffskameras immer Bilder auf Augenhöhe in perfeker Belichtung.

Warp-Antriebe oder Hyperdrives gehen in kritischen Momenten kaputt.

Trägheitsdämpfer schützen die Passagiere davor, bei Beschleunigung in die Warpgeschindigleit an die Wand gepreßt zu werden, aber trotzdem werden bei einer Explosion alle durch den Raum gewirbelt.

In einer Weltraum-Kampfesszene kann ein Schiff das andere nur beschießen, wenn sie sich sehen können. Obwohl im 20. Jahrhundert Waffen aufkamen, die auf den anderen ohne Sichtkontakt abgeschossen werden konnten, haben die Leute der Zukunft diese Technologie verlernt.

In hochmodernen Raumschiffen gehen Türen grundsätzlich auch immer mit Zischen und manchmal mit einer Dampfwolke auf.

Bei Raumschlachten haben Laser und sonstige Energiewaffen manchmal einen mörderischen Rückschlag.

Astronauten, die den Kontakt zu Ihrem Raumschiff verlieren, trudeln immer stocksteif vom Raumschiff weg und bewegen sich niemals in Panik.

Sämtliche Raumschiffe verfügen zwar über feinste Technik in Sachen Energieerzeugung, Waffen und Lebenserhaltung, die Kommunikation läuft jedoch noch immer über Funk und die Tonqualität ist dabei ziemlich mies.

Automatischen Türen (z. B. in Star Trek) öffnen sich nur dann, wenn tatsächlich jemand hindurch gehen will. Bleibt der Charakter kurz vor der Tür stehen, um noch etwas zu sagen, so öffnet sie sich grundsätzlich erst, wenn er sich wieder umdreht, um wirklich zu gehen.

Bei Alarm (bei dem man ja sofort besonders gut sieht) wird das Licht gedimmt. (Star Trek Bizarre technische Probleme werden gern mit einer Remodulation verschiedener Parameter behandelt, wobei allerdings die ersten zwei Drittel des Films niemand darauf kommt. Nach der Remodulation sind sämtliche bis dato aufgetretenen Schäden damit behoben.

Abfahrts- und Ankunftszeiten werden immer pünktlich eingehalten.

Die Leute im Film kommen auf dem Flughafen an und gehen immer gleich ins Flugzeug. Sie müssen das beste Timing der Welt haben - ich muß eigentlich immer warten, bevor ich an Bord darf. (ganz zu schweigen, daß man erst einen Boarding Pass erhalten muß und die "melden Sie sich 15 Minuten vor dem Abflug, oder Sie verlieren Ihren Sitz"-Klausel vieler Fluggesellschaften. Tolle Sache, daß die Film-Fluggesellschaften niemals überbuchen!)

Die Koffer der Film-Reisenden sind immer gewichtslos, wenn sie die mit sich herumtragen.

Film-Menschen leiden nie an Reisekrankheit.

Es gibt kaum einen Film mit Segelschiffen in dem der Kapitän nicht jenen denkwürdigen Satz ausspricht: Mit der nächsten Flut laufen wir aus. Solche Dummdödel von Seefahren gehören sofort an die nächste Rah gehängt! Erstens ist das eine recht ungenaue Zeitangabe, da die Flut über 6 Stunden dauert und zweitens kann man garnicht mit der Flut auslaufen, sondern nur gegen sie. Die Flut wird ja auch Auflaufwasser genannt, da sie zum Land hinströmt. Dies wird besonders deutlich in Flussmündungen. Ich würde als Kapitän immer nur bei Hochwasser (ich glaube, dass meinen die mit Flut) auslaufen oder bei beginnender Ebbe. Da dann das vom Land wegziehende Wasser das Schiff mit sich nimmt.

Überhaupt die Seefahrt.... In den meisten Filmen langt es als Kapitän akzeptiert zu werden, wenn man in schicker Uniform mit einem Fernglas (sehr wichtig!) auf der Brücke herumlümmelt. Oder der Frachter ist angeblich mit Zement (oder etwas Anderem) vollgeladen, die Lademarken befinden sich aber noch mindestens zwei bis drei Meter über der Wasseroberfläche. Sogar Helga Feddersen hat als Autorin in dem Fernsehspiel "Gezeiten" einen bösen Schnitzer hingelegt. Da will der Erste Offizier das Kapitänspatent machen und büffelt die Ladevorschriften. Erstens haben Erste Offiziere das Kapitänspatent schon und zweitens ist der Erste Offizier der für die Ladung verantwortliche Offizier, also muss er die Ladevorschriften schon kennen.




von der unmoralischen Seite, Kubiziel und mir.